Erst vor anderthalb Wochen, erschien mit ‚Live in Berlin‘ eine weitere EP, der beiden Freunde John und Oskar („Ossi“), gestern durfte man Johnossi dann gänzlich live in der Bochumer Zeche erleben. Das Duo ist seit Anfang Dezember erneut auf Tour in sieben deutschen Städten und besucht diesmal auch die kleineren Clubs. Zuletzt tourten Johnossi Anfang des Jahres und spielten dabei unter anderem in Köln.

Zu Beginn des Einlass, wirkte es im Bochumer Club noch recht leer und nur wenige Besucher schienen an diesem Abend den Weg in die Zeche gefunden zu haben, um mit den Schweden zu feiern. Doch schon nach wenigen Minuten, wurde es im Sekundentakt voller und voller, bis die Zeche dann um kurz vor 20Uhr ihre Kapazitäten erreicht hat.

Als Unterstützung sorgte Linn Koch-Emmery mit Ihrer Band für gute Stimmung und brachte die Menge schon in den ersten Augenblicken zum tanzen. Die Mischung aus Indie- und Alternative traf genau den Nerv der Besucher, sodass das Publikum die kalten Temperaturen schnell vergaß und für dreißig Minuten gut aufgeheizt wurde.

Die folgenden 45 Minuten Wartezeit, ließen die aufgebaute Stimmung leider ein wenig abflachen, hatten aber keinen negativen Einfluss auf die Athmosphäre, die Johnossi um kurz nach 21Uhr auf die Bühne zauberten. Sie füllten den kleinen Saal der Zeche im Handumdrehen mit ihrer fantastischen Musik und schienen sich in Bochum recht wohl zu fühlen. Mit einer tollen Lichtshow, wurde das musikalische Werk dazu noch charmant untermalt.

16 Songs und zwei Zugaben hatten John und Ossi für das Publikum vorbereitet, die sich aus einer guten Mischung, der bisher 4 erschienenen Alben zusammensetzten. Eröffnet wurde mit ‚Glory Days To Come‘, einem Song der selbstbetitelten Erstveröffentlichung Johnossi aus 2006.

Der Abend hätte nicht enden müssen, ging es nach dem Bochumer Publikum, das schon nach den ersten Songs völlig „into“ war und jede Sekunde genoss. „Leider“ geht die Tour jedoch weiter und führt die beiden Musiker zumindest für dieses Jahr noch in 2 weitere Städte. Wir sind ein wenig neidisch und freuen uns bereits heute auf ein Wiedersehen.

 

Autor: Dominik

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