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Ben Galler liefert etwas andere Liebeserklärung: niemand liebt keinen

Ben Galler liefert etwas andere Liebeserklärung: niemand liebt keinen

Am morgigen Freitag dürfen wir das Werk offiziell in den Händen halten. Ben Galler hat nach vielen Jahren im Hintergrund endlich selbst den Schritt ins Rampenlicht gewagt und bringt nun mit 43 seinen ersten Langspieler auf den Markt.

Als Kind der 90er höre ich ‚niemand liebt keinen‘ mit „anderen Ohren“. Erinnert der Klang von Ben Gallers Debütalbum doch stark an Westernhagen (vor allem der Titel „Gutenachtlied“) Grönemeyer und Heinz-Rudolf Kunze.

„Ohne deine Sorgen ist das Leben doch bereits schon schwer genug“

Die 12 Titel sind eine Mischung aus autobiografisch anmutenden Texten, sowie der steten Paradoxon aus Leid und Freude. Ben Galler erfindet die deutsche Musik auf seinem Album nicht gänzlich neu, dennoch wirkt das Debüt wie ein frischer Wind für das Genre.

Ein bisschen neue deutsche Welle, ein bisschen 80er Jahre Vibe kommt beim Hören von „niemand liebt keinen“ auf. Der Titel „Kreisdurchbrecher“ erinnert an ‚Münchener Freiheit‘, bei anderen Songs schwingt ein Hauch ‚Revolverheld‘ mit. ‚Das Turnier‘ hingegen klingt völlig eigen nicht vergleichbar. Stil der gefällt.

„Ich schau dem Wasser gerne zu, Zuhause ist Ebbe draußen Flut“

Sogar Jazz-Fans kommen auf ihre Kosten. „Auf den zweiten Blick“ verwöhnt uns mit Klavier und sanftem Spiel des Schlagzeugs. Ben Galler präsentiert seine Vielfältigkeit und sein Facettenreichtum.

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Dieses Album zeigt deutlich, dass es nie zu spät ist seinen Träumen nachzugehen und das zu machen was man liebt. „niemand liebt keinen“ ist der beste Beweis dafür.





Autor: Dominik Huttner Foto: Ben Galler

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