In all der Negativität der Welt haben sich drei junge Herren aus Mittelhessen zusammengerauft und mit ihrer Band LUPID das Album „Am Ende des Tages“ aufgenommen. Hier treffen Pop und Elektro auf eine „Kopf hoch“-Attitüde, die so mancher leicht im Alltag vergisst und auf Texte mit Herz, Charakter und einer Portion Mut. Mit dem Rapper MAJOE landeten Tobias, Markus und Patrick auf ihrem gleichnamigen Titeltrack einen Volltreffer. Das Trio machte aus ihrem Hobby & einem gemeinsamen Traum schlussendlich Wirklichkeit und veröffentlichte am 13. April ihr Debütalbum.

„Am Ende des Tages steh’n wir noch immer, so viel verlor’n, doch wir sind Gewinner. Egal, wo wir landen, es kann alles passier’n, am Ende des Tages bleiben wir.“

Zu ihrem ersten Albumrelease haben wir dem Band-Trio einige Fragen gestellt. 


Euer Debütalbum steht in den Startlöchern: komisches Gefühl, euer „Baby“ endlich der großen weiten Welt zu präsentieren?

Definitiv komisch und zugleich krass aufregend, aber vor allem ganz viel Vorfreude. Nach dem wir so viel Zeit, Energie und Herzblut in dieses Album gesteckt haben, ist das wirklich ein ganz besonderer Moment für uns.

Wenn ihr euer Album in drei Worten beschreiben müsstet, wären das…?

Ehrlich, abwechslungsreich und tiefgründig.

War von Anfang an klar, dass ihr deutsche Popmusik machen wollt, oder habt ihr auch mal andere Richtungen ausprobiert?

Für uns war eigentlich von Anfang an die Marschrute recht klar. Es sollte deutsch sein, weil wir die deutsche Sprache lieben und es sollte Popmusik sein, weil es das ist, was wir auch privat am meisten hören und das irgendwie sehr nah lag. Aber wir haben ganz schnell gemerkt, dass Popmusik nicht gleich Popmusik ist und man sich irgendwo in einem riesigen Genre einordnen muss.

Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit MAJOE?

Wir hatten schon länger die Idee und den Wunsch, ein Rap Feature zu machen. Über unseren Verlag kam dann der Kontakt zu MAJOE, der den Song sofort gefeiert hat und Lust auf ein Feature hatte. Dann haben wir uns relativ schnell darauf in Duisburg bei ihm im Studio getroffen und den Song fertig gemacht. Wir sind auf jeden Fall mega happy, dass das so gut funktioniert.

„Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum“ – der Spruch passt ja gut zu euerm Vorgehen. Ihr habt für euern Traum einige Sicherheiten links liegen lassen. Würdet ihr das jederzeit wieder tun?

Ja, das kann man wohl so sagen. Und wir würden es definitiv wieder so machen. Manchmal muss man wahrscheinlich einfach Dinge loslassen, damit andere Dinge passieren können. Zumindest ist das unsere Erfahrung, denn mit dem Entschluss Jobs zu kündigen, oder zu kürzen, ist vieles erst ins Rollen gekommen.

Ihr kanntet euch schon vor der Gründung von LUPID und habt gemeinsam Musik gemacht – was hat sich für euch verändert, seit ihr als Trio agiert?

Vorher hatte es einfach noch viel mehr den „Hobby-Charakter“. Man hat sich über vieles nicht so wirklich Gedanken und einfach Musik gemacht. Als LUPID entstanden ist, haben wir alles genau durchdacht. Von Bandname, über Logo, bis hin zum Sound und wo wir damit überhaupt hin wollen.

Wie kommt es, dass der Wolf euer Logo geworden ist?

Vor LUPID haben wir noch unter Tobis Namen Musik gemacht und sein Nachname ist ja „Hundt“. Und irgendwie fanden wir es schön, in unserem neuen Namen Bezug auf unsere Herkunft und musikalischen Wurzeln zu nehmen. Dann kamen wir irgendwann vom Hund(t) auf den Wolf, den „Canis Lupus“ (lat.) und dann zu dem Kunstwort LUPID. Daher der Wolf im Logo.

Ihr kommt aus einem beschaulichen Ort in Hessen – gibt es da den Drang, wie „alle“ Musiker bald nach Berlin oder eine andere Großstadt zu ziehen?

Also noch fühlen wir uns hier sehr wohl, haben hier unser Studio und alle unsere Freunde und Familien um uns herum. Aber wer weiß, vielleicht zieht es uns auch noch mal weg von hier.

Wie sieht euer Plan nach dem Albumrelease aus? Geht ihr bald nochmal auf Tour?

Wir versuchen auf jeden Fall so viel wie möglich unterwegs zu sein und live zu spielen. Zum einen im Sommer, zum anderen wird es im November noch eine eigene Tour geben.

Worauf freut ihr euch 2018 am meisten?

Wir sind erst mal total gespannt, was so mit dem Album alles passiert und freuen uns schon auf das ganze Feedback und all die kleinen und großen Geschichten, die wir mit den Songs erleben werden. Aber am meisten freuen wir uns auf alle Konzerte, die dieses Jahr noch anstehen. Das ist einfach das Schönste, wenn man live die Musik und die Songs zusammen mit dem Publikum feiert und genießt und man weiß, warum man das alles macht.



Autorin: Anna Fliege

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