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Die Supergroup Muzz kündigen ihr Debütalbum an

Die Supergroup Muzz kündigen ihr Debütalbum an

Muzz ist eine neue Band, die aus Musikern besteht, die man bestimmt schon aus anderen Bands oder Projekten kennt. Allen voran natürlich Paul Banks, Sänger von Interpool. Die beiden anderen Mitglieder sind Matt Barrick an den Drums und Josh Kaufman, der ein Teil der Indie-Folk-Band Bonny Light Horseman ist und bei Produktionen von The National, The War On Drugs oder The Hold Steady mitgewirkt hat. Jetzt kündigen sie ein selbstbetiteltes Debütalbum an, das am 05. Juni 2020 erscheint.


Paul + Matt + Josh = Muzz. Wieso gründen so vielbeschäftigte Musiker eine neue Band? Weil sie es können! Paul Banks und Josh Kaufman kennen sich schon seit Kindheitstagen aus ihrer Schulzeit. Beide lebten für kurze Zeit mit ihren Eltern in Madrid, wo sie schon bei Schulaufführungen zusammen Gitarren spielten. Dann verstreute sich ihre Freundschaft in die ganze Welt. Aus den Augen verlor man sich jedoch nie so ganz und irgendwann zog es beide nach New York zum Studium. Dort trafen beide unabhängig voneinander auf Matt Barrick, der in der New Yorker Musikerszene extrem umtriebig war. Er spielte Drum auf dem Banks & Steelz Album oder trommelte für Kaufman in dessen eigenen Sessions. Die Wege der Drei kreuzten sich eigentlich ständig und so beschloss man 2015 zusammen Musik für ein eigenständiges Projekt zu machen.

Im Laufe der Jahre fanden mehrere Sessions in verschiedenen Studios statt, wie z.B. bei Barrick und Banks Silent Partner in Philadelphia oder Isokon in Woodstock, New York, wodurch auch der dortige Soundmann Dan Goodwin als Koproduzent auf dem Album einsprang.

It’s genuinely collaborative, a three-headed monster,” erläutert Banks. “We generate music together, and songs come from all directions. No one person is calling the shots, it’s equal-everything.



Das Ergebnis ist ein zeitloser Sound, der die Zuordnung einer musikalischen Ära schwer macht. Der Bandname ‚Muzz‚ leitet sich dabei einer analogen Soundstruktur ab. Kaufmann benutzte diese Begrifflichkeit stets um diesen besonderen Klang zu beschreiben, der auch zu einem Signature-Sound der Band werden sollte.

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Die Songs auf diesem Album funkeln wunderschön dunkel. „Bad Feeling“ verbreitet einen Hauch von Bryan Ferry-Eleganz, während Barricks Kick-Drum die Melodie vorantreibt und Kaufmans Rhodes den Raum ausfüllt. In „Evergreen“ doppelt Banks‘ Gesang die wunderschöne Slide-Gitarrenmelodie von Kaufman, und „Patchouli“ oder „Summer Love“ klingen so psychedelisch wie ein Sommer nur klingen kann. Es gibt Rocksongs wie „Red Western Sky“ und „Knuckleduster“ und Jazz-Drums in „How Many Days“ und „All Is Dead To Me“ – der Sound von Muzz ist dabei stets im Fluss.

„Muzz“ erscheint am 05. Juni 2020.


Presse: Beggars Group / Photocredit: Driely S

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