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Der letzte Playboy Wiens: Titus Probst veröffentlicht neues Video zu „Only One“

Der letzte Playboy Wiens: Titus Probst veröffentlicht neues Video zu „Only One“

Die Musikwelt Österreichs ist manchmal speziell, aber sehr originell, so auch Titus Probst.
Das beweist er wieder mit seiner neuen Single „Only One“ und vor allem durch das dazugehörige Video, welches man unbedingt gesehen haben sollte.

Titus Probst ist ein Künstler mit vielen Facetten, der sich in einer viel zu angepassten Welt den Luxus der Unangepasstheit heraus nimmt. Angefangen bei seiner Musik bis hin zur Schauspielerei hinterlässt der gebürtige Grazer seine Fußabdrücke in ganz Österreich und hegt ambitionierte Ziele dies bald auch in Europa tun zu können.

Als Musiker streift Probst mit verschiedenen Alter-Egos durch die Bars und Clubs dieses Landes. Als Synthe Kurt versetzt er mit seinem energetischen Dance-Sound sein Publikum in Ekstase. Ausgestattet mit einem Kofferraum voll analoger Synthesizer ist jeder Gig ein einzigartiges Klangerlebnis und hebt sich so deutlich von der Generation Laptop ab.

Seine Songs schafften es schon öfter ins Radioprogramm großer österreichischer Sender wie Soundportal und FM4, wo er bereits Platz 2 der Charts erreichte. Die neue Single des multimedialen Künstlers verspricht wieder viel und heißt „Only One“.

In dem Musikvideo zu „Only One“ wird Titus Probst von dem Medienkünstler Pietro Pantoni in Szene gesetzt. Er spielt mit Ketten und Pflanzen, die für etwas Geschlossenes, aber auch etwas Wachsendes stehen. Ein Widerspruch in sich? Die Ketten engen Titus ein, eine Metapher für die Einschränkung seiner Freiheit durch die Liebe, die er gibt, und die er bekommt. Doch der Efeu hält sinnbildlich dagegen und steht für das Wachsen an seiner eigenen Persönlichkeit, das nur durch die Erfahrung von Liebe möglich ist. Auf einer weiteren Ebene ist das Lied, das als Ballade ungezwungen daher kommt, als Denkanstoß zu sehen: Der Titel „Only One” greift kritisch das Thema einer exkludierenden Einheit auf. Dies meint auf persönlicher Ebene etwa eine festgefahrene, absolute Meinung oder der einengende Stolz über den vermeintlich einzig wahren, richtigen Lebensweg. Auf gesellschaftlicher Ebene wird durch Pantonis Inszenierung Patriotismus, Nationalismus und auch jede Form des extremistischen Ausdrucks kritisiert. Die Ballade ist simpel, aber dann eben doch auch wieder nicht!

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Das Unikat Titus Probst ist nicht nur ein Erlebnis, sondern auch eine Erfahrung wert.

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