Jedes seiner Stücke ist eine fulminante Instrumentalisierung mit Texten, die eigene Geschichten erzählen!

Conner Youngblood meldet sich eindrucksvoll mit seinem neusten Werk „Cheyenne“via Counter Records / Rough Trade zurück und beweist auf 13 Songs sein ganzes Können. Allein 30 Instrumente, von der Harfe, über Klavier bis zur Bassklarinette, alle von ihm selber gespielt wurden, sind in diesen Klangwelten zu hören.

„Cheyenne“ ist das Debütalbum von dem aus Dallas stammenden Sänger und hält sich textlich und emotional sehr an die Natur, Beobachtungen und Beziehungen.

Mit dem Titeltrack „Cheyenne“ eröffnet sich das gesamte Werk, wobei dieser sehr ruhig mit dem Hauch von Nostalgie und Wehmut erscheint. Jeder Song eröffnet eine neue Soundwelt und zeugt neue Bilder. Der Natur ganz nah, zeigt jedes Stück eine musikalische Umsetzung einer gewissen Ferne. Sei es die Berge Kaliforniens oder die Klarheit Skandinaviens. Songnamen wie „Los Angeles“, „The Birds Of Finland“, „Stockholm“ oder „Bear River Migratory Bird Refuge“ deuten dies auch schon im Text an.

„The Birds Of Finland“ eröffnet diese Welt durch das Spiel von Trommeln, Gitarre und dem ruhigen Gesang Conner Youngbloods. Etwas sphärisches und das Gefühl von Freiheit entsteht. „Stockholm“ zeigt sich dagegen von einer anderen Seite. Mit Harfe, einem Sound, der einen Hauch von R´n´B beinhaltet und einer autotune Stimme zeigt sich ein „moderneres“ Bild.
„Pizza Body“, „Birds Of Finland“ und „Los Angeles“ fungierten schon als Vorabsingles und wurden auch visuell passend in den zugehörigen Musikvideos umgesetzt.

Das Gefühl, es geht mehr um die Musik und die entstehenden Stimmungen daraus macht das gesamte Album „Cheyenne“ aus. Alleine schon die ganzen musikalischen Vorboten der letzten Jahre, wie die EP „The Generation of Lift“ machten Neugierig auf ein gesamtes Album. Und man wurde nich enttäuscht, Conner Youngblood präsentiert sich auf seinem Debütalbum als musikalisches Universalgenie!



09.10.18 – Molotow (Hamburg)
17.10.18 – Privatclub (Berlin)


Autorin: Nina Paul / Foto: Trevor Paulhus