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Die Rückkehr von Nu-Metal: „Mis-An-Thrope“ von DED

Die Rückkehr von Nu-Metal: „Mis-An-Thrope“ von DED

Alles begann in Arizona, 2016 folgte dann die Debütsigle „FMFY“ und im Juli 2017 erschien dann das Debütalbum „Mis-An-Thrope“ von DED in den USA.

Es folgten mehrere Touren durch die Staaten und nun veröffentlcihten sie ihr Erstlingswerk in Deutschland! (VÖ 15/06)

11 Songs finden sich darauf wieder, die alles eines gemein haben: Power und mächtiger Sound vom ersten Anschlag an und definitiv unüberhörbar die verschiedenen Sounds der Band, die das Sein des Quartett beeinflusst hat.

 „With Everything I Got, I Show You Who I Am“

 

Boom und es geht los, „Architect“ leitet das soundmäßig großartige Album ein.
Das Zusammenspiel der Vier ist voller Energie und sehr ausgetüftelt. Der Sound, von den musikalischen Einflüssen von Korn, Pantera, Slipknot und auch Bring Me The Horizon stark geprägt, schaffen es DED ihren eigenen Stil zu kreieren. Irgendwie gefühlsmäßig eine Zeitreise in die späten 90er / Anfang 2000er, erfolgt auf „Mis-An-Thrope“ Nu-Metal vom Feinsten. Beim Zuhören kann man es teilweise nicht glauben, dass dies ein Debütalbum ist, so sehr ist das Zusammenspiel der Musiker verfeinert.

Stimmlich überzeugt Joe Cotela immer wieder, mal ruhiger und dann wieder energiegeladen nach vorne heraus. David Ludlow (Gitarre), Kyle Koelsch (Bass) und Matt Reinhard (Drums) komplettieren die kraftvollen Songs. Die Mischung aus „Aggression“ und Melodie ist das gewisse Etwas von den Ded.

„Remember The Enemy“ wirkt wie ein klassicher Hardrock Song, würde aber definitiv nicht nur auf CD überzeugen, sondern auch im gepflegten Radioprogramm. Mit „FMFY“ gibt es die Erstveröffentlichung der Band direkt auf die Ohren.

„Fuck Me Fuck You Too, The World Should Start Over Now (…) Moneky See And Monkey Do, Monkey Does The Same To You“

 

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„Beautiful“ kommt klanglich ruhiger daher, ist textlich wie der Rest des Albums aber inhaltlich schwerer gehalten. Misanthropie scheint einen Weg in die Texte gefunden zu haben, aber auf eine klare Weise. Kein Grund sich von der Menschheit abzuwenden und sie zu scheuen, im Gegenteil „schreit“ eure „Wut“ lieber heraus. „Mis-An-Thrope“ von DED ist da auf jeden Fall das passende Hilfswerk.

Nu-Metal, du bist da, du warst nie weg. Hier gibt es ihn in Perfektion!


Autorin: Nina Paul

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