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Es darf wieder gerockt werden! – Metric & „Art Of Doubt“

Es darf wieder gerockt werden! – Metric & „Art Of Doubt“

Back To The Roots?! – Metric zeigen auf jeden Fall eines, sie konnten schon immer und können wieder rocken!

„Art Of Doubt“ via Bmg Rights nimmt alle Zweifel am Sound der kanadischen Band. So waren die die beiden letzten Alben „Synthetica“ (VÖ 2012) und „Pagan In Vegas“ (VÖ 2015) erfolgreich auf allen Kanälen, doch waren diese auch etwas elektronischer angehaucht. Mit ihrem neuen Werk sieht es da wieder anders aus, die Gitarren sind zurück und Sängerin Emily Haines kann wieder das ganzes Ausmaß ihrer Stimme zeigen.

So ganz haben sich Metric dem tanzbaren Klängen dann doch nicht entladen, wodurch Songs wie „Die Happy“ den Weg auf das Album gefunden haben.

Insgesamt befinden sich 12 Tracks auf „Art Of Doubt“ wieder, wovon mit “Dark Saturday” ,“Dressed To Suppress“ und „Now Or Never Now“ es schon die ersten prägnanten Vorboten gab.

„Dark Saturday“ ist zudem ein gebührender Eröffnungssong für das Album und zeigt gleich auch schon die Richtung von diesem an, die Gitarren dürfen wieder mehr Sound haben.

Dank „Dressed To Suppress“ wurde ich perönlich auch gleich für das neue Material von Metric angefixt und nicht enttäuscht. Emily Haines beweist den Rocksound und das ganze Volumen ihrer Stimme und James Shaw, Joshua Winstead und Joules Scott-Key konnten sich an ihren Instrumenten richtig auslassen.

Vielleicht war es doch der Unterschied, dass dieses Mal nicht James (Jimmy) Shaw die Co-Produktion übernommen hat, sondern Justin Meldal-Johnsen, der auch schon mit Künstlern wie M83, Beck und Nine Inch Nails erfolgreich gearbeitet hat.
Für die Band ein Glücksgriff, was die vier Musiker aucheindeutig betonen: “Justin was just what we needed in a producer for this album”, kommentiert Shaw. “He really saw every band member eye to eye and was able to capture what we each do best. It was something I realized I couldn’t do at this stage, having been in the band for so long. We were finally able to focus on just playing again, as we did at the start. Making this album brought us together in a way we hadn’t been for quite some time and I think you can hear it in the music.”

Metric können aber auch ruhiger, was sie mit „Seven Rules“ und „No Lights On The Horizon“ eindrucksvoll zeigen. Balladen voller Emotionen und dies auch in gebührender Umsetzung.

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„Art Of Doubt“ von Metric ist ein eindrucksvolles Werk nach einer längeren Soundreise und zeigt, dass man auch trotz vieler Einflüsse seine Wurzeln nicht verliert. – Metric Are Back! Song und Album „Art Of Doubt“ zeigen dies in bester Manier.



30.10.2018 – Knust (Hamburg)
31.10.2018 – Kesselhaus (Berlin)
05.11.2018 – Technikum (München)
14.11.2018 – Gibson (Frankfurt)


Autorin: Nina Paul / Foto: Justin Broadbent

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