Gestern Abend endete das achte Maifeld Derby mit der US-Band Eels, die in Mannheim ihre erste Deutschlandshow seit Jahren spielten. Einmal mehr kamen beim dem mit bereits mehreren Preisen ausgezeichneten Festival Fans und Liebhaber guter Musik zusammen, um sich bei allerbestem Wetter frei von Scheuklappen an einem, wie immer breitgefächerten sowie absolut hochkarätigem Line-Up erfreuen.

Auf dem letzten Metern fand Veranstalter Timo Kumpf die Zeit, ein kleines Résumé zu ziehen: „Was soll man da schreiben, wenn man nach drei grandiosen Festivaltagen zum ersten Mal einen ruhigen Moment im Büro hat? Draußen spielt gerade der Black Rebel Motorcycle Club ein furioses Set und gleich werden die bestens aufgelegten Eels wohl noch einen draufsetzen. Zu dem Zeitpunkt hat der ambitionierte Zuschauer dann schon in fast 70 Konzerte unterschiedlichster Art reingehört. Pop, Jazz, Elektro oder gar Black Metal, Authentizität kennt keine Genregrenzen! Die 8. Auflage des Maifeld Derbys konnte auf ganzer Linie überzeugen und neben etablierten Acts wie Nils Frahm, Editors, The Wombats oder Neurosis waren mit Tamino, Tank And The Bangas oder George Fitzgerald auch viele Stars von morgen dabei. Samstag und Sonntag konnten wir mit fast 5000 Besuchern nahezu ausverkaufen und am Freitag fanden über 4500 Besucher den Weg auf das Mannheimer Maimarktgelände – viele davon weit angereist, zum Teil auch aus dem benachbarten Ausland. Zudem konnten daheimgebliebende Musikliebhaber die Konzerte der beiden Hauptbühnen bei ARTE Concert live im Internet streamen und sich so ein Stückchen Maifeld Derby nach Hause holen.

Ich bin superhappy mit der diesjährigen Ausgabe. Wir haben die Besucherzahlen zwar erstmals nicht gesteigert, aber wenn man bedenkt, dass durch ein massives Überangebot – gerade im Juni – der Markt gerade komplett neue aufgeräumt wird, und dabei viele Veranstalter auf der Strecke bleiben, ist das Stagnation auf verdammt hohem Niveau. Darauf bin ich ebenso stolz wie auf mein Team, das ein organisatorisch nahezu perfektes Event auf die 4 Bühnen gebracht hat. Das Feedback welches uns seitens der Zuschauer und Bands erreicht ist phänomenal und für alle Beteiligten ist es weit mehr als nur ein normales Festival-Wochenende. Ich bin wahnsinnig stolz, wie sich diese Schnapsidee entwickelt hat. Und dabei geht es hier nicht um Selbstbeweihräucherung, es geht um Musik!“


Presse: Community Promotion / Photocredit: Florian Trykowski