Aus Salzburg sollte man vor allen Dingen Wolfgang Amadeus Mozart und die nach ihm benannte Süßspeise kennen – und die Jungs von Please Madame natürlich. Die schenken der oft so schwarz-weißen Welt jetzt ihr kunterbuntes neues Album „Young Understanding“.

Es ist bereits das zweite Studioalbum, welches das österreichische Quartett der Musikwelt anvertraut. Ihr Debütalbum „Escape the Nest“ erschien 2015 und enthielt unter anderem die Single „Be My Ending„, die nicht nur mich schnell überzeugte, sondern auch eine halbe Millionen Streams bei Spotify verzeichnen darf.

Nachdem die Band dem Nest entkam, versuchen sie nun, drei Jahre später, mit „Young Understanding“ die große weite Welt und ihre Tücken zu ergründen. Geprägt von melodischen E-Gitarren und der treibenden Symbiose aus Drums & Bass, trifft der überwiegend poppige Indie-Rock auf die gewaltige Stimme von Sänger Dominik.

Und nicht nur die Ohrwurm-Vorabsingle „For The Better“ ist ein Highlight. „Friends“ zum Beispiel ist ein dramatisch-starker Gitarrenhit, „Lies“ eignet sich bestens dazu, peinliche Tanzmoves auszupacken und „Gold“ ist ein lupenreiner Lieblingslied-Kandidat, dicht gefolgt von „Rome„.

So ein Album, mit dem man automatisch strahlend blauen Himmel und eine Sonnenbrille auf der Nase verbindet – gute Laune gepresst auf 11 Songs. Wer sich im letzten Jahr am selbstbetitelten Debütalbum der Kieler Leoniden erfreute, dürfte 2018 mit Please Madame und „Young Understanding“ ein ähnliches Vergnügen erfahren.



Please Madame live:
15.05. MÜNCHEN – Orangehouse
19.05. BERLIN – Privatclub
22.05. HANNOVER – Lux
23.05. HAMBURG – Astra Stube


Autorin: Anna Fliege

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