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ALL EYES ON: Newcomer Acts #1

ALL EYES ON: Newcomer Acts #1

Er ist riesig! Der schier endlose Dschungel an neuen Künstler*innen. In jeder Minute, in jeder Stunde und an jedem einzelnen Tag wächst in jemandem der Gedanke, das Hobby zum Beruf und die Musik zum absoluten Lebensmittelpunkt zu machen.

In unserer Spezialausgabe von „ALL EYES ON“, stellen wir euch handverlesene Newcomer*innen vor, die den entscheidenen Schritt gewagt haben, sich und ihre Musik einem breiten Publikum zu präsentieren. Bands und Solo-Künstler*innen, die ihre Promotion in liebevoller Kleistarbeit selbst übernehmen und sich mutig in den Kampf mit der Medienbranche gewagt haben. Mut der belohnt werden soll!

Hört rein, in die besonderen Schätze, dich euch diese Geheimtipps zu bieten haben und entdeckt zusammen mit uns eine Vielzahl an unbeschreiblichem Talent, abseits des Mainstreams.


Madsius Ovanda

Pia Ovanda (bürgerlich Pia Allgaier) ist Sängerin und Synchronsprecherin aus Leidenschaft.

Den allermeisten ist sie am bekanntesten als deutsche Stimme von Taylor Swift in Cats und als deutsche Stimme von Kristen Bell als „Anna“ in die Eiskönigin oder von anderen diversen Disney Produktionen. Jetzt aber startet Pia zusammen mit Freundin Carina und ihrem Projekt „Madsius Ovanda“ durch.

Gemeinsame Erlebnisse, geteilte Erfahrungen, ein ähnlicher Blick auf die Welt – das braucht es, um sich mit einem anderen Menschen tief verbunden zu fühlen. Was können wir füreinander sein? Warum sind wir eigentlich da und was machen wir hier überhaupt? Madsius Ovanda begegnen fundamentalen Fragen mit ausdrucksstarker Stimme. Madsius Ovanda ist die Indie-RnB / Dream-Pop–Band um Pia Ovanda und Carina Madsius.

Ihr Debütalbum „Talking Underwater“ strebt nach großen Bögen und Harmonie und ist getragen von Hingabe – an die Kunst, an eine Mission, an einen anderen Menschen: „Wir tauschen uns aus und wir spiegeln uns gegenseitig“. Madsius Ovanda senden trostliche, klare musikalische Botschaften in eine komplizierte und fordernde Welt. Das ist berührend und bewegend. Freundinnen müsste man sein!


Aylo

Drei parallele Jobs, um den Traum vom Musik machen zu ermöglichen. Jahrelanges hustlen für den Moment.

Menschen, die einen mit leeren Versprechungen ködern, nur weil man eine Frau ist. Ein Leben zwischen zwei Kulturen. Aylos bisheriger Weg war steinig und hart und von einschneidenden Erlebnissen geprägt. Doch es ist die Summe aus all diesen Erfahrungen, die sie zu dem Menschen gemacht haben, der sie heute ist. Nun veröffentlicht die Berliner Newcomerin ihre zweite Single “Feuer” auf allen digitalen Streamingkanälen.

Um erste Kontakte zu sammeln, zieht sie vor knapp eineinhalb Jahren zurück nach Berlin und fängt bei einem Online-Magazin an, für das sie Videointerviews führt. Doch in der maskulin geprägten Medienlandschaft wird sie als Frau nicht wertgeschätzt und respektiert. Vor zwei Jahren kann sie sich endlich eine Studiosession leisten und nimmt ein erstes Demo auf. Doch sie gerät an die falschen Leute, die sie ausnutzen und sich an ihrer Kunst bereichern möchten. Sie bricht die Kontakte ab und kehrt der Musik vorerst den Rücken.

Doch Aylo kann und will ihren Traum nicht aufgeben. Sie sucht die Öffentlichkeit und startet ihren Instagram Account, mit dem sie sich eine erste kleine Reichweite aufbauen kann, ehe sie zur Hype-Plattform TikTok wechselt. Mit einem viralen Freestyle über die Absurditäten der Plattform gewinnt sie innerhalb weniger Tage über 12.000 Abonnenten. Als sie im Februar bei über 20.000 Abonnenten steht und täglich vloggt, explodieren die Zahlen nochmals. Innerhalb weniger Wochen interessieren sich über 100.000 Follower für Aylos Freestyles, Follow-Me-Around- und Rant-Videos.

Den Erfolg auf den sozialen Netzwerken will sie nun als Antrieb ihrer Leidenschaft – der Musik, nutzen. Sie hat sich ein kleines Team zusammengestellt und arbeitet seit Monaten intensiv an ihren ersten Singles, in denen sie auf das bisher Erlebte und ihre Gefühlswelt eingeht. In “Feuer” geht es um Liebe zwischen zwei Menschen.


MOA

Darf Deutsch Pop noch aufgeregt und ungebügelt sein? MOA liefert mit seinem Album „an/aus“ die Antwort: unbedingt!

Mit seinem Debüt begibt sich der in Kassel geborene Musiker in die Tiefen der Popmusik. Popmusik, die sich weder den Regeln des Mainstreams noch des Indie-Pops beugt; die sich damit fernab von Normen des Deutsch-Pops positioniert und bewusst den Kampf der Genres verweigert. MOA ist mit seinen Songs Vermittler zwischen vermeintlich Unvereinbarem – und dadurch Rebell.

Mit 16 begann MOA eigene Songs zu schreiben, mit 18 spielte er bereits eigene Clubkonzerte und als Support von Künstlern wie Namika, Bengio und Frida Gold, sah Menschenmassen von Festivalbühnen aus, war auf der Suche und fand schlussendlich seinen ganz eigenen Stil.

Jetzt veröffentlicht MOA seine neue Single „neue wege“. Diese Single ist eine weitere Auskopplung aus seinem Debütalbum „an/aus“ welches am 17.07.2020 erscheinen wird. Das Musikvideo ist ein kleiner Zusammenschnitt aus dem Studioaltag der Album Produktion. MOA hat das Album zusammen mit dem Produzententeam Lucky Tiger Records in den legendären Power Play Studios aufgenommen, in dem schon Musiker*innen wie Lady Gaga, Prince und Lenny Kravitz ihre Songs aufgenommen haben.


Carla Stella

Singer/Songwriterin Carla Stella aus Münster wird am 15. Mai 2020 ihre Debüt Single ‚Hallucinations‘ veröffentlichen:

Als Teil ihrer ersten EP, an der sie momentan arbeitet, resultiert ihr Debüt Song ‚Hallucinations‘ aus dem Experimentieren mit verschiedenen musikalischen Elementen, welche eine Mischung aus alternativem Dream Pop, Synth Pop und akustischen Klavier und Percussion Elementen kreieren. ‚Hallucinations‘ beschreibt metaphorisch die verzerrte Wahrnehmung die wir haben, wenn wir eine Person nur durch unsere rosarote Brille betrachten bevor wir endlich klar sehen. Der Song drückt die damit verbundene Enttäuschung aus, motiviert zugleich aber auch, sich davon nicht unterkriegen zu lassen.

Mit ihrer Musik jeden Menschen das Gefühl von Willkommen und Akzeptiert sein spüren zu lassen, motiviert Carla Stella gefühlvolle und bedeutsame Liedtexte zu schreiben und Melodien zu kreieren, mit denen man sich identifizieren kann. Im Herbst 2019 fing sie an, ihre Songs in ihrem minimalistischen Schlafzimmer Studio in Groningen, den Niederlanden, aufzunehmen. Inspiriert ist die Musikerin besonders durch Lana del Rey, Lorde, BANKS, Billie Eilish und Birdy. Eine Mischung aus gedankenreichen, inspirierenden und motivierenden, sowie mystischen Songtexten gefüllt mit kreativen Metaphern, erzählt verschiedenste Geschichten über eigene Lebenserfahrungen, Emotionen, Tagträume und Gedanken über unsere Gesellschaft.

Carla Stella wird in den nächsten Monaten mehrere Songs ihrer EP veröffentlichen, welche voraussichtlich im September in voller Länge erscheinen wird.

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VARO

Sobald der erste Schlag die Snare trifft, und die sphärischen Synthie Sounds den Raum fluten, tauchst du hinab in andere Welten. Während du noch vermutest, du hast die Situation im Griff, da hast du dich schon in ihr verloren.

VARO ist der eine, unvergessliche Augenblick des ersten Kennenlernens, den man niemals wieder vergisst. Verzerrt hallende Gitarrenklänge, ein pulsierender Bass und während diese Stimme Dich durchdringt, merkst Du gar nicht, was mit Dir passiert, denn du bist schon mitten drin! Mitten auf der Reise durch die Musik von VARO – Gänsehaut, wenn Du eigentlich gar nicht damit rechnest – So einnehmend und verspielt die atmosphärische Wärme der Band ist, irgendwie schwingt immer eine gewisse Stimmung mit, die erschaudern lässt.

VARO mit ihrer Frontfrau Elisa, sind eine Band, die aus erfahrenen Postrock, Dark Pop und genresprengendem Downtempo Liebhabern besteht. In München konnte sich VARO die letzten Jahre bereits mit zahlreichen Auftritten als Geheimtipp in der Szene etablieren, nachdem die Band 2018 ihre erste EP „here is the calm, here is the storm“ veröffentlicht hatte, möchten Sie sich dieses Jahr auf die Entstehung einer zweiten EP konzentrieren.

Nun erscheint jedoch zunächst eine neue Single. Manchmal muss die eigenen Dunkelheit dich aufressen, sich wie ein endlos langer Alptraum anfühlen, mit bodenlosen Abgründen, bevor die Einsicht und der Mut kommen etwas zu verändern. „Wake me up“ ist ein sehr persönlicher Song, über den sehnsüchtigen Wunsch nach Erlösung und die lange Reise zur Erkenntnis, dass man sich nur durch die eigene Kraft aus dem Alptraum aufwecken kann.


Jenny Kern

Jenny Kern ist eine kanadische Indie-Künstlerin, die in den großen Häuserschluchten von New York City beheimatet ist.

Geht es nach unseren Kollegen von A&R Factory, ist es für Jenny ein Leichtes mit ihrem magnetischen Gesangsstil und den emotional durchdringenden Lyrics viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Ihre Titel sind geprägt von Melancholie, die sich in den aufrichtigen und ergreifenden Lyrics widerspiegelt.

Im Januar 2019 veröffentlichte Jenny ihre Debütsingle, die große Anerkennung bei einem internationalen Publikum auf allen Streaming-Plattformen fand. Kurz nachdem sie im April 2019 ihre Debüt-EP veröffentlicht hatte, wurde sie zu ihrer ersten internationalen Tour in Europa eingeladen und bei MTV, ABC und CW vorgestellt. Jenny schreibt und nimmt derzeit neue Musik mit dem Produzenten Andy Seltzer (Maggie Rogers, Chelsea Cutler, Valley) auf.

Als ersten Vorgeschmack präsentiert sie nun ihre neue Single „Now We Know“ und konnte damit bisher schon über 40.000 Streams auf Spotify generieren. Auf der Videoplattform YouTube präsentiert Jenny eine Liveversion ihres Hits „Slow Burn“, der ihr bisher erfolgreichster Song ist.


Ihr möchtet ebenfalls in einem Artikel bei uns erscheinen? Stellt euch und eure Musik gerne vor: team@themellowmusic.com

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