Wenn man an die Schweiz denkt, kommen einem sofort Bilder von herrlichen Landschaften, von Käse, guter Schokolade und leckeren Halsbonbons. Auch gehört ‚Heidi‘ zu den Klassikern unserer Nachbarn. Doch bald könnte ein neuer Name in unsere Köpfe springen, wenn wir an die Schweiz denken: VERONICA FUSORA! Die Newcomerin hat vor knapp 2 Jahren ihre erste EP veröffentlicht und bietet uns mit ‚Better If I Go‚ den nächsten Vorboten auf ihre kommende EP, die Anfand 2018 erscheint.


Am 9. Februar 2018 erscheint deine neue EP. Auf was dürfen wir uns freuen und wird es dieses Mal auch eine andere Seite von dir zu hören geben?

ICE COLD ist ein zweiter kleiner Einblick in meine Welt. Ein Einblick, was mein Herz und meinen Kopf nicht in ruhe lässt, was mich beschäftigt. So wie ich neue Erfahrungen und Erinnerungen gemacht habe, so hat sich auch meine Musik mitentwickelt.

Deine Musik birgt viele Emotionen, klingt tiefgründig und ist voller Soul. Woher holt man mit gerade einmal 20 Jahren solch eine Reife?

Erstmal herzlichen Dank! Hm, gute Frage. Vielleicht kommt es davon, dass ich die meisten Songs alleine schreibe. Im Keller habe ich mein kleines Studio eingerichtet, dort kann ich stundenlang Musik machen ohne dass sich irgendwer beschweren kommt. Und wenn ich alleine Musik mache, bin ich wohl am ehrlichsten mit mir selber.

„Better If I Go“ befasst sich mit Herzschmerz, Liebeskummer und dem Moment, in dem man merkt, dass es besser ist zu gehen. Verarbeitest Du in deinen Texten persönliche Erfahrungen, oder spielt es sich hauptsächlich in fiktiven Welten ab?

Persönliche Erfahrungen spielen eine zentrale Rolle in meinen Songs. Zugleich mag ich es, meine Geschichten mit Details auszumalen oder eine Geschichte die ich von jemanden anderen erfahren hab, mit meinen zu fusionieren. Bei beiden Varianten ist klar, dass mich die Geschichte, welche ich im Song schlussendlich erzähle, berührt und ein Platz in meinem Herzen hat.

Du warst Kandidatin in der zweiten Staffel von ‚The Voice of Switzerland‘ und im Team von Stefanie Heinzmann. Hat dich die Zeit persönlich und musikalisch bereichert und würdest Du es wieder tun?

Es war auf jeden Fall eine spannende Zeit, ich war damals 16 Jahre alt und bekam meinen allerersten Einblick in die Welt des TVs hinter den Kulissen. Ich lernte viele coole Leute kennen und wurde um einiges selbstbewusster. Musikalisch gesehen hat es mich gesanglich weitergebracht, weil ich das aller erste Mal Pop-spezifischen Gesangsunterricht erhielt. Das selber schreiben und produzieren, habe ich selbst erlernt. Damals hatte ich halt Bock drauf, das zu machen, mich anzumelden. Deshalb habe ich es gemacht. Heute würde ich das nicht mehr tun, weil ich heute halt andere Ziele verfolge. Aber ich bereue sicherlich nichts und erinnere mich gerne an diese Zeit zurück.

Nun gab es mit Stefanie Heinzmann bereits eine Künstlerin aus der Schweiz, die auch über die Grenzen hinaus sehr erfolgreich mit Ihrer Musik war. Steigert dies den Druck, oder siehst Du dich gar nicht als eventuelle Nachfolgerin?

Ich bewundere, was die Stefanie schon alles erreicht hat! Aber das stellt für mich überhaupt keinen Druck dar. Ich finde auf musikalischer Ebene sind wir ziemlich verschieden, deshalb würde ich mich auch nicht als ihre Nachfolgerin ansehen. Eines meiner Ziele ist sicherlich auch, meine Musik über die Genzen hinaus erleben zu lassen. Vielleicht sogar ein bisschen die Welt erobern.

Welche musikalischen Vorbilder hast Du und wer inspiriert dich auf deinem Weg als Musikerin?

Eines meiner grössten Vorbilder ist Amy Winehouse. Ich liebe ihre musikalischen Werke, ihre Stimme war einzigartig und ihre Lyrics einfach nur ehrlich. Frank Ocean finde ich auch sehr faszinierend, auch er ist ein Künstler der mit Worten und Melodien Museen füllen könnte. Allgemein bin ich sehr von der R&B | Soul |Jazz | Pop und der Rap Szene inspiriert. SZA, Kendrick Lamar, Childish Gambino, Rihanna und Lorde sind nur einige weitere Namen welche mich sehr inspirieren. Ein weiteres grosses Vorbild ist Vasco Rossi, welcher erst Kürzlich seine 40-jährige Karriere mit einem riesigen Konzert zelebriert hat. So lange will ich auch aushalten.

Wenn Du einen Wunsch frei hättest, welches Traum-Duett stellst Du dir für dich vor?

Uh! Am liebsten würde ich ein Mixtapes mit all meinen Duett-Partnern machen… aber der erste Name der mir jetzt grad in den Sinn kommt ist Childish Gambino. Der Typ kann was.

Tour 2018 als Support von Kadebostany: Freust Du dich auf das deutsche Publikum und welche Erwartungen bringst Du mit?

Ich freue mich mega! Ich kanns kaum abwarten, ein paar Stücke mehr von Deutschland kennenzulernen. Bisher habe ich in Deutschland am Reeperbahnfestival in Hamburg gespielt, das war auf jeden Fall schon Mal eine super Erfahrung, cooles Publikum! Bin sehr gespannt, wie es wird!

Auch wir freuen uns, Veronica Fusaro 2018 LIVE auf Tour in Deutschland erleben zu dürfen!
Hier erlebt man Sie als Support von Kadebostany:

17.04.2018 Berlin, Lido
18.04.2018 Hamburg, Knust
19.04.2018 München, Freiheiz
20.04.2108 Köln, Studio 672

Interview von: Dominik
Foto: Tobias Sutter

One thought on “Im Wortwechsel mit VERONICA FUSARO”

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