Nicht nur hierzulande, auch international ist das Melt Festival, mit dem wir uns heute beschäftigen, äußerst beliebt. Kein Wunder also, dass auch die 21. Ausgabe im diesen Jahr sowohl von hochkarätigen Künstlern als auch zahlreich von begeisterten Musikfreunden besucht wird. Doch was macht das Melt, das vom 15.-17.Juli stattfinden wird, so besonders?

Nunja, zum einen wäre es die außergewöhnliche Location, die das Ferropolis-Gelände in Gräfenhainichen (Sachsen-Anhalt) zu bieten hat. Die „Stadt aus Stahl“ mit ihren majästetisch wirkenden Kränen ist heute ein Freilichtmuseum und war früher ein Braunkohletagebau. Da es Mitte Juli schon ganz schön warm werden kann, ist der große Badesee einfach ins Gelände integriert. Legendär zudem der berühmt-berüchtigte Sleepless Floor, auf dem man von Donnerstags bis Montags durchtanzt, wenn man will und kann.

Tanzen, prächtiges Wetter, Wahnsinnsatmosphäre – klingt schon ganz gut, oder? Tja, dann solltet ihr euch erst einmal das Line-Up angucken. Das schöne am Melt ist ja, dass theoretisch für jeden Geschmack etwas dabei ist. Klar, elektronische Musik, sei es Electro oder Techno, ist hier in allen denkbaren Facetten vertreten. Doch auch für Indie-Experten und Hip Hop-Virtuosen hat das Melt reichlich exklusiven Stoff zu bieten – nur den Allerfeinsten versteht sich.

Thema der diesjährigen Melt-Headliner-Zeile? Talentierte, starke Frauen! Der Freitagabend gehört den bezaubernden Florence + The Machine, die gerade ihr viertes Album „HIGH ON HOPE“ (VÖ: 29.06) angekündigt haben und ihre einzige deutsche Festivalshow in Ferropolis spielen werden. Mit Florence Welch durch die Nacht tanzen, gibt es etwas Schöneres? And it’s Friday night and it’s kicking in. Am Samstag dann versetzt uns The Knife-Frontsängerin Karin Elisabeth Dreijer mit ihrem Soloprojekt Fever Ray in Trance, wenn die düsteren Elektrobeats erklingen. Das Grande Finale bescheren uns The xx, die mit ihrem letztjährigen Album „I See You“ einmal mehr bewiesen haben, was für kreative Herzen hinter diesem Bandprojekt stehen. Romy, Jamie und Oliver sind liebgewonnene Melt-Freunde und die perfekte Wahl für den Festivalabschluss.

Wo wir gerade schon bei Indie sind, streichen wir uns außerdem die Gigs von GURR, den australischen Wahl-Berlinern Parcels, Newcomer Rex Orange County und die Chaostruppe von Superorganism im Timetable an. Ebenfalls ein bisschen alternativer gehts bei WhoMadeWho, Sevdaliza und Little Dragon zur Sache.

Nicht nur exklusive, auch einzigartige Momente beschert uns das Melt in diesem Jahr. Nachdem unsere (und bestimmt auch eure) Lieblingsband Moderat im letzten Jahr ihre vorläufige Auflösung bekannt gaben, um sich wieder auf ihre Projekte Aparat und Modeselektor zu konzentrieren, kündigt das Melt Festival in seinem Line-Up ein, haltet euch fest, Modeselektor (DJ) B2B Apparat (DJ)-Set an. Das Trio wiedervereint. Ob wir an diesem Samstag auch „Bad Kingdom„, „A New Error“ und „Reminder“ hören werden?

Um Hip Hop kümmert sich dieses Jahr Shootingstar RIN mit seinem „Blackout„-Ohrwurm. Ebenfalls bestätigt sind die Rapperinnen wie Mavi PhoenixPrincess Nokia und IAMDDB sowie The Internet und Paradiesvogel Tommy Cash. Die Poleposition sicherte sich für die 21. Ausgabe Megastar Tyler, the Creator, der mit „Flowerboy“ im letzten Jahr eins der besten US-Rap-Alben auf den Markt brachte. Der Odd Future-Chef ist Ferropolis-Stammgast und wird ohne Probleme den Freitagabend zerlegen.

Noch ein paar gute DJs und Elektrokünstler gefällig? Wir legen euch das Londoner Duo Mount Kimbie, Durchstarter Mura Masa, The Blaze und Techno-Superstar Nina Kraviz ans Herz. Voll wird es außerdem bei Jon Hopkins, ODESZA und Berghain-Resident-DJ Ben Klock – um nur einige wenige Namen zu nennen. Das komplette Line-Up findet ihr unten.

Wer dabei sein möchte, sollte sich besser beeilen. Sowohl die Tages- als auch die Wochendtickets gehen weg wie heiße Semmeln, die Freitagstickets sind bereits restlos ausverkauft und auch sonst wird es knapp. Tickets gibt es ab 69€ hier: http://meltfestival.de/de/ 


Unsere Melt Festival-Playlist bei Spotify


Das komplette Line-Up im Überlick

The xx, Florence + The Machine, Fever Ray, Tyler the Creator, Nina Kraviz, Mura Masa, Odesza, Jon Hopkins (Live), Ben Klock, Modeselektor (DJ) B2B Apparat (DJ), Cigarettes After Sex, Little Dragon, The Internet, Badbadnotgood, Princess Nokia, Modeselektor (DJ), The Black Madonna, Rin, Mount Kimbie, Alma, Fatima Yamaha, Parcels, Fischerspooner, The Blaze, Ellen Allien, Westbam, WhoMadeWho, Amelie Lens, Sevdaliza, Andhim, Adana Twins, Adriatique, George Fitzgerald (Live), Hundreds, IAMDDB, Rex Orange County, Tune-Yards, Erobique, Roman Flügel, Robag Wruhme, The Hacker pres. Amato (Live), Nastia, Honey Dijon, Zhu, Kali Uchis, Anna Haleta, Answer Code Request (Live), Antigone, Binh, Carlos Valdes, Cem, Claire Morgan, Cleveland, Coely, Cormac, DJ Seinfeld, Dana Ruh, Efdemin, Fatima Al Qadiri, Faka (Live), Gurr, HAAi, Inga Mauer, Jayda G, Jon Hester, Junglepussy, Kedr Livanskiy, Kid Simius, Kim Ann Foxman, Klee, Kuso Gvki, Layton Giordani, La Fleur, Lanark Artefax (Live), Leo Pol (Live), Lucy, Marc Miroir, Mavi Phoenix, Mirella Kroes, Moscoman, Moses Sumney, Ø [Phase] (Live), Or:la, Project Pablo, Rone, Sedef Adasi, Siriusmo, Smerz, Somewhen, Superorganism, Tijana T, Tommy Cash, Victor, Vincent Neumann, Yellow Days, Zenker Brothers


Autorin: Anna Fliege / Photocredit: Stephan Flad

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