Eric Ghoste aka Ghostemane wächst in West Palm Beach auf, nachdem die Familie kurz vor seiner Geburt von New York nach Florida gezogen ist. Durch seinen Vater lernt er den klassischen Rock Marke Led Zeppelin, Black Sabbath und Van Halen kennen, später kommen Punkbands wie Green Day und Lagwagon hinzu. Der Vater ist autoritär, bevormundet Ghoste und seinen vier Jahre jüngeren Bruder, es gibt kein Internet im Haus. Ghoste soll Football spielen, geht auf Raten seines Vaters fast zu den Marines.

Mit anderer Musik kommt er nur auf die klassische Art in Berührung, über Magazine von Freunden. Er lässt sich CDs mit seinen Favoriten brennen. Nachdem er mit 14 Jahren eine Gitarre geschenkt bekommt, beginnt er sich selbst das Spielen beizubringen. Der Traum vom Rockstar wird aber nicht von seinem Vater gefördert, obwohl die Schulnoten überdurchschnittlich sind. Nach der High School geht Ghoste aufs College und steigt in eine Hardcore-Band namens Nemesis ein, während er in seinem Callcenter arbeitet. Er verdient gut, weiß aber, dass ein Bürojob für ihn nicht in Frage kommt. Als Ghostemane 17 ist, stirbt der Vater an einer versehentlichen Überdosis Schmerzmittel. Die Familie bricht auseinander: Die Mutter kehrt nach New York zurück, Ghostemane aber bleibt in Florida.

Die neue Freiheit nutzt er, um eine Musik-Karriere anzugehen. Er kreiert sein Alter Ego Ghostemane. Dabei lässt er sich in keine Schubladen stecken oder durch konventionelle Formen bestimmen. Zu Hardrock und Punk kommt eine Vorliebe für extremen Metal. Bands wie Deicide, Carcass und Mayhem sind der Einstieg, dann entdeckt er den Metalcore mit Vertretern wie Atreyu, Beneath The Sky und As I Lay Dying. Irgendwann kommt dann noch der Hip Hop dazu, erst Dr. Dres „Chronic“, später Dirty South-Crews, Bone Thugs-N-Harmony, die Three 6 Mafia und Outkast, aber auch Jedi Mind Tricks, die Hieroglyphics, experimentellere Acts wie SpaceGhostPurrp oder Death Grips. Er ist infiziert und kreiert von nun an seine Beats selbst.

Seit 2014 veröffentlicht er im Netz seine Songs in Eigenregie. Ghostemane entwickelt seinen Stil, kombiniert Flows mit melodischem Gesang. Inspiration schöpft er aus mehreren Quellen, er liest viel, beschäftigt sich mit Mathematik, Physik/Astrophysik und Philosophie. Aber auch Comics und Mangas interessieren ihn. Durch TV-Dokumentationen über Aleister Crowley arbeitet er sich in das Thema Okkultismus ein, seine Texte sind von da an oft davon geprägt. Das Internet ermöglicht ihm, seine Produktivität auszuleben. In regelmäßigem Rhythmus veröffentlicht er Tracks, EPS und komplette Alben, seine Liveauftritte werden von immer mehr Fans besucht. Im Sommer 2016 zieht er nach Los Angeles und knüpft weitere Kontakte. 2017 wird er durch seine Teilnahme an „1000 Rounds“ seines Florida-Kollegen Pouya einem größeren Publikum bekannt.


19.01.19 – Hamburg – Uebel & Gefährlich
26.01.19 – Berlin – Columbia Theater
10.02.19 – München – Feierwerk
14.02.19 – Köln – Essigfabrik


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