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Everything Everything melden sich endlich mit „In Birdsong“ aus der Pause zurück

Everything Everything melden sich endlich mit „In Birdsong“ aus der Pause zurück

„In Birdsong“ ist das erste neue Material seit der 2018 erschienenen ‘Deeper Sea EP’, ihrerseits Nachfolger des vierten Albums ‘A Fever Dream’ von 2017. Außerdem ist es die erste Veröffentlichung auf ihrem eigenen Label Infinity Industries, in Zusammenarbeit mit AWAL.


A Fever Dream’ stieg nach seiner Veröffentlichung direkt auf #5 der offiziellen britischen Albumcharts ein und wurde für den Mercury Prize und zwei Ivor Novello Awards nominiert. Das feierte die Band mit ihrer bisher größten Headlineshow im Alexandra Palace, London.

Auf ‘In Birdsong’ setzt sich Everything Everythings kaum zu überhörender Hang zu ungewöhnlichen Klangexperimenten, satten Texturen, dem leidenschaftlichen Falsettgesang von Jonathan Higgs und einem pulsierenden Rhythmus fort, der den gewaltigen Sound komplettiert. Aber während der Track sich immer weiter aufbaut und an Dramatik zulegt, enthüllt er auch eine wahnsinnige innere Schönheit und eine Prise Optimismus.

Zuvor haben Everything Everything bereits mit namhaften Produzenten wie James Ford, Stuart Price und David Kosten, gearbeitet. Diesmal holten sie sich John Congleton, der sie dabei unterstützte, ihrem neuesten Projekt Leben einzuhauchen. Für seinen Beitrag zu St. Vincents selbstbetiteltem Album erhielt Congleton einen Grammy Award. Auch mit Sharon Van Etten, Angel Olsen und Future Islands hat er gearbeitet.


Jonathan Higgs sagt: “Auf ‘In Birdsong’ versuchen wir, uns vorzustellen, wie es wäre, der erste Mensch auf der Erde zu sein, der sich seiner selbst bewusst ist.


Ich bin auf ein Konzept des Psychologen Julian Jayes gestoßen – er nennt es BicameralMindTheory, die bikamerale Psyche. Laut dieser Idee war der Verstand der Menschen einst zweigeteilt, in jeder Hirnhälfte saß ein Teil. Eine Hälfte sendete Nachrichten und Anweisungen aus und die andere war für den Empfang zuständig. Diese ‘Stimmen’ sollen göttlichen Ursprungs gewesen sein. Der Theorie zufolge verschmolzen die beiden Seiten irgendwann zu unserem zweigeteilten, menschlichen Gehirn und das war der Beginn der Bewusstseinsbildung der Menschen.

Diese psychologische Evolutionsidee wollte ich auf jeden Fall verarbeiten, denn sie hat mich sehr fasziniert. In ihrem Kern fand ich ein tiefes Gefühl des Staunens – über das Leben und die Welt. Das passt gut zu Songs über Liebe, Sex, Leben, Tod und Menschlichkeit – Themen, über die ich schon lange schreibe.

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Eigentlich wollten wir diesen Song jetzt noch nicht teilen, aber in Zeiten des Coronavirus wollten wir auf die Veränderungen in der Gesellschaft eingehen und ‘In Birdsong’ schien der passendste Song für unsere Rückkehr zu sein. Vogelgesang begleitete die Menschen schon, bevor sie Menschen waren, aber im Laufe des neuen Jahrhunderts wurde er immer weiter überdeckt und aus unserem Leben gedrängt. In dem Song beschreibe ich, wie ich den Gesang der Vögel höre und gleichzeitig spüre, dass wir hier und am Leben sind. Mit weniger Autos auf der Straße, weniger Flugzeugen am Himmel und weniger Einmischung des Menschen im Allgemeinen haben wir jetzt die Chance, mit der aufkeimenden Natur wieder in Kontakt zu kommen und, egal wo wir sind, für einen kurzen Moment, dem Vogelgesang zu lauschen – In Birdsong.“

In den bemerkenswerten Visuals zu dem Track, beschäftigt Higgs sich weiter mit diesen Themen. Als klar wurde, dass ein traditioneller Videodreh aufgrund des Lockdowns nicht möglich sein würde, brachte Higgs sich selbst die Grundlagen der Computeranimation bei.

Das Ergebnis ist das Video zu ‘In Birdsong’, welches er komplett in Eigenregie erstellt hat und welches durch beeindruckende, visuelle Kontraste geprägt ist. Die Szeneriewechselt von naturalistisch zu apokalyptisch und bizarr. Die abgebildeten Personen hin gegen sind fast foto realistisch dargestellt. Es ist eine entwaffende Mischung aus Menschlichkeit und verzerrender Technologie.


Presse: Community Promotion / Photocredit: Everything Everything

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