Trotz der momentanen Situation, die vieles auf den Kopf stellt, können Bukahara auf einen erfolgreichen Album Release zurückblicken. Der physische Markt ist quasi zusammengebrochen, da Plattenläden schließen mussten, Amazon keine Tonträger mehr, dafür aber Hygieneartikel verkauft und wegen verschobener Tournee keine Tourverkäufe gemacht werden konnten.

Digital entwickelt „Canaries in a Coal Mine“ sehr gut, hier in kleiner Überblick:

Über 1 Mio Streams auf Spotify
# 1 Bestseller Pop Alben auf Amazon
# 6 Bestseller in Alben auf Amazon
# 6 Top-Alben auf i-Tunes


Vier Künstler, drei Kontinente, ein gemeinsamer Nenner. Ihre Musik erscheint wie ein Manifest der puren Lebensfreude. Was Bukahara auf ihren Konzerten abliefern, zeugt von einer Band, die sich nicht nur auf musikalischer, sondern auch auf menschlicher Ebene gefunden hat. Doch ist es auch die Fusion verschiedener Musiktraditionen, der eigensinnige Kompositionsstil und die hingebungsvolle Verzahnung von Handwerk und Leidenschaft, die Bukahara zu dem machen, was sie sind: ein Juwel der deutschen Popkultur.

Vor zehn Jahren, als die Viererbande neben Straßenmusik noch Jazz in Köln studierte, ging die gemeinsame Reise los. Seitdem haben sich die vier Freunde mit scheinbar barfüßiger Leichtigkeit vom Straßenrand zum Headliner von großen Festivals und internationalen Konzerten hochgespielt. Das besondere an der Band ist, daß Soufian Zoghlami (Leadgesang, Gitarre, Schlagzeug, Percussion), zur Hälfte tunesische Wurzeln hat, Ahmed Eid (Bass, Percussion), in Syrien geboren wurde und in Palästina aufwuchs, Daniel Avi Schneider (Geige, Mandoline), jüdisch-schweizerischer Herkunft ist und der Münsteraner Max von Einem (Posaune, Sousaphon, Percussion) zusammen gefunden haben.

Passend zu ihrem rätselhaften Bandnamen – der in keinem Wörterbuch der Welt zu finden ist – lässt sich ihre Musik in keine Schublade zwängen. Mit dem Einsatz von Geige, Kontrabass, akustischer Gitarre, unterschiedlichster Perkussion und Posaune spazieren die Multiinstrumentalisten nonchalant von Genre zu Genre ohne sich aktuellen Trends anzupassen. Die musikalische Vielseitigkeit zeigt sich nicht zuletzt dann, wenn die Geige zur Mandoline wird, das Sousaphon den Bass übernimmt und der Sänger auf einmal von der Gitarre zum Schlagzeug wechselt. Dabei finden sich ruhige Folk-Balladen ebenso im Repertoire wie wild tanzbare Klangexplosionen mit osteuropäische anmutenden Klängen, türkischen Rhythmen oder Fragmenten nordafrikanischer Musik. Getragen von den Melodien der leicht rauen, markanten Stimme des Leadsängers verflechten sich Sounds aus aller Welt zu klugen, stimmigen Arrangements. Die Stücke sind komplex und von hoher Virtuosität, bleiben jedoch stets tanzbar und zugänglich. Das Resultat ist eine eingängige, aber nicht minder raffinierte Popmusik.

Wohin wird die Reise gehen? Bleiben wir gespannt, denn nur eines ist klar: Bukahara werden sich immer wieder in neue Abenteuer stürzen, um die Zuhörer in unermüdlicher Manier zu verzaubern.

Trotz Ihrer beachtlichen Erfolge bleibt die Band bis heute bewusst unabhängig von großen Labels und zieht es vor ihren eigenen Weg zu gehen. Dieser Einstellung bleibt die Band auch mit ihrem vierten Studio-Album treu: Die Independent-Produktion erscheint auf ihrem eigenen Label „BML Records“.


21.07.2020 Karlsruhe, Zeltival
22.07.2020 Erlangen, Kulturinsel Wöhrmühle
10.09.2020 Stuttgart, Wagenhallen
11.09.2020 München, Muffathalle
12.09.2020 Jena, Kassablanca
22.09.2020 Dresden, Beatpol
23.09.2020 Marburg, KFZ
24.09.2020 Münster, Skaters Palace
25.09.2020 Münster, Skaters Palace
26.09.2020 Düsseldorf, zakk
05.10.2020 Hannover, Kulturzentrum Pavillon
06.10.2020 Berlin, Huxleys neue Welt
09.10.2020 Kiel, Pumpe
10.10.2020 Oldenburg, Kulturetage
12.10.2020 Hamburg, Große Freiheit 36
13.10.2020 Bremen, Schlachthof
14.10.2020 Dortmund, FZW
15.10.2020 Bielefeld, Forum
17.10.2020 Basel, Kaserne (CH)
18.10.2020 Zürich, Mascotte (CH)
19.10.2020 Ulm, Roxy
20.10.2020 Darmstadt, Centralstation
21.102020 Heidelberg, Halle02
22.10.2020 Leipzig, Werk 2
28.10.2020 Köln, Palladium


Presse: ANOTHER DIMENSION PR AGENTUR / Foto: Stefan Braunbarth