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Busta Rhymes veröffentlicht mit „E.L.E. (Extinction Level Event) 2: The Wrath of God“ erstes Album nach 11 Jahren

Busta Rhymes veröffentlicht mit „E.L.E. (Extinction Level Event) 2: The Wrath of God“ erstes Album nach 11 Jahren

Seit über zehn Jahren kursierten Gerüchte um eine Fortsetzung, jetzt ist es amtlich: Am kommenden Freitag, den 30. Oktober, erscheint „E.L.E. (Extinction Level Event) 2: The Wrath of God“, das zehnte Album von Busta Rhymes. Neben der vollständigen Tracklist inkl. aller Features veröffentlicht die HipHop-Legende heute auch einen zweiten Trailer zum Release.

Fortsetzung des Weltuntergangsszenarios

22 Jahre nach Erscheinen von „Extinction Level Event: The Final World Front“ legt Busta Rhymes den zweiten Teil seines legendären Weltuntergangsszenarios vor. Damals noch am Vorabend der Jahrtausendwende, steht auch beim Follow-Up seines Klassikeralbums mit Hits wie „Gimme Some More“ und „What´s It Gonna Be?!“ die Menschheit vor einer dramatischen Weltlage. Inmitten einer globalen Pandemie könnte der Zorn Gottes nicht besser getimet sein für den New Yorker Rapper, der vor allem in Deutschland für seine außergewöhnlichen Rapskills geschätzt wird und nach dem sogar eine Insel benannt ist.

Mit Features von Old-School-Veteranen sowie aktuellen Rap-Stars wie u.a. Rakim, Q-Tip, Anderson .Paak (auf „YUUUU„) und Kendrick Lamar markiert das zehnte Album von Busta Rhymes nicht nur seine Außnahmestellung und seinen Legendenstatus, sondern auch seine bis heute unangefochtene Relevanz. Für Kendrick ist es sogar der erste Rap-Release seit 2018. Nur ein Beleg dafür, dass Busta Rhymes eine Sonderposition in der US-HipHop-Szene genießt.

Erstes KendrickLamarFeature seit 2018 Fortsetzung des Hits mit Mariah Carey

Weitere Gastbeiträge auf dem Album kommen u.a. von Mariah Carey, Chris Rock, Old Dirty Bastard, Rick Ross, Rapsody und Mary J Blige. Auf seinem ersten Album seit elf Jahren gehen Conscious-Rap-Pamphlets, Schlafzimmer-Poesie und selbstbewusste Verwaltung des eigenen Status in einem dystopischen Apokalypsen-Soundtrack in Flammen auf. Busta Rhymes ist definitiv zurück auf seinem Rap-Film.

Im Gegensatz zu vielen Vertretern seiner Generation hat sich der 48-Jährige nie ganz aus dem Geschehen zurückgezogen, sei es als Label-Betreiber, Schauspieler oder gern gesehener Featuregast (zuletzt auf „I Got You“ von Trippie Redd) – Bustas Präsenz ist auch 2020 noch enorm. Die Armageddon-Arrangements von „E.L.E. (Extinction Level Event) 2: The Wrath of God“ changieren entsprechend zwischen allem, was seine 30-jährigen Karriere ausgemacht hat: schwindelerregende Powerflows, vertracktes Lyricism und bombastische Beats für Straßen, Gyms und Clubs.

30 Jahre Legendenstatus

Schon mit seiner Debütsingle „Woo Hah!! Got You All in Check“ von 1996 schrieb sich Busta Rhymes in die HipHop-Geschichtsbücher ein. Mit wilder Dreadlock-Frisur, eigentümlichem Patois-Slang und unberechenbarer Delivery kann er als Gründer des Weirdo-Raps bezeichnet werden und stand über eine Karrierespanne von einem Vierteljahrundert neben eigenem Output auch immer für verlässliche Feature-Verses.

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Dank dem Doubletime-Klassiker „Break Ya Neck“ oder legendären R&B-Rap-Kollabos wie „What´s Gonna Be?!“ (feat. Janet Jackson) oder „I Know What You Want“ (feat. Mariah Carey) zählt die Eastcoast-Rap-Legende seit Jahrzehnten auch zu den beliebtesten US-Rappern in Deutschland. „E.L.E 2“ ist die Fortsetzung seines Albums „E.L.E.: The Final World“ von 1998.

Neue Single mit Kendrick Lamar samplet The Jackson 5

Für Kendrick Lamar ist sein Part auf „E.L.E. 2“ sogar der erste Rap-Release in diesem Jahr. Über ein Sample von „I´ll Be There“, dem Klassiker der The Jackson 5, schwelgen die beiden Rap-Titaten über die Vergangenheit und ihre Erfolge. Im Gegensatz zum souligen Kollabotrack „Look Over Your Shoulder“ changieren die Armageddon-Arrangements von „Extinction Level Event 2“ zwischen allem, was Bustas 30-jährige Karriere ausgemacht hat: schwindelerregende Powerflows, vertracktes Lyricism und bombastische Beats für Straßen, Gyms und Clubs.

Mit wilder Dreadlock-Frisur, eigentümlichem Patois-Slang und unberechenbarer Delivery kann er als Gründer des Weirdo-Raps bezeichnet werden und stand über eine Karrierespanne von einem Vierteljahrundert neben eigenem Output auch immer für verlässliche Feature-Verses. Im Gegensatz zu vielen Vertretern seiner Generation hat sich der 48-Jährige nie ganz aus dem Geschehen zurückgezogen, sei es als Label-Betreiber, Schauspieler oder gern gesehener Featuregast – Bustas Präsenz ist auch 2020 noch enorm.

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