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Adam Naas veröffentlicht neue Single „I Want You To Get Close To Me“ inkl. Live-Session-Video

Adam Naas veröffentlicht neue Single „I Want You To Get Close To Me“ inkl. Live-Session-Video

Mitte Juni hatte sich Newcomer Adam Naas schon mal kurz mit seiner Single “Cherry Lipstick“ vorgestellt.

Die selbstbetitelte Debüt-EP des Franzosen erschien 2016 inkl. dem, bereits millionenfach gestreamten, Song “Fading Away“.

Passend zum heutigen Pre-Order-Start seines Debüts “The Love Album“ (VÖ 21.09.), das sich der Liebe in allen Facetten widmet, gibt es mit “I Want You To Get Close To Me“ auch eine neue Single samt Live-Session-Video zu hören und zu sehen.



Am 21.09.2018 veröffentlicht der 26-jährige ADAM NAAS aus Paris sein Debütalbum, auf dem er sich, wie der Albumtitel “The Love Album” bereits erahnen lässt, der Liebe in all ihren Facetten widmet.

Bereits vor zwei Jahren erschien seine selbstbetitelte Debüt-EP inklusive dem Song “Fading Away“, der alleine via Spotify mittlerweile fast 5 Mio. mal gestreamt wurde.

ADAM NAAS mag zwar erst 26 Jahre alt sein, aber neben seiner angeborenen Lässigkeit ist er vor allem eben mit dieser wahnsinnig-umwerfenden Stimme gesegnet, die einem kalte Schauer über den Rücken jagt, oder zumindest für ein kurzes Innehalten oder Gänsehaut sorgt. Eine Stimme, die kaum greifbar zu sein scheint: weich und rauchig, beweglich und abgründig – eben noch zart und zerbrechlich, dann plötzlich majestätisch und wuchtig.

Sein Talent wurde schon früh erkannt – u.a. von der Band AaRON, die ihn zu einigen ihrer Konzerte einlud, woraufhin das bereits erwähnte “Fading Away“, das bei YouTube kurz vor 1 Mio. Views steht, in seiner Heimat Frankreich Les Inrocks und Clique.tv hellhörig werden ließ.

Kein Wunder, denn sein Ansatz, den man vielleicht als “Dark Soul“ beschreiben kann, romantisch, düster und voller Schattierungen, hat wirklich etwas Umwerfendes. Bestimmt auch, weil ADAM NAAS kein Blatt vor den Mund nimmt, und seine Gefühle genauso vertont, wie sie sind. Seine Songs schreibt er selbst, und überträgt persönliche Erfahrungen in Melodien, indem er große Themen wie Liebe, Angst, Unbehagen oder Hoffnung immer weiter um- und einkreist.

Bereits mit den melancholisch-nostalgischen, dabei aber auch leuchtend-eindringlichen, Songs seiner gleichnamigem ersten EP hat er seine eigene Kunst schon selbst definiert: Ehrlicher, intimer, elektrisierender und elektrifizierter Soul-Pop.

„Hoffen wir mal, dass zum Soundtrack dieses Albums tatsächlich ein paar Eizellen und Spermien zueinanderfinden“, sagt ADAM NAAS schmunzelnd über sein Debütalbum “The Love Album“.

Ein Song wie “I Want To Get You Close To Me“ klingt nach körperlicher Nähe, wobei das emotionale Spektrum im Verlauf des Debüts immer weiter aufgebrochen wird: Mal geht’s um Selbstakzeptanz wie in der Vorab-Single “Cherry Lipstick“, mal um das erfolgreiche Ende der Suche nach dem richtigen Partner bzw. Seelenverwandten (“When You’re Holding Me“), dann aber auch mal um Hassgefühle, die im Song “Eternity“ aufflackern: “Liebe und Hass vervollständigen einander, sie erregen einander“, meint der Franzose, der sich mit “He’s Gonna Kill Me“ auch einem schwierigen Thema wie häuslicher Gewalt annimmt.

„Meine Stimme musste unbedingt ganz klar zu hören sein“, sagt NAAS weiter über sein wichtigstes Instrument, das er bewusst ohne Nachbearbeitung oder Effekte präsentiert.

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Gerade von dem Briten DAN BLACK (ehemals Frontmann von THE SERVANT), der ihm auch als Produzent zur Seite stand, habe er in den letzten Jahren viel gelernt und sich stimmlich enorm weiterentwickelt: “Auf dem Album kommen viele Aspekte zusammen, weil ich nicht eine, sondern Tausende von Persönlichkeiten habe. Mit dem Album wollte ich dieses Spektrum einfangen, weshalb auch jeder Song seinen ganz eigenen Style hat.“

Wenn man mit ihm über Musiker-Klischees wie den “zum Untergang geweihten Künstler“ diskutiert, muss er selbst lachen und antwortet ironisch: “Ja, eine Zeitlang wollte ich mich ja auch Corbeau nennen“ – was auf Deutsch “Rabe“ bedeutet.

Und, wenn man sich zum Beispiel das Video zu “Fading Away“ anschaut, hätte ein großer schwarzer Vogel tatsächlich viel besser zu ihm gepasst, was er auch mit seinen Live-Shows unterstreicht, denn auf der Bühne hebt seine Stimme besonders imposant ab und trägt die Kompositionen zwischen Soul, Pop, Folk, Electro und Indie quasi davon. Dank seiner unbändigen Energie verleiht ADAM NAAS jedem einzelnen dieser Genres seinen ganz eigenen Stil – mal mit Hilfe ausgelassenen Beats wie bei “Downtown“, mal mit Gospel-Anspielungen wie beim sehr persönlichen “You Should Know“.

Dabei sei ihm die Musik gar nicht unbedingt in die Wiege gelegt worden, erzählt er: “Ich habe schon erst Laufen gelernt – das mit dem Singen kam etwas später. In meiner Familie gab es auch keine Musiker, aber ich bin mit Nina Simone aufgewachsen, weil meine Mutter ihre Songs ständig hörte. Und dann gab es da auch noch die Musik, die mein älteren Bruder hörte.“

ADAM NAAS war aber auch großer Fan des Films “Sister Act II“, und hier vor allem der jungen Sängerin Lauryn Hill, mit deren Kult-Album “The Miseducation of Lauryn Hill“ er quasi aufwuchs. Zudem sang er auch gerne zu den Songs von Destiny’s Child und, als er zum ersten Mal die Bürgerrechtshymne von Sam Cooke “A Change Is Gonna Come“ (1964) hörte, war dies für ihn wie eine Offenbarung: “Da wurde mir schlagartig klar, dass, wenn ich Musik machen würde, meine Songs genauso intensiv klingen und ehrlich sein müssten“. Beeindruckt zeigte er sich auch von elektronischen Produktionen von The XX oder James Blake und dies alles führte letztendlich dazu, dass Musik auch zu seinem Mittel der Kommunikation und Selbstdarstellung wurde.


Presse: belle-music / Universal Music

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