Als Aldous Harding 2017 mit ihrem Zweitwerk „Party“ ihr Debüt auf 4AD gab, war sie wohl nur absoluten Insidern der Indie-Folk-Szene bekannt. Als Straßenmusikerin entdeckt, mauserte sich die Neuseeländerin mit ihren Alben aber schnell zum absoluten Geheimtipp, wobei schon vom ersten zum zweiten Album eine deutliche und steile Lernkurve im Schaffen der Songwriterin zu erkennen war.

Umso schöner, dass sie uns schon bald ihr drittes, wieder von John Parish (PJ Harvey, Sparklehorse) produziertes Album „Designer“ präsentiert – nämlich am 26. April! Bis dahin gibt es heute schon mal die zweite Single daraus: „Fixture Picture„.



Aldous Hardings Musik ist nichts für zartbesaitete Menschen, entwaffnend aufgrund der trostlosen Bildhaftigkeit und ihrer einnehmenden Instrumentierung, behandeln ihre Songs die Kernthemen des Lebens: Tod, Geburt, Leid und Liebe. Es gibt ein paar Happy Endings in ihren Geschichten, aber vielmehr geht es um ihre Kraft, wie sie in den Kampf zieht – mit der Anmut eines Tänzers und Einstellung eines Boxers.

Für den Nachfolger des von Kritikern und Fans vielgelobten 4AD-Debüts, das sich auch auf diversen Jahresbestenlisten (#13 Musikexpress, #15 Spex, #18 NBHAP, #18 ByteFM) wiederfand, entwarfen Aldous – mit richtigem Namen Hannah – Harding mit dem preisgekrönten Produzenten John Parish wieder einnehmende Kompositionen, die fast alleine durch die Stimme Hardings schon fesseln und sich mit ihrer schier gewaltsamer Intensität in Herz und Kopf der Hörer breit machen. Wieder wurde die Musik etwas größer, wenn auch nach wie vor die Stimme von Harding das gesamte Konstrukt zusammenhält.

Der Ruf der Neuseeländerin eilt ihr mittlerweile schon so weit voraus, dass ihre Berlin-Show im Mai schon lange komplett ausverkauft ist. Im November gibt es dafür noch mal einige Gelegenheiten die Ausnahmekünstlerin mit Band live zu sehen.


ALDOUS HARDING live

12.05.19: Privatclub, Berlin – ausverkauft
18.11.19: Kranhalle, München
19.11.19: Artheater, Köln
20.11.19: Heimathafen, Berlin
26.11.19: Knust, Hamburg


Presse & Photocredit: Beggars Group