Hurra, Madsen sind zurück, ein Hoch auf Madsen! Nach einer längeren Pause melden sich die vier Nordlichter mit ihrem Album „Lichtjahre“ zurück. Aber erstmal ganz zurück zum Anfang: damals vor 14 Jahren gründeten Sebastian und seine Brüder Johannes und Sascha Madsen und Niko Maurer die Band namens Madsen, liebevoll nach den 3 Brüdern benannt. Mit Songs wie “Perfektion“ oder “Vielleicht” spielten sie sich uns 2005 zu allererst in unser Herz, darauf folgten die Hits wie “Du schreibst Geschichte” und “Lass die Musik an”. Und seien wir ganz mal ehrlich: wer möchte schon nicht bei “Küss Mich” sich einfach irgendjemanden schnappen und einfach drauf losknutschen. Madsen sind und bleiben eine Band die bestimmt viele von uns durch unsere Teenager-Jahre begleitet hat und es immer noch bis hin zu den späten Zwanzigern tut.

Lichtjahre“ steht keinem seiner Vorgänger in irgendetwas nach. Klar, zwar durften wir auf das 7. Madsen-Album diesmal etwas länger warten. Madsen haben sich halt ordentlich Zeit genommen, haben noch so jede verrückte und absurde Idee ihren Platz gegeben und sie sich entfalten lassen. All die ganzen Ideen der letzten Jahren brauchen auch ihre Zeit bis sie alle geprüft und genehmigt worden sind. Raus dabei kommt „Lichtjahre„, ein Album, dass einen dazu einlädt etwas mehr Mut zu haben. Mut seine Ängst und Zweifel mal außen vor zu lassen oder mal den ersten Schritt in Veränderung zu gehen. Denn Veränderung fängt nicht bei den anderen an, sondern bei einem selber. Und das sagen uns Madsen mit diesem Album.

“Und ich frage mich wie es wär‘ wenn es einfach passiert, wenn ich die Angst nicht kontrollier'“

Insgesamt wirkt das komplette Album stimmig, alle Songs fügen sich zu einer Gesamtstimmung zusammen. Auch wenn es Ausreißer wie “Ich tanze mit mir allein” oder “Mein erstes Lied” auf dem Album gibt, die stilistisch erstmal nicht wie Madsen klingen – sie fügen sich trotzdem wunderbar in das Gesamtkonzept des Albums ein. Gerade diese beiden Songs geben etwas verspieltes her und verleien dem Album die Nuance die es braucht um halt nicht nur nach Madsen zu klingen. Die Band hat sich was getraut und so ist gerade “Ich tanze mit mir allein” zu Anfang recht ungewohnt wenn Sebastion da seine “ohs” im Hintergrund rumechoen lässt. Aber Leute, lasst euch nicht abschrecken, die Jungs wissen was sie tun und liefern auch Songs, die wir so sehr lieben und kennen gelernt haben. “Rückenwind“ und “Sommerferien” schreien gerade nach einem klassischem Madsen Song, mit fetten Gitarren und Songs die einfach so typisch für die Band sind.

Mit ihrem neuen Album wollen Madsen einen dazu einladen sich mal einen Schritt weiter zu trauen, egal worum es geht. Ängste überwinden oder halt mal was verändern, die Band nimmt uns an die Hand und spielt uns mit Lichtjahre ein kleines Stückchen musikalischen Mut zu. „Lichtjahre“ – unser persönlicher Mutmacher von Madsen an uns.



MADSEN live
„Lichtjahre“-Tour 2018

16.11.2018: Hannover – Capitol
17.11.2018: Köln – Live Music Hall
23.11.2018: München – Tonhalle
24.11.2018: Stuttgart – Theaterhaus
30.11.2018: Leipzig – Werk 2
01.12.2018: Wiesbaden – Schlachthof
07.12.2018: Saarbrücken – Garage
08.12.2018: Bremen – Pier 2
14.12.2018: Berlin – Columbiahalle
15.12.2018: Hamburg – Mehr! Theater
21.12.2018: Lingen – Emslandarena

MADSEN auf den Festivals
14.06.2018: Trier – Porta Hoch Drei Open Air
22.06. – 24.06.2018: Scheeßel – Hurricane Festival
22.06. – 24.06.2018: Neuhausen Ob Eck – Southside Festival
28.07. – 30.07.2018: Viersen – Eier Mit Speck Festival
17.08. – 18.08.2018: Georgsmarienhütte – Hütte Rockt Festival
17.08. – 19.08.2018: Großpösna – Highfield Festival
25.08.2018: Langelsheim – Rock am Beckenrand
08.09.2018: Jever – Brauereihoffest


Autorin: Carolin Czarnecki / Photocredit: Dennis Dirksen

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