Nachdem Frittenbude im Februar ihr neues Album „Rote Sonne“ veröffentlichten, ging es auf gleichnamige Tour. Die Band spielte 23 Konzerte von März bis Mai, in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Der Großteil der Konzerte war ausverkauft, wurde in größere Venues verlegt oder es wurden Zusatzshows bekannt gegeben. Heute kündigten Frittenbude 11 weitere Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz an.


FRITTENBUDE
Rote Sonne Tour 2019/2020 – Teil 2

31.10.2019 Erlangen, E-Werk
02.11.2019 Ulm, ROXY
28.11.2019 Chemnitz, AJZ
30.11.2019 Konstanz, Kula Konstanz
05.12.2019 Erfurt, Kalif Storch
06.12.2019 Frankfurt, Zoom
07.12.2019 Karlsruhe, Substage
22.01.2019 Dortmund, FZW
23.01.2019 Osnabrück, Kleine Freiheit
08.02.2020 Wien (AT), Arena
13.02.2020 Dresden, Scheune (Zusatzshow)


Eine simple Frage zu Beginn: Woran denkst du bei dem Wort „Frittenbude“? Vielleicht an eine ältere Frau im Kittel, die Currywurst und Pommes verkauft. Und das ist auch ein schönes Bild! Vielleicht aber auch an eine Band, die mit ihrer lebenslustigen Rebellion seit nunmehr 13 Jahren gegen die Erkenntnis ankämpft, dass das Leben nicht immer schön ist und dennoch zelebriert gehört. Widersprüchlich und immer fragend, süchtig nach Leben und der Sucht an sich, einvernehmlich unzufrieden mit den herrschenden Zuständen und dennoch latent glücklich. Das nun erscheinende Ergebnis dieser 13 Jahre und eines gemeinsamen Sommers im Studio heißt „Rote Sonne“ und ist ein Album, welches die angesprochenen Widersprüche der Band perfekt einfängt und wiedergibt: Mal kryptisch, mal plakativ ziehen sich die Texte des Sängers Johannes Rögner durch das stimmige aber experimentierfreudige Soundbild von Martin Steer und Jakob Häglsperger. Wut trifft auf Liebe, Sucht auf Klarheit und Aggression auf Lässigkeit. Denn zu wissen, dass man kämpfen muss, führt nicht automatisch zu Bitterkeit. Selten hat man dieses Lebensgefühl so deutlich gespürt wie auf ihrem neuen Album „Rote Sonne“.

Aus den Jungs, die ihr erstes von inzwischen fünf Alben im eigenen Jugendzimmer produzierten, sich durch die Jugendzentren und Clubs des Landes spielten und sich immer lieber den Höhen und Tiefen statt der Monotonie hingegeben haben, ist eine Band geworden, die trotz des jahrelangen Hypes zu ihren Überzeugungen steht: DIY, Haltung beweisen und kein Applaus für Scheiße. Nicht gerade die schlechtesten Prinzipien in dieser Musikwelt.


Presse: Audiolith International GmbH / Foto: Bastian Bochinski