Der Multiinstrumentalist und Sänger Monolink aus Berlin vermengt auf seinem Debütalbum „Amniotic“ Gitarrenmusik und elektronische Beats zu einem hypnotischen Hybriden, in dem man sich auch dank seiner eindringlichen Stimme auf wunderbare Weise verlieren kann. Das Album erscheint am 20. April bei Embassy One.

Für Folk und Blues, das Zusammenspiel aus Melodien und Stimmen mit einer Gitarre interessiert sich Monolink schon seit sehr jungen Jahren. Als er schließlich zum Studieren nach Berlin zieht, findet er sich in einem Umfeld von Partycrews wieder, die illegale Raves in der ganzen Stadt organisieren.

Mindestens genauso fasziniert wie vom organisieren von Partys, ist er von der Musik selbst – und beginnt kurz darauf auch selbst als DJ aufzulegen. Wie sollen Techno, Electronica und Ambient mit seiner Leidenschaft für die Musik von großen Textern wie Neil Young, Bob Dylan oder Leonard Cohen zusammengehen?

Eine Antwort darauf findet er schnell. Monatelang fuchst Monolink sich in Hard- und Software und probiert herum. Dort, wo er bis dahin aufgelegt hat, stellt er sich 2014 mit seinem Set-Up auf die Bühne – und ist sofort in seinem Element.

Mit seinem Hybriden bedient Monolink eine Nische in der elektronischen Musikszene. Seine Live-Show ist ein Kontrast zum bloßen DJ-Tum. Da ist plötzlich einer, der nicht nur auflegt, sondern singt und spielt, Loops übereinanderlegt und etwas erzeugt, das tanzbar und hypnotisch zugleich ist – eine Echtzeit-Performance in die man Eintauchen kann.

Mit „Amniotic“ erscheint nun endlich Monolinks Debütalbum. Der Titel kommt dabei nicht von ungefähr. „Amonitic bubble ist der englische Begriff für die Fruchtblase„, erklärt Monolink. „Und weil der erste Song für mich etwas von einer Geburt hat, war schnell klar, dass das ganze Album so heißen wird.

Überhaupt lebt „Amniotic“ von einem enormen Bezug zum Leben und der Natur. „Die Songs und Texte des Albums beschäftigen sich viel mit dem Leben und der Natur„, erklärt Monolink. „Wenn du auf der ganzen Welt Gigs hast, spielt sich dein Leben viel an Flughäfen, in Autos oder Hotelzimmern ab. Ich habe immer öfter gemerkt, wie ich weg von den Menschen, raus aus den Städten und in die Natur wollte. Und das spiegelt sich in beinahe jedem der Songs wieder.

Ein Album das vom Kreislauf des Lebens erzählt. Ohne Ende, aber dafür mit einem neuen Beginn. Treibende Tracks folgen auf sphärische Soundscapes folgen auf ganze Songs. Alles baut aufeinander auf, ist im Fluss und geht ineinander über – wie bei einem guten DJ-Set.

Quelle: Presse Check Your Head / Photocredit: Hailley Howard

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