Im April spielte Lauv bereits zwei ausverkaufte Shows in Deutschland. Dabei begeisterte der Shootingstar die Generation Z komplett. Sein Hit „I like Me Better“ hatte ihn in die Charts und vor allem die Clubs gebracht. Das Publikum in Köln und Berlin ging voll mit, wie der rbb in seiner Kritik berichtet, es „wird ausgelassen geklatscht, fingergeschnipst, mitgesungen, sich hingehockt und hochgesprungen. Weil es dem Sänger komisch vorkommt, vor 800 Leuten einen Schluck Wasser zu trinken, trinken alle zur gleichen Zeit einen Schluck“, und die Fans hatten leuchtende Augen. Vor kurzer Zeit hat Lauv seine jüngste Single „Chasing Fire“ veröffentlicht – von der es übrigens einen absolut coolen Robin-Schulz-Remix gibt – jetzt hat der Wahl-New-Yorker bestätigt, dass er im September zurückkommt und zwei weitere Konzerte in Frankfurt und Hamburg spielt.

Lauv ist lettisch und bedeutet Löwe. Das ist einerseits das Sternzeichen von Ari Staprans Leff, andererseits passt es auch ganz gut zu diesem vielseitigen, Musiker, der selbst lettischer Abstammung ist. Der Name verbindet vieles, was der Multiinstrumentalist ist und mit seiner Musik zusammenbringt. Auf seiner Single „I Like Me Better“ verknüpfte er Snippets der traditionellen Musik aus dem Baltikum mit elektronischen Sounds und einer zutiefst romantischen Melodie zu einem der formidabelsten Sommer-Hits des Jahres.

Er lernte schon als Kind Klavier und Bratsche zu spielen, später kam auch noch die Gitarre dazu. Während seiner Highschool-Zeit spielte er in mehreren Bands und beschäftigte sich mit Jazz, bevor er sich der elektronischen Musik zuwandte. Das wiederum brachte ihn dazu an der New York University Music Technology zu studieren, ein breit gefächerter Studiengang, der ihm den intellektuellen Zugang zur Musik erleichterte.

Aber erst ein Interview mit Paul Simon führte ihn auf den richtigen Weg: „Simon erzählte darin, dass Songwriting für ihn, seine begrabenen Gefühle zu entdecken, sei. Da hat es bei mir klick gemacht. Seither überanalysiere ich nicht mehr alles, sondern konzentriere mich darauf, einfach nur ehrlich zu sein.“ Genau darum sind Lauvs reduzierte Songs zwischen Electric R’n’B und coolem Indie-Pop so zündend und funktionieren als Piano-Version genauso wie im Remix. Die Falsetto-Stimme über den geschickt arrangierten Instrumenten und Sounds sowie die zurückgelehnten Harmonien machen sofort gute Laune, selbst wenn es sich um einen Song über eine unglückliche Liebe handelt.


LAUV live – Fall 2018 Tour
Präsentiert von kulturnews, piranha, MTV und MusikBlog.de
Special Guest: Charlotte Lawrence

15.09.2018: Hamburg – Gruenspan
16.09.2018: Frankfurt – Batschkapp



Presse: FKP Scorpio / Photocredit: Alexandra Gavillet

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