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Buntspecht machen Deutschland unsicher

Buntspecht machen Deutschland unsicher

Was passt zwischen P!nk und DJ Khaled? Die Antwort lautet überraschenderweise Buntspecht – zumindest laut der österreichischen Albumcharts. Denn zwischen den Platten dieser Popstars ist das am 17.05. erschienene Album “ Draußen im Kopf“ des Wiener Kollektivs nun in die Top Ten ihres Heimatlandes eingestiegen. Im Winter können wir sie hierzulande live erleben!

Das Sextett beweist damit, dass auch eigenständige und vor allem eigenwillige musikalische Ansätze wie eine Mélange aus Kammerpop, Punk-Ethos, Folk, Jazz und Chanson auf viele offene Ohren treffen können. Nach der ausverkauften Release-Show in Wien Mitte Mai werden Buntspecht in den kommenden Monaten bei zahlreichen Festivals im deutschsprachigen Raum auftreten. Im November und Dezember kommt das Sextett dann auch wieder für acht Club-Shows nach Deutschland:


08.06. Kirchanschöring – Im Grünen Festival
28.07. Nürnberg – Bardentreffen
29.11. Berlin – Auster Club
30.11. Köln – MTC
01.12. Hamburg – Nochtwache
02.12. Frankfurt/Main – Ponyhof
04.12. Leipzig – Naumanns
05.12. München – Milla
06.12. Nürnberg – Club Stereo
07.12. Stuttgart – Merlin


Die Sechser-Bande Buntspecht, deren Repertoire keine Grenzen und Genreschubladen zu kennen scheint, sprengt sich auf ihrem neuen Album „Draußen im Kopf“ vergnüglich durch alle Betonmauern, um Platz für ihren eigenen Sound zu kreieren. Von atmosphärischer Filmmusik für Filme, die es (noch) nicht gibt, über Kinderlieder für Entwachsene reicht ihre Musik bis hin zu orchestralen Balladen.

Lass uns alles vermischen„, scheint das Motto der Wiener zu sein, die eher gestrandeten Piraten oder verrückten Seiltänzern gleichen, als einer klassischen Band. Es wäre auch zulässig, das alles als Indie-Pop mit Punk-Charakter zu bezeichnen, lauerte da nicht gleich wieder die Gefahr, sich einer (jedenfalls) falschen Schubladisierung auszusetzen.

Die Stücke auf dem Album „Draußen im Kopf“ bewegen sich zwischen Ekstase und Melancholie, traumwandlerisch zwischen den unterschiedlichsten Welten. Die Diversität der Dinge kann so faszinierend sein, ihre Grenzen so verschwimmend: Ekstase und Melancholie, Trauer und schelmisches Grinsen,Lebensbejahung und immer wieder nagende Zweifel.

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Presse: Community Promotion / Photocredit: Mona Mour

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