Fink hat ein wunderschönes neues Video zu seiner aktuellen Single „Bloom Innocent“ veröffentlicht, dem Titeltrack aus seinem neuen Album, das von Flood produziert wurde und am 25. Oktober 2019 auf R’COUP’D veröffentlicht wird. Regie und Dreharbeiten kommen hierfür von Knorth Studios (die auch das Artwork für „Bloom Innocent“ entworfen haben) und zeigen eine Reihe unglaublicher Bilder aus der Vogelperspektive, die in der nordamerikanischen Wildnis aufgenommen wurden.


Zu den Aufnahmen erklären Knorth Studios: „Das Filmmaterial wurde im August und September dieses Jahres in Nordwest-Wisconsin gedreht, an einigen der gleichen Orte wie dem Album-Artwork von „Bloom Innocent“, das von uns stammt. Der größte Teil des Filmmaterials wurde von einer Drohne aufgenommen, weil sie es uns nicht nur ermöglichte, diese schönen Momente festzuhalten, die nur selten aus diesem Blickwinkel gesehen werden können, sondern weil sie uns auch das Gefühl von Umgebung, Perspektive gab und uns mit einem ätherischen Gefühl umgarnte, das sich wirklich gut mit dem Tempo und der Stimmung des Songs vermischte. Der digitale Glitch, der in einigen Aufnahmen auftaucht, repräsentiert die Verschiebung im Konsum von Natur und Außenwelt in der Gesellschaft, der mittlerweile bloß noch durch einen digitalen Bildschirm stattfindet und die Verzerrung, die deswegen in uns selbst entsteht.“.



Derzeit auf Tournee in den USA, kam Fink letzte Woche beim Paste Magazine in Atlanta/ Georgia für eine Live-Session vorbei, wo er akustische Versionen der Singles des neuen Albums spielte.

Fink’s siebtes Studioalbum „Bloom Innocent“ ist der schwerkraftabweisende, wolkenkratzende, nach den Sternen greifende Klang eines Mannes auf einer Mission: sich selbst herauszufordern, Erwartungen zu entkommen, sich von all seinen früheren Errungenschaften zu befreien. Es ist ein großes und geräumiges Acht-Spur-Wunderwerk, das mit zartem Klavier, ohrenbetäubender Gitarre und Finks souligem Gesang glüht. Das Album wurde größtenteils in seinem Berliner Studio aufgenommen, mit einem Verbündeten, der ihm in London zur Seite stand: der bereits genannte Flood, einem der größten Plattenproduzenten der Welt. Beide haben sich in die Idee des Studios als Instrument und des Albums als Kunstform vertieft, die als großes Ganzes gehört werden kann.

„Klang als solcher, als eigenes Instrument, das Sonische, ist heutzutage ein wenig verloren gegangen.“, sinniert er. „Denk mal an die großartigen Pink Floyd-Platten oder die klassischen Radiohead-Alben. Ich sehne mich nach dieser Zeit, nach dieser Liebe zum Detail, nach dieser Klanglandschaft. Es geht nicht nur um Gitarre, Bass, Schlagzeug und Keyboards. Es geht darum, eine Atmosphäre zu schaffen. Also haben wir versucht, keine Plugins oder irgendeine Laptop-Scheiße zu verwenden. Und hier hast du gleich einen Grund, warum es acht Tracks geworden sind und nicht zehn.“, fügt er hinzu. „Und zwar, weil wir wollten, dass alles gut wird, dass wirklich jeder Ton sitzt. Es gibt noch andere Tracks, aber sie waren nicht darauf vorbereitet und das passte nicht zu dieser Welt, die wir versucht haben, klanglich zu erschaffen.“.

Fink ist ein lautstarker Unterstützer der britischen Musikindustrie-Initiative „Music Declares Emergency“ und unternimmt, in Zusammenarbeit mit Ninja Tune, Schritte, um seine physischen Audio-Veröffentlichungen ökologisch nachhaltig und regenerativ zu gestalten. „Bloom Innocent“ wird in zwei physischen Versionen präsentiert. Das Vinylalbum ist auf weißes Vinyl gepresst und in einem maßgeschneiderten, kunstvoll gestalteten, mehrteiligen Faltpaket verpackt. In Anlehnung an den großen Baum auf dem Artwork von „Bloom Innocent“ enthält das Album auch eine mit Wildblumen-Samen gespickte Download-Karte (die man tatsächlich in den Boden einpflanzen kann) mit vollauflösenden 24-Bit-WAV-Mastern. Die Verpackung wiederum ist durch eine abbaubare biobasierte Schutzfolie geschützt. Die CD-Version wird auch in einer maßgeschneiderten, ebenso kunstvoll gestalteten mehrlagigen Verpackung präsentiert und ebenfalls durch eine abbaubare biobasierte Schutzfolie versiegelt.


10.11.2019 – Metropol, Wien/ Österreich
13.11.2019 – Kaufleuten, Zürich/ Schweiz
20.11.2019 – Carlswerk Victoria, Köln/ Deutschland
22.11.2019 – Konzerthaus, Dortmund/ Deutschland
25.11.2019 – Laeiszhalle, Hamburg/ Deutschland
26.11.2019 – Admiralspalast, Berlin/ Deutschland


Presse: Ninja Tune / Big Dada / Counter Records / Brainfeeder / Werkdiscs / R’COUP’D / Foto: Paolo Barretta