Mustasch melden sich zurück und wie!!!
Die schwedischen Hard-Rock Pioniere beziehen sich bei ihrem neuesten Werk zurück zu ihren Wurzeln: Wut, Zorn, Frust machen es somit zu einem emotionalen und dunklen Album.

Von wegen ruhig, aber definitiv ein Killer. Vom ersten Ton oder besser von „Winners“ an startet  Silent Killer (VÖ 06.04.18) mit Kraft, Härte und Geschwindigkeit. Pistolenschußartig, wie es schon das Cover ähnlich andeutet, geht es durch die gesamten 10 Stücke.

Der Eröffnungssong „Givin´“ strahlt noch eine gewisse Ruhe und Harmonie aus, bevor sich dann diese „Entspanntheit“ lautstark mit Energie entlädt und einen direkt mit wegfegt.

Mit ihrem mittlerweile neunten Album haben die Stockholmer somit ein echt dunkles und kraftvolles Werk erschaffen. Dreckiger Sound und Texte, die von Frust und Wut gekennzeichnet sind schleichen sich durch „Silent Killer„. Jeder Song zieht in einen in seiner Kürze mit, wobei auch Genren überschritten werden, von Hard Rock bis zum Heavy Metal. David Johannesson (Gitarre), Stam Johansson (Bass), Robban Bäck (Schlagzeug) und Ralf Gyllenhammar (Gesang) im Zusammenspiel und es kommt einem echten Ohrenschmaus gleich. Obwohl manches einem irgendwie bekannt vorkommt, schaffen es Mutasch was neues zu kreieren.

Libertá“ zeigt sich dunkel, schnell und ehrlich. Pistolenartig wird mit Worten die Wut preisgegeben.

“ I don´t wonder who´s the fool, I don´t wanna feel like you „

 

Fire„, „Winners“ und „Lawbreaker“ überzeugen aber nicht nur auf dem Album mit Spielgewalt, sondern auch schon als Vorabveröffentlichungen. Mit Hank Van Helvete (Turbonegro) gab es bei „Fire“ zudem auch eine grandiose Unterstützung.

Zuckerschlecken kann man auch woanders, „Silent Killer“ der Titelsong kommt zuerst angeschlichen und zeigt sich dann von seiner ganzen explosiven Seite. Auf der Suche nach dem Etwas, dem was uns immer wieder verführt, schädigt, einen lamgsam immer mehr einnimmt. Einer der stärksten Songs auf dem Album mit einem exzellenten Ende.

“ There is a silent killer, a silent killer in my home „

 

Ein Schuss und spätestens nach ein paar Tönen von „Winners“ hat einen der „Silent Killer“ gepackt. Gesang und Instrumente verschmelzen bei jedem Stück zu einer Harmonie. Hymneartig kommt Ralf Gyllenhammar mit seinem Gesang daher und zieht einen stimmgewaltig in seinen Bann.

Ohne viel Geschnörkel, einfach ehrlich und direkt – Silent Killer hat mich lauthals gefangen!


Givin´
Winners
Liberta
Barrage
Lawbreaker
Fire
Silent Killer
The Answer
Grave Digger
Burn


Text: Nina Paul

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