Der Nebel verdichtet sich, das Licht schummert und eine emotional musikalische Tiefe baut sich auf. Esben and the Witch sind mit ihrem neuen Album „Nowhere“ auf Tour und die Fans folgen den Rufen der Briten, um ihren besondere Mischung aus Dark Wave, Post-Rock und Alternative-Rock live zu erleben.


Ein Artikel von Nina Paul – Nicht irgendwo, sondern im Artheater in Köln war der zweite Stopp der Konzertreise angelegt. Eine Lokalität, die der Band nicht unbekannt ist und es so ein Wiedersehen von dem britischen Trio und seinen Fans war.

Mit A-Sun Amissa gab es eine akustische Reise als Eröffnung. Der Sound erfüllte den Raum mit der für den Abend angesagten Stimmung. Was auch an den rein instrumentalen Stücken und der schwere der Musik lag.

Wenn eine Band ohne viel SchnickSchnack und nur mit seiner Präsenz eine Bühne füllt, dann weiß man um das Talent dieser zu schätzen. Rachel Davies, Daniel Copeman, Thomas Fisher erfüllten mit dem ersten Tonschlag eine gewisse Schwere an Emotionen im Artheater. Der klare Gesang von Davies´erklang durch die harten Töne von Gitarre, Bass und Schlagzeug noch eindringlicher. Man sieht so wie eindringend die Musik vom Trio ist, wenn sich durch das Zusammenspiel zwischen der Instrumenten und Gesang eine gewisse Trance im Raum ausbreitet.

Im Nebelgewand mit zurückhaltenden Lichtspielen entstand so bei Songs wie „Golden Purifier“ oder „A Desire For Light“ eine Verbingung zwischen Band und allen Anwesenden, die von einer Schwere in Text und Klang begleitet wurde. Neben Stücken vom aktuellen Album fanden sich natürlich auch bewegende und ältere Tracks, wie „Marching Song“ wieder.

Wer Esben and the Witch schon mal live gesehen hat, der weiß, es geht dem britischen Trio auf der Bühne nicht um die große Show, sondern um Gefühle.

Im Februar ergeben sich dazu in Deutschland noch ein paar Möglichkeiten.


Präsentiert von VISIONS Magazin, ByteFM, The Mellow Music & ASK HELMUT

06.02.19 Hannover, Lux
07.0219. Leipzig, UT Connewitz
11.02.19 München, Ampere
12.02.19 Regensburg, Alte Mälzerei