Das diesjährige Etepetete-Festival hielt erneut im Freizeitzentrum West einzog und bot allen Freunden guter Indie-Musik ein buntes, vielfältiges und ausgesprochen talentiertes Programm.Künstler aus verschiedenen Nationen gaben sich für die zweite Ausgabe die Ehre und stellten sich und ihre Musik im Rahmen des beschaulichen 1-Tages Festivals vor. Dabei wurde jeweils zwischen zwei Bühnen gewechselt, die sich sowohl in der Bar also auch im Club befanden.

Den Anfang machte die Leipziger Band Mallorca, die mit deutschem Programm überzeugte und stimmlich an Rio Reiser erinnerte. Als einzige Band des Abends ist „Deutschlands zweite Heimat“ auf den aktuellen Retro-Zug aufgesprungen und bot als Merchandise Kassetten mit ihren Tracks an.

Im Anschluss ging es mit Wiener-Kult in Form von Hearts Hearts weiter. Dream-Indie-Pop und den typischen Wiener Charme versprühte die Band im Club und sorgte für eine gelungene Abwechslung.

Ein bisschen weiter war hingegen die Anfahrt für die dritte Künstlerin, Anna Burch, die für ihren Auftritt aus den USA anreiste und handgemachte Singer-Songwriter Musik im Gepäck hatte.

Mystisch und sagenhaft wurde es im Club mit Hey Elbow aus Schweden. Ein Stil der unfassbar ausdrucksstark und einzigartig ist, hervorgehoben durch den Einsatz von Gitarre, Drums, Trompete und Keys.

Etwas weniger dramatisch konnte sich dann Girl Ray in der Bar vorstellen und ebenfalls mit Singer-Songwriter Indie-Rock überzeugen. Die Band aus UK setzte im Kern auf ruhigere Töne.

Ganz im Gegensatz zu den Jacuzzi Boys, die im Club für Abrissstimmung sorgten. Das Trio aus den USA brachte Garagen-Rock ins FZW und sorgte damit für den ersten (kleinen) Moshpit des Abends.

Ähnlich wild ging es mit Mozes and the Firstborn aus den Niederlanden weiter, die die Bar kurzerhand mächtig aufheizte, sodass gefühlt der Schweiß von der Decke tropfte.

Deutlich entspannter aber keineswegs ruhiger durfte kurz vor Ende im Club nochmal getanzt werden! Fúgú Mango aus Belgien sorgten mit ihrem Tropical House Mix für den idealen Ausklang und stellen im Vergleich die absolute Ausnahme des Abends dar.

Last but definitely not least, sorgte Men I Trust in der Bar für einen wunderbaren Ausklang und feinsten Indie-Rock der im Gedächtnis blieb.

So war auch die zweite Ausgabe ein voller Erfolg, bot dem FZW ausverkauftes Haus und brachte ein tolles Stück Kultur für ein bunt gemischtes Publikum mitten ins Herz von Dortmund. Ein Festival das schon jetzt zum festen Bestandteil jedes Konzertliebhabers gehören sollte!



>> HIER << kommt ihr zu allen Galerien des gestrigen Abends!


Autor: Dominik Huttner Foto: Etepetete Festival

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