Die Zelebrierung der Diversität lässt sich an kaum einen Ort so vordergründlich spüren wie an diesem besonderen Wochenende in Ferropolis. „Melt Knows No Borders“ lautete das diesjährige Motto, grenzenlose Euphorie das schönste Accessoire – selbst, als das Festival Samstags aufgrund von schweren Unwettern für mehrere Stunden unterbrochen werden musste.


In 2 Stunden kann man allerhand trinken, he?“ merkte Bilderbuch-Frontmann Maurice während ihres verspäteten Auftritts mit einem verschmitzten Lächeln auf dem Lippen an. Der Stimmung sollte es keinesfalls schaden, die Party kurzerhand in die Sanitäranlagen verlegt und weitergetanzt.

Mit exklusiven, unvergesslichen Auftritten von Bon Iver, dem spontan eingesprungenen Stormzy und der beeindruckenden Sängerin Jorja Smith (um nur ein paar Namen zu droppen) träumen wir selbst Wochen später. Die Sehnsucht nach Tanzen unter Gräfenhainichens Sternenhimmel wächst und wächst, der Modeselektor-Auftritt wird sich immer und immer wieder nachträglich angeschaut.

Ach Melt, du fehlst uns schon wieder so sehr. Zum Glück befriedigt der nun veröffentlichte offizielle Aftermovie unser Verlangen zumindest temporär.



UNSERE BERICHTERSTATTUNG ZUM DIESJÄHRIGEN MELT FESTIVAL


Autorin: Anna Fliege / Photocredit: Lisa Schulz