Wut, Liebe, einfach das Leben! Verpackt in kraftvollen Texten und eindringenden Gitarrenriffs. Die Screaming Females (New Jersey, USA) haben es mal wieder geschafft.

Nie den Charme einer DIY- Undergroundband verloren zeigt das amerikanischen Trio um Marissa Paternoster auf ihrem mittlerweile siebten Album “All At Once“ (23.02.2018 ) wieder ihr ganzes Repertoire.

Wir durften auf dem im Februar erscheinenden Werk schon mal vorab reinhören und ich kann nur sagen: Wow!

Zerbrechlichkeit, Verzweiflung und die Einsicht dessen bestimmen viele Textinhalte. Mit Hoffnung, aber auch der Wahrheit immer im Angesicht trifft Marissa Paternoster den Nagel auf den Kopf. Melancholische Einsichten über das Leben umrunden mit Gesang und dem Gitarrenspiel dunklere Seiten über des Seins.

 

„My Life In This Glass House Impossible To Get Out“.

 

Die Wahrheit immer im Angesicht, mit kämpferischen Gedanken im Hintergrund, bestimmt die Liebe und die positiven und negativen Aspekten dahinter viele Songs auf „All At Once“.

„Deeply“ und “ Glass House“ machen definitiv das Kernstück vom Album aus. „Chamber For Sleep“ aufgeteilt in zwei Teilen. Das Besondere an diesen Doppelstück ist, dass es zwei eher „leichte und poppige Stücke“ zu einem verbindet.

Die Kraft von den vorherigen Alben und den Live-Auftritten mitgenommen überzeugt „All At Once“ in ganzer Linie.

Mit Orgeln, Synthesizern und unter anderem Brendan Canty (Fugazi) als Gastmusiker zeigten sich die Screaming Females im Studio auch etwas verspielter, aber dennoch immer ihrer Linie treu. Produzent Matt Bayles (Pearl Jam, Mastodon) konnte die erfolgreiche und kreative Arbeit (Rose Mountain) mit dem amerikanischen Trio gezielt fortsetzen.

 

“When you’ve been a band for 12 or 13 years, the resources can dry up and you just go back to what feels comfortable,” so Dougherty. “The other option is that you develop stuff that a younger band would not have been able to do.”

 

Marissa Paternoster (Gesang, Gitarre), Mike Abbate (Bass), und Jarrett Dougherty (Schlagzeug) machten auf ihrem siebten Album genau das, was die Screaming Females ausmacht. Sie verbinden ihre ganze Energie und Spontanität und verlieren dabei nie ihre Wurzeln und den DIY- Underground Charme.

Ende Mai gibt es dann das ganze Paket live zu erleben.

 

„Screaming Females have carved out their own corner in this century’s take on guitar rock.“ – Pitchfork

 

 

Tracklist
1. Glass House
2. Black Moon
3. I’ll Make You Sorry
4. Dirt
5. Agnes Martin
6. Deeply
7. Soft Domination
8. End of My Bloodline
9. Chamber for Sleep (Part One)
10. Chamber for Sleep (Part Two)
11. Bird in Space
12. Fantasy Lens
13. My Body
14. Drop By Drop
15. Step Outside

Geschrieben von: Nina

Foto: Pressematerial Screaming Females

 

Links

http://www.screamingfemales.com/

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http://instagram.com/official_screamales/

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