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Fink kehrt mit Akustik-Version seines Albums „Bloom Innocent“ zurück

Fink kehrt mit Akustik-Version seines Albums „Bloom Innocent“ zurück

Fink hat Einzelheiten zu seinem neuen Album, „Bloom Innocent – Acoustic“ bekannt gegeben, das am 17. April 2020 auf R’COUP’D erhältlich ist, und hat als Vorgeschmack den Lead-Track, „Out Loud“ (Acoustic), veröffentlicht.

Die akustische Neuinterpretation seines gefeierten 2019er Albums „Bloom Innocent“, „Bloom Innocent – Acoustic“, wurde in den JRS-Studios in Berlin aufgenommen – wo der in Cornwall geborene Musiker jetzt lebt – mit Fink (Gesang, Akustikgitarre, Klavier, Perkussion, Ebow, Cajon, Daf, Fender Rhodes, Effekte) und den Bandmitgliedern Tim Thornton (Akustikgitarre, Perkussion, Klavier, Backing Vocals) und Guy Whittaker (Akustikbass, Perkussion, Effekte, Backing Vocals).


Wenn er über die Inspiration für die neue Platte spricht, sagt Fink: „Wir wollten eine Alternative zu den produzierten, üppigen Klanglandschaften von „Bloom Innocent“ schaffen. Wenn man gerade eine Platte fertig gestellt hat und alle Stücke noch frisch im Kopf sind und um die Seele hallen; das ist die beste Zeit, um das alternative Leben eines Songs zu ergründen. Deshalb verbrachten wir gleich nach dem Mastering des Originalalbums zwei weitere Tage in den JRS-Studios in Berlin, die von Axel von Jazzanova geleitet werden. Axel ist ein totaler Mikrofon-Freak, daher wusste ich, dass er in der Lage sein würde, die Realität von echten Aufnahmen und Live-Takes mit einigen erstaunlichen Vintage-Sachen einzufangen. Es gibt keine Overdubs oder ähnliches, wir haben nur ein paar Takes gemacht und dann eben die jeweils atmosphärischste Aufnahme ausgewählt – oder die mit den wenigsten Fehlern.“

„Wir haben vor jeder Aufnahme etwa eine Stunde lang gejammt. Manchmal ging es darum, einfach nur gut zu spielen, ein anderes Mal hat es uns wirklich neue Wege gezeigt. „We Watch The Stars“ kam zum Beispiel sehr folkloristisch rüber, wir haben einfach geliebt, wie es klang. Ich finde auch, dass „Rocking Chair“ in diesen JRS-Sessions wirklich glänzt, so auch die Simplizität von „My Love’s Already There“. Wir haben „I Just Want A Yes“ in einer Art ‚Pilgrim‘-Stil aufgenommen und aus der Art Jazz-Odyssee des Originals einen eher indie-traditionellen Ansatz in die akustische Version gebracht, einfach weil es im Raum so gut klang.“

Den Lead-Track, „Out Loud“ (Acoustic), kommentiert Fink wie folgt: „Dies wurde als eine Art Sehnsuchts-/ Vermissungs-Lied geschrieben, mit fragmentierten Reflexionen aus der Perspektive desjenigen, der nicht gegangen ist – ein Ort an dem ich mich offen gestanden nie besonders viel aufgehalten habe, da ich selbst immer eher verlassen habe. Es ist wie eine Reise in meine eigenen persönlichen Erinnerungen, und wenn ich den Track singe, dann führt er mich in meine Nachbarschaft in Berlin und in meine Heimatstadt im westlichen Cornwall.“



Bloom Innocent“, das im Oktober letzten Jahres veröffentlicht wurde, ist Finks siebtes Album und wurde, wie auch der Vorgänger von 2017, „Resurgam“, mit dem legendären Produzenten Flood (U2, Depeche Mode) koproduziert. Mit den Singles „Bloom Innocent“ und „We Watch The Stars“ (das bei BBC 6 Music-Moderatorin Lauren Laverne eine „While You Were Sleeping Track Of The Day“-Premiere feierte), erhielt das Album 8/10 von Mixmag, das schrieb: „Als einer der unterschätztesten Pop-Arbeiter, wäre Fink – zuverlässiger und regelmäßiger Lieferant vielschichtigen Downtempo-Folks und sanfter Elektronika – in einem Paralleluniversum die Nummer eins.“, während das Magazin Mojo schrieb, dass Finks „…ernsthafte emotionale Intensität Bon Iver-Fans ansprechen wird.“.

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Im Jahr 2020 feiert Fink sein 20-jähriges Karrierejubiläum und hat einen unkonventionellen und eklektischen Weg durch seine äußerst erfolgreiche Musikkarriere beschritten. Er begann als DJ und Produzent/ Remixer mit einem Brotjob bei einem großen Label, veröffentlichte im Jahr 2000 das elektronische Album „Fresh Produce“, bevor er zur Gitarre wechselte und 2006 sein erstes Album mit seinen Bandkollegen Tim Thornton und Guy Whittaker, „Biscuits For Breakfast“, aufnahm. Seitdem veröffentlichte Fink die Studioalben „Distance And Time“ (2007), „Sort Of Revolution“ (2009), „Perfect Darkness“ (2011), „Hard Believer“ (2014), „Resurgam“ (2017) und im letzten Jahr „Bloom Innocent“.

Er schrieb, nahm auf und produzierte für verschiedene Künstler, die mehrfach mit Platin ausgezeichnet wurden (darunter John Legend, Bonobo und Amy Winehouse), wurde von Künstlern wie Justin Vernon, Colin Stetson, DJ Tennis und Ricardo Villalobos geremixt und seine Musik wurde in einigen der beliebtesten Filme und Fernsehsendungen der Welt verwendet, wie z.B. „Better Call Saul“, „Selma“, „12 Years A Slave“, „Dear John“, „Collateral Beauty“, „Mission: Impossible“, „Blacklist“, „House M.D.“ und „The Walking Dead“ oder „303“.


Presse: R’COUP’D Deutschland / Foto: Nina Paul

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