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Go Go Gazelle teilen mit ihrer neuen Single „Klapp dein Visier hoch, Erika“ nochmal einen aus!

Go Go Gazelle teilen mit ihrer neuen Single „Klapp dein Visier hoch, Erika“ nochmal einen aus!

„Hallo Nachwelt, das hier ist für Euch / Das mit dem Feuer und dem Chaos waren
wir“, beichten Go Go Gazelle auf „Finger Rücken Kreuz“ – einer der Vorabsingles zu
ihrem ersten Longplayer „Flaschenpost an morgen“, der am 14. August erscheint. Dieser schonungslos ehrliche Ton prägt sie, die „Neue“ von Go Go Gazelle, vom ersten bis zum letzten Song. Das kommt gut an, was sich bislang vor allem an zahlreichen Platzierungen der Album-Singles „Wir sind nicht die Talking Heads“, „Finger Rücken Kreuz“ feat. Massendefekt und „Erdbeerfelder für immer“ in den größten nationalen Rockplaylists sämtlicher Streaming-Anbieter zeigte.

Doch Go Go Gazelle können es nicht lassen und so veröffentlichen sie jetzt auch noch einen Tag vor Albumrelease – am 13. August – eine Single inklusive Musikvideo. Die Augsburger haben dafür einen besonderen Gast gewinnen können und zwar niemand Geringeres als die fünfmalige deutsche Meisterin im Boxen, wie auch ehemalige Olympia-Teilnehmerin, Andrea Strohmaier.

Klapp dein Visier hoch, Erika
Wir ziehen mutig in die Schlacht
Klapp dein Visier hoch, Erika
Wir beide gegen die Nacht

Nach zwei EPs verspürte das Augsburger Indie-Punkrock-Trio große Lust, an einem
Album zu arbeiten. Insgesamt zehn Songs haben es auf das Album geschafft und
dieses geizt nicht mit gut ausgearbeiteten, griffigen Melodien. Ihren musikalischen
Punkrock-Wurzeln mischt die Band auf „Flaschenpost an morgen“ auch gezielt FolkEinflüsse bei. Live aufgenommen in einem Berliner Studio mit Gitarre, Bass,
Schlagzeug und Gesängen. Ungefiltert und direkt sollte die musikalische Energie
der Drei, die sie auf ihren Konzerten versprühen, auch auf Platte zu hören sein. Eine
Kapelle, die im Studio befreit aufspielt. Weit weg von so was wie „Alltag“. Das hört
und spürt man!

Go Go Gazelle. Eine Band, deren Mitglieder gut im Saft sind und mitten im Leben
stehen. Die Phase, in der man für gewöhnlich die Lebens-Weichen gestellt hat. So
die Zustandsbeschreibung auch bei den Dreien; hier soll kein übertriebener
Underground-Punk-ACAB-Ethos aufgebauscht werden. Die Band beweist sich in
ihren Texten entsprechend als aufmerksamer Beobachter und spart auch nicht mit
Selbst-Reflektion und Ironie. Dabei geht sie gewohnt pointiert vor, was auch
reichlich kritische Töne mit sich bringt.

Musikalisch hört man bei den Augsburgern zweifelsohne die Sozialisation mit Punkund Indierock aller Couleur und dennoch bleibt immer auch etwas zu entdecken. Und so wollen Go Go Gazelle mit „Flaschenpost an morgen“ in erster Linie zwar unterhalten, aber auch etwas schaffen, das bleibt.

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