Ich bin nur ne‘ miese Muschel, aber die Perle bist Du!“ lautet eine der Zeilen aus Ben Gallers Song ‚ALPHA AUSTER‘. Ein Titel der schon vorzeitig den Sommer einläutet und anders als viele Stücke des Genres nicht von Schmerz oder Trennung handeln, sondern die positiven Seiten der Liebe beleuchten. Wenn auch mit einem Augenzwinkern.

Zweckpessimistisch blauäugig, meistens bescheiden und ab und zu melancholisch, aber immer leidenschaftlich und mit lustiger Wendung; das sind die Songs von Ben Galler.

Sein Debütalbum “niemand liebt keinen” (VÖ: 23.03.) ist ein in sich geschlossener Zyklus neo-klassischer Rocksongs in der Tradition von Westernhagen, Grönemeyer und Heinz-Rudolf Kunze, als diese sich noch mehr trauten.


Nach 20 Jahren im Musikbusiness – jedoch immer im Auftrag anderer Künstler – wird in Ben Ende 2015 erneut der Wunsch stark, ein Rockstar zu sein. Die Konsequenz: Debutalbum mit 43.

“niemand liebt keinen” entstand bereits zwischen 2004 und 2006 auf per-Anhalter-Fahrten zwischen Hamburg und Berlin, weshalb das Album eigentlich “Horner Kreisel” heißen soll. Das sind Bens erste Rocksongs in deutscher Sprache.

In einem gesellschaftlichen Spannungsfeld zwischen Daumen im Wind und BlaBlaCar, antizipiert Ben die emotionale Veränderung in Deutschland auf seine Weise; zu noch mehr Geschwindigkeit, noch mehr überflüssiger Information und zu sozialer Isolation sowie Unfrieden, beim gleichzeitigen Versuch, immer mehr zu kommunizieren, ohne jedoch noch genau zu wissen, mit wem eigentlich, geschweige denn, worüber.

Dass diese Themen auch 12 Jahre später aktueller denn je sind, ist auf jedem Bahnsteig der Republik zu beobachten, beim unablässigen Starren auf Smartphones und ähnliche Endgeräte.

Diese Strömung retourniert Ben mit 12 Songs über die großen Themen des Lebens, eingekleidet in ein Seelengewand, welches sich gegen den Zeitgeist wehrt und dabei emotional entwaffnend ehrlich ist.

Mit Produzent Eike Ebbel Groenewold (aktuell: “Bruder – Schwarze Macht / ZDF Neo”) beginnen 2016 die Aufnahmen an den Songs – mit besagten Telefon (mittlerweile abgeschafft) als Aufnahmegerät in einer 3-Zimmerwohnung in der Schanze/Hamburg, über die Klangfeldstudios in Krummhörn/Ostfriesland – und enden Anfang 2017 in den H.O.M.E. Studios von Franz Plasa, wieder in Hamburg, mit einem Ergebnis, das “zeitlos” und “retro” zugleich klingt und auch polarisiert, aber niemanden gleichgültig oder kalt lässt.



Presse: Promotion Werft

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.