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Angry Youth Elite & Ready! Set! No!

Angry Youth Elite & Ready! Set! No!

Ready! Set! No! triffts eigentlich ganz gut sobald man sich das Debüt-Album der Band Angry Youth Elite zum ersten Mal anhört. Zwar sagt der Name schon aus, dass jetzt nicht Blümchen und Feen-Musik folgt, dennoch überrascht die Band aus dem Pott einen doch. Was man hier zu hören bekommt erinnert stark an Skatepunk der lediglich erwachsener geworden ist.

Auch wenn Skatepunk und die Melodien bei Angry Youth Elite ausgelassen klingen – genug Dinge auf die man wütend sein kann hat die Band. Neben der guten Laune wird auch hier und da mal eine Faust erhoben. So handeln Texte unter anderem vom gesellschaftlichen Verfall oder dem oberflächlichen dahinsiedenden Punkrock. Das Tempo bleibt in jedem Song vor allem eins: sehr, sehr schnell. In insgesamt 25 Minuten wird man durch das komplette Album durchgeprescht. Jedem der das Album sich anhört wird keine Pause gegönnt Dennoch schaffen es Angry Youth Elite abwechslungsreich zu klingen. Bei Songs wie Again & Again oder Strong Company brechen sie ihren Sound mit mehr Melodien und sogar Soli auf.

Für ein Debüt-Album bleibt einem auch nicht viel mehr zu sagen als: well done! Angry Youth Elite legen einen derartigen Punk auf den Tisch wie er schon länger nicht mehr produziert worden ist. Punktgenau und aufs Wesentliche reduziert überzeugt die Band in ihrer Spielzeit von 25 Minuten mehr als genug. Das Skatepunk auch erwachsen klingen kann zeigen die Jungs, haben aber dennoch keine Angst mal hier und da was aufzumischen und bauen mehr Melodien ein. Protest kann trotz der guten Laune-Musik übermittelt werden und das schafft Ready! Set! No! hervorragend.


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Autorin: Carolin Czarnecki Foto: Angry Youth Elite Facebook (Link)

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