Dass zuckersüßer Indiepop noch lange nicht von uns gegangen ist, beweist das kanadische Quartett ROMES mit Leichtigkeit auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum „ROMES„. Dabei gibt es Songs, die sich eher im Hintergrund halten, während andere (ich denke da zum Beispiel an „Tryna Be“) so präsent und laut sind, dass sich der Longplayer zu einer heterogenen Masse zusammensetzt.

Allgegenwärtig sind dabei vor allen Dingen zwei Sachen: die klare Stimme von Sänger Jacob Alexander und die E-Gitarren-Riffs, welche den Indiepop so prägnant präsentieren. Dazu mischen sich tanzbare Beats und kleine Samples.

Ihre erste Single „Believe“ begeisterte im letzten Jahr nicht nur Fans des Genres, sondern auch die EA Sports-Entwickler, die den Song mit Ohrwurm-Potential in den Soundtrack des Spiels „Madden NFL 2017“ aufnahmen. Und wer auf einem der EA Sports-Soundtracks landet, hatte schon immer gute Karten, die ganze Welt zu erobern.

Neben „Believe“ bleibt, zumindest in meinem Fall, der Song „In The Wild“ besonders schnell im Gedächtnis hängen.  Und wenn ich „Summer Sound“ höre, möchte ich mir umgehend eine halbe Tonne Glitzer ins Gesicht schmieren und vor einer Festivalbühne im schönsten Sonnenschein umherhüpfen. Hey Dockville, wären die Jungs nicht was für euch?

ROMES haben den Indiepop nicht revolutioniert, halten ihn dafür aber mit größter Freude am Leben. Sie erinnern hier ein bisschen an Two Door Cinema Club, dort ein bisschen an Joywave und immer ein bisschen an das letzte The 1975-Album. Wer sich jetzt angesprochen fühlt, sollte der jungen Band und ihrem Album „ROMES“ aus dem wunderschönen Toronto umgehend einen musikalischen Musik abstatten!

Autorin: Anna

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