Es war einer dieser Abende, in den man mit erhöhter Vorfreue, aber dennoch nicht zu euphorisch rein geht, weil man nicht weiß was einen erwarten wird. Sehr gespannt, aber entspannt startete der Abend also im ausverkauften Luxor an diesem Samstagabend.


Ein Artikel von Dominik Huttner – THE FAIM, seit letztem Sommer bekannt durch den Smash-Hit „Summer is a Curse“, touren aktuell mit ihrer „World Tour“ durch Europa und stoppten zu Beginn ihrer Deutschlandkonzerte in Köln.

Den Abend eröffnete das Duo Chapel aus Georgia, im Südosten der USA. Carter und Kortney bezeichnen ihren Stil selbst als „music our parents like“ und bereiteten dem Luxor-Publikum mit ihrem Sound einen verdienten Einstand.

Weiter ging es mit WSTR, einer UK Punk-Pop Band aus Liverpool. Das komplette Gegenteil zum vorherigen Act und dem anstehenden Main Act, heizten die Punker dem ausverkauften Luxor ordentlich ein und schafften es, die Fans im Handumdrehen von sich zu überzeugen.

Noch rund 2 1/2 Stunden waren die Fans im richtigen Modus für THE FAIM aus Australien. Schon mit erklingen des ersten Takts war klar, dass der Abend ein besonderes werden wird, so elektrisch war die Stimmung. Von Beginn an war die „FAIMily“ on Point dabei und sang lauthals jeden Song aus voller Kehle mit. Kein Wunder, denn die Band aus Perth entwickelte sich in kürzester Zeit zum Geheimtipp der Alternative-Rock Szene und verlegte ihr Konzert auf Grund der hohen Nachfrage sogar in einen größeren Club.

Frontman Josh übertrug seine Energie kontinuierlich auf das Publikum und war auf der kleinen Bühne des Luxors kaum zu halten. Mit überragender Eleganz sprang er zwischen Bühne und Wellenbrecher hin und her, nahm ein Bad in der Menge, oder lehnte sich in die ersten Reihen um besonders nah an seinen Fans zu sein.

Emotionales Highlight des Abends war Josh, der sich für einen Song ins Publikum begab, zusammen mit den Fans sang und von seinem Emotionen übermannt anfing zu weinen.

Gekrönt wurde die sensationelle Stimmung durch den Sommerhit „Summer is a Curse“ mit dem die Band sich und den Fans ein würdiges Ende bescherte.

Einen Wermutstropfen gab es trotz der positiven Stimmung allerdings dennoch. Den bei den Fans beliebten Song „Ecstasy“, den THE FAIM überlicherweise als Zusage spielen, wurde kurzerhand von der Setlist gestrichen. So endete der Abend ohne Zusage schon nach 13 statt 14 Titeln…



Autor und Foto: Dominik Huttner