Wenn sich Anwesende im Publikum in den Armen liegen, gespannt der Musik lauschen und jeden einzelnen Song feiern und aufsaugen, dann kann der Künstler auf der Bühne nur alles richtig gemacht haben. Fink hat genau dieses Kunststück im Konzerthaus Dortmund vollbracht.


Ein Artikel von Nina Paul – Ein breitgefächerstes Publikum hat sich wieder im Konzerthaus im Herzen von Dortmund eingefunden. Die wohlbekannte Pop-Abo Reihe ist in die nächste Runde gestartet und hat wieder talentierte Musiker aus aller Welt eingeladen. Die Eröffnung machten dieses Jahr Fink und als Support Sophie Hunger.

Wenn der Support-Act schon einem vom Hocker haut …

der hat Sophie Hunger noch nicht live vorher erlebt. In knapp 40min überzeugte Musikerin ,gebürtig aus der Schweiz nun wohnhaft in Berlin, die Anwesenden. Mit ihrer Stimmer, Energie und vor allem Gesangstalent traf sie genau den musikalischen Nerv der Musikliebhaber im Konzerthaus. Zusammen mit den nicht minder talentierten Julian Sartorius am Schlagzeug / Xylophon überzeugte sie so von ihrem Talent.

Die musikalische Therapie beginnt …

mit den ersten Klängen von „We Watch The Stars von Finks neuem Album „Bloom Innoncent“. Der gebürtige Brite nahm so alle im Raum direkt mit auf seine musikalische Reise. Fin Greenall aka Fink zeigte zusammen mit Guy Whittaker (Bass) und Tim Thornton (Schlagzeug) in dem fast 2stündigem Set, dass er mit seiner Musik mehr als unterhalten möchte. Zusammen mit seiner Band, wozu auch gleich 2 Schlagzeuger (Tim Thornton und Nicky Hunstinx) gehören, bot er eine Mischung aus brandneuem und älteren Herzensstücken, die laut Fink zum Teil eine musikalische Therapie sind. Überzeugend auch Tamer Moked als Multiinstrumentalist, der neben Synthesizer, Gitarre und Violine spielte und so dem Sound von Fink live eine besondere Fülle gab. Seine Fans danktem ihm wegen der gut gemischten Setlistwahl und der ehrlichen Worte immer wieder mit viel Beifall. Jeder einzelne Track wurde von den Anwesenden aufgesaugt, sei es Arm in Arm liegend oder den Rhythmus in sich aufsaugend. Überhaupt machten Fink und seine Band ihr Ding bzw wie Fin Greenall es betonte „This Is The Thing“. Und genauso wurde auch der offizielle Teil des Abends beendet. Unter viel Applaus verabschiedete sich die Band von der Bühne, manche Anwesenden nahmen dies zum Anlass zu gehen, aber zu früh. Denn manchmal kommt das Beste doch zum Schluß und so betrat Fink, nach und unter kräftigem Applaus, noch einmal den Ort des Geschehens und gab Solo mit seiner Gitarre den Chaka Khan Song „Walkin´In The Sun“ wieder.

Wenn Musik heilend ist …

dann hat Fink dies auf jeden Fall an diesem Abend geschafft. Mit leichtem Gefühl und voller Melodien im Körper und Kopf, konnte so nun das Wochenende positiv gestartet werden. Und danke an den großartigen Coup seitens Fink die höchsttalentierte Sophie Hunger als Support für seine Tour mit ins Boot zu holen.



Über Pop-Abo

Akustik-Pop im Konzerthaus: eine Erfolgsgeschichte. Das erste Pop-Abo in einem klassischen Konzertsaal bietet, seit es 2006 ins Leben gerufen wurde, in jeder Saison mehrere internationale Top-Acts mit besonderen Akustik-Arrangements ihrer Songs. Das Pop-Abo ist inzwischen zu einem unserer absoluten Publikumslieblinge avanciert. Auch in der Saison 2019/20 werden wieder erstklassige Künstler den Saal erobern und das Konzerthaus-Publikum von den Stühlen reißen.

Die nächsten Konzerte
11.01.20 Kat Frankie
27.02.20 Mighty Oaks

 

Für weitere Informationen: https://www.konzerthaus-dortmund.de