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Auf geht´s nach RIO mit Portmonee | Videopremiere

Auf geht´s nach RIO mit Portmonee | Videopremiere

Portmonee bieten uns mit ihrer zweiten Single einen Song über die zweitgrößte Stadt Brasiliens „Rio“! Dieser ist der nächste Ruf der gegenwärtigen Gesellschaft über all ihre Facetten.

Rio ist ein Appell zur Fahnenflucht und bittet mit verführerischen Klängen zum Tanz aus der eigenen tristen Erwartungswüste. Zwischen blasphemischen Ängsten, pyromanischen Gelüsten und Vaterkomplexen bleibt am Ende eigentlich nur noch eins zu sagen: Hab keine Angst. Mir geht es besser als gestern und schlechter als morgen.


Berlin 2019. Die Kunst hat alles gesehen, alles gehört und vegetiert träge und satt vor sich hin. Gekonnt kreieren die sechs Jungs tragende Post-Indie-Sounds des nächsten Jahrzehnts. Ehrlich wie ein angetrunkener Maler versuchen sie alles wie in einem wahnsinnigen Rausch festzuhalten. Portmonee reflektieren all das, was man am nächsten Morgen vergessen hat und erzeugen ein schrilles Bild von fideler Lust und Sterblichkeit.

„Triff mich in Rio“ … Der Schimmer des Sounds und der visuellen Anlehnung der 80er à la Duran Duran: coole Anzüge, Segelboot, wehendes Haar und Sommerwetter mitschwebend und konträr dazu den metropolen Underground Hipster Rocker, haben Portmonee mit RIO einen Track kreiert, der aus dem Munde der heutigen Generation spricht und neben all dem Negativen das Positive hinauslocken soll. Und da die Welt immer kleiner, erdrückender und offener wird, gib es das alles auch mit japanischem Untertitel und Ohrwurmcharakter!


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Die Fratze der Metropole mit all ihren bittersüßen Versuchungen untermalt von liebestollen Gitarren und fruchtigen Beats ist der impulsive Rahmen der Lieder von Portmonee. Musikalische Popliteratur für die geschundenen Ohren all derer, die aufgehört haben, auf irgendetwas zu warten.


Presse: popup records / Foto: Kerem Bakir

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