Heute möchten wir wieder brandheiße Videos vorstellen, die neu auf dem Markt zu bestaunen sind. Zum einen Tim Kamrad mit „Words 4 U“, Jenny Wilson mit „LO´HI`“, Goldmeister mit „Sie Ist Weg“ und ViVii mit „Siv (You And I).


Tim Kamrad

Mit „Words 4 U“ erschien im Februar die zweite Singleauskopplung nach „Ruin Me“ aus Tim Kamrads Debütalbum „Down & Up“ das im März das Licht der Welt erblickte.
„Words 4 U“ entstand spontan und ungeplant, sozusagen aus dem Bauch heraus. Der Grundstein war der Refrain, der Rest ergab sich durch die entspannte Studioatmosphäre und einer lockeren Jam-Session. „Ich hatte den Bass in der Hand und die Bassline für den Refrain vorgeschlagen und plötzlich wussten wir wohin die Reise geht. Das Songwriting lief dabei fast von alleine“, so Tim über einen seiner Lieblingssongs auf dem Album. „Dieser Song macht genau das mit mir, was ich mir von meinen Songs wünsche. Er schafft es immer wieder meine Aufmerksamkeit zu bekommen und verbindet musikalisch verschiedenste Elemente miteinander“.
Das Arrangement fügt Tims aktuellen Sound mit seinem Ursprung zusammen. R’n’B Einflüsse und Melodien, kombiniert mit verzerrten Gitarren und bluesigen Licks. Dazu gibt es immer wieder den Wechsel von ruhigen, entspannten Teilen zu groovigen und funkigen Parts. Doch nicht nur die Instrumentierung sondern auch die Aussage des Songs, hält einen gefangen. Es geht um die erste Begegnung mit jemandem, der es sofort schafft, einen in seinen Bann zu ziehen. Der Verstand schaltet mehr oder weniger ab und man kann mit Worten nicht beschreiben, was man in diesem Moment fühlt.
„Mir war es sehr wichtig, diese geheimnisvolle Stimmung in der Musik aufzugreifen und den Text dazu zu kombinieren, so dass man sich sofort in diese Situation hineinfühlen kann“.
„Words 4 U“ zeigt eindrucksvoll, wie Tim Kamrad mit Verve und Charisma eine ganz besondere Situation musikalisch und textlich umsetzt, die einen schon nach dem ersten Hören fesselt.

 

Sommer-Shows:
25.05. Korbach, Hessentag
15.06. AT-Nickelsdorf, Nova Rock
29.06. Hamm, Hammer Summer
11.08. Bremen, Mercedes Benz Open Air
 
Solo-Tour:
12.09. Hannover, Capitol
13.09. Hamburg, Mojo Club
14.09. Berlin, Columbia Theater
16.09. Dresden, Alter Schlachthof
17.09. Leipzig, Täubchenthal
18.09. Nürnberg, Der Hirsch
19.09. A-Wien, Chelsea
21.09. München, Technikum
22.09. CH-Zürich, Mascotte
23.09. Stuttgart, Im Wizemann
24.09. Frankfurt am Main, Batschkapp
26.09. Köln, Gloria Theater
27.09. Bochum, Zeche Bochum

Presse: Promotion-Werft


Jenny Wilson

LO’HI’ ist die zweite Singleauskopplung aus Jenny Wilson’s aktuellen Album EXORCISM, das bereits zum „Album der Woche“ beim Musikexpress & bei laut.de gekürt wurde und auch Spiegel Online hat sich nicht nehmen lassen zu berichten.

Gleichermaßen mutig, wie schon in ihrer ersten Single RAPIN*, teilt Jenny Wilson in LO’HI’ weitere bildhafte Details eines sexuellen Übergriffs: “Pushed me, yeah, you better know / His right hand and his dick in a hole / Close my eyes, can’t verbalize / Trapped, oh God I’m paralyzed”. LO’HI‘, ein Song, der auf die defensive Lage verweist in der viele Vergewaltigungsopfer während ihrer Qualen stecken – immer wieder und wieder müssen sie ihre Geschichten bestätigen und außenstehende Leute überzeugen, ihnen endlich zu glauben: “Listen close, I said NO!”, macht Wilson ihren Zuhörer klar.

Dynamische, pulsierende Beats und direkte Lyrics lassen wenig Spielraum für universelle Interpretationen. Diese brutale Offenheit mag manchen durchaus überfordern – ist aber gleichzeitig ein wichtiges Statement über die Zeit, in der wir leben. Für diesen Schmerz gibt es nämlich keinen Filter, der ihn irgendwie erträglicher erscheinen lässt.

Das Video zu LO’HI‘, das ebenfalls vom schwedischen Künstler und Direktor Gustaf Holtenäs produziert wurde, beginnt dort, wo das letzte Video zu RAPIN* endete. Abgedreht in einer der kältesten Nächte dieses Jahres in Stockholm, gibt sich das Video voll und ganz der musikalischen Ebene des Songs hin. „Zero budget but high creativity standard”, so beschreibt Jenny selbst die Produktion und zeigt ein weiteres Mal, dass die Zusammenarbeit mit Gustaf Holtenäs audiovisuelle Meisterleistungen hervorbringt.

Am 26. April ist Jenny Wilson im Berliner Ritter Butzke zu Gast und präsentiert zum ersten Mal ihre neuen Songs vor Deutschem Publikum.

Presse: popup-records


Goldmeister

Gutes kann so einfach sein. Ständig entstehen neue Genres und Subgenres, die auf den jeweiligen Zeitgeist reagieren, doch wenn man genau hinhört, setzt sich im Neuen immer wieder das Bewährte durch. Warum also nicht gleich die Formel auf den Kopf stellen, um aus der Kombination von Bewährtem mit Bewährtem etwas Neues zu generieren? Das haben sich zumindest Phil Ohleyer und Chris Dunker gesagt, die zuvor schon mit ihrer Band Phoenix West deutsche Texte im fulminanten Orchestergewand präsentierten.

Schon Ende 2016 gab es erste Ausflüge in die Swing-Ecke. In diversen Sessions in Chris Herrenzimmer entstand zunächst als Jux die Idee, Swing oder alte Dixie-Titel mit deutschen Texten zu mischen und sie phrasierten diese in Rap-Manier. Dazu stießen dann aus der Hamburger Musikszene die Ragtime Bandits und der Pianisten Lutz Krajenski und das neue Projekt nahm schneller als gedacht Gestalt an. Bereits der Name Goldmeister deutet auf die zwei Hauptkomponenten hin, die in ihrem hochgradig tanzbodenkompatiblen Mix stecken. Die Goldenen Zwanziger Jahre und der HipHop, der in den USA unter anderem von Grandmaster Flash aus der Taufe gehoben wurde. Was liegt also näher, als verschiedene Zustände von Oldtime Jazz der Goldenen Zwanziger mit dem Rap deutscher Prägung von heute zu verkuppeln?
Das Ergebnis fühlt sich an, als hätten Goldmeister ein Elixier gefunden, das seit mindestens zwanzig Jahren auf der Hand liegt, aber niemand zu greifen wagte. Denn wie von Zauberhand verbinden sich die Songs aus der Feder von Peter Fox, den Fanta 4, Fettes Brot, Jan Delay und anderen nebst einer Eigenschöpfung „Ihr Tattoo“ mit fröhlichen Breitseiten von Brass, Banjo und Klavier zu einem ebenso organischen wie virulenten Future-Mix der gehobenen Art. Kurz vor der Schwelle der Zwanziger Jahre des 21. Jahrhunderts gilt es, aus dem Füllhorn verschiedener Traditionen progressiver Tanzmusik den Partysound der Zukunft zu formulieren. Goldmeister hat diesen Sound gefunden. Die erste Singleauskopplung „Sie ist weg“ erscheint am 6. April 2018. Das Album „Alles Gold“ wird am 18. Mai 2018 veröffentlicht.

 

Presse: Promotion-Werft


ViVii

Vor kurzem veröffentlichten ViVii mit „Siv (You and I)“ den ersten Track aus ihrer kommenden Debüt-EP „Savant“, die am 25.05.2018 via Dumont Dumont / Rough Trade erscheinen wird. Nun präsentiert die schwedische Band, bestehend aus Emil und Caroline Jonsson sowie Anders Eckeborn, das passende Video dazu, welches bei Ones To Watch seine Premiere feierte.

Im Clip gewähren Emil und Caroline Jonsson, die auch im echten Leben ein Paar sind, mithilfe von privaten Video-Aufnahmen und Schnappschüssen, einen intimen Einblick in ihr Leben. Emil und Caroline beschreiben das Video folgendermaßen:

”This video is pieces from our scrapbook of life. Videotapes from early years and 12 disposable cameras of our last summer. Every story has a beginning. This is ours!”

Der Song selbst ist eine bittersüße Ode an die Schmerzen und Freuden des Lebens und einer besonderen Person im Leben von Emil und Caroline gewidmet: “We had this babysitter called Siv who looked after our kids for quite some while, but she passed away two years ago. She had an old zither she played in the church, and when she passed she left it to us. This is the first song we wrote on that zither – that’s why it’s called ‚Siv (You and I)‘. It’s a hymn for her.”

ViViis Debüt-EP ist nicht nur eine Sammlung aus raffinierter, geheimnisvoller und undefinierbarer Musik, sondern auch eine immens persönliche Leistung des Paars Emil und Caroline Jonsson. Sie haben unermüdlich gearbeitet, um an diesen Punkt zu kommen, an dem sie sich selbst und ihre Beziehung nun sehen. Obwohl die Songs im Studio schnell aufgenommen wurden, war die Reise zu diesem Punkt mühsam.

Geboren und aufgewachsen in der Küstenstadt Göteborg, lernte sich das schwedische Paar als Kinder im Sommerlager kennen. Aus Freundschaft wurde Liebe – “He was beautiful, he was gorgeous, and I fell in love instantly!”, sagt Caroline – in ihrer späten Jugend waren sie ein Paar; Anfang Zwanzig heirateten sie.

Obwohl sie versuchten, Texte über die Welt um sie herum zu schreiben, fand sich das Paar immer wieder Tracks über ihre Beziehung und ihr gemeinsames Leben schreibend – und so ist diese erste 4-track-EP entstanden. Wie Emil es sagt: “These are the first songs we made when we started making music, and they have to come first… it’s our love story, it’s about me and Caroline.”

Presse: Verstärker Medienmarketing GmbH

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