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Großer Grunge-Refrain mit fiebrigen Gitarren: „Closer“ von KALASKA | Videopremiere

Großer Grunge-Refrain mit fiebrigen Gitarren: „Closer“ von KALASKA | Videopremiere

Vernetzungen, die eine Symbiose eingehen, die aber auch oft nie vollends zum Vorschein kommen. Vernetzungen, die eine Realität erschaffen, die sich real anfühlt, dennoch nur ein Wunschgedanke bleibt und so nie wirklich zum Vorschein kommt, sie dennoch so nah anfühlt.

Mit „Closer“ knüpfen KALASKA direkt an die Vorgängersingles an, voller Energie und Gitarren. Visuell in Eigenregie gedreht, kommt der Videoclip düster und bedrückend ehrlich daher.

Wüsste man nicht, dass wir 2020 haben, dann könnte „Closer“ direkt aus den frühen 90ern entsprungen sein, vor allem durch den kraftvollen Grungesound.

KALASKA setzen mit ihrem neuen Track nochmal einen drauf und beweisen, dass der gute alte Alternative-Rock Sound noch lange nicht abgeschrieben ist und definitiv wieder auf die großen Bühnen gehört.

Zwischen fiebrigen Gitarren und mit großem Grunge-Refrain treiben uns KALASKA mit ihrer neuen Single melancholisch brachial in eine Fantasie-Welt, in der man wieder von schweißtreibenden Konzerten, Pogos und überbordender Energie träumen kann.

Closer„, so heißt die neue Single und knüpft mit der gleichen Energie an die zwei Single-Vorgänger dieses Jahres an. Das Video hat die Band wie auch alles andere in kompletter Eigenregie im bandeigenen „Basecamp“ gedreht, wo auch die Songs, Artworks, Merchandise und Fotos entstehen. DIY lebt!

Nach ihren drei bisher veröffentlichten Songs „New Beginning“, „Wrong“ und „You Can Get What You Want“ die bisher über 100.000 mal auf Spotify gehört wurden, legen KALASKA nun mit „Closer“ ein Grunge-Brett vor, das die 90er neu klingen lässt und sich charmant vor Helden wie Nirvana, Refused oder Silverchair verneigt. Und das, obwohl die Band eigentlich zu jung ist, um diese Platten im eigenen Schrank zu haben.

„KALASKA mixen einen großen Grunge-Refrain mit fiebrigen Gitarren und geben mit ihrer neuen Single dem hiesigen Alternative-Rock eine wohltuende Frischzellenkur.“

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Träume in sich tragen, Fantasien in den tiefen Verbindungen in unserem Gehirn bilden. Los geht eine Reise durch einen kilometerlangen Strang teils völlig überforderter Elektrodenverbindungen, Sensoren schlagen Alarm, Widerstände tun sich auf. Doch was passiert, wenn Gedanken all die Hürden überwinden und eine ganze Platine zum Schmelzen bringen? Auf einmal liegt diese Fantasie direkt vor unseren Füßen, bereit dazu, Teil des Lebens zu werden. Ein Traum hat sich erfüllt. Unsere ganz eigene Realität hat verstanden, dass sie Zuwachs bekommen hat und Platz machen muss. Was passiert aber, wenn die Fantasie in embryonaler Phase gar nicht das Licht der Welt erblicken kann? Strahlenbeschuss durch äußerliche Einflüsse verhindert die Entwicklung und Abkoppelung von der Nabelschnur, nichts kann schmelzen, nichts kann Wahrheit werden. Und wieder einmal merkt das zerbrechliche Motherboard „Gehirn“, dass seine Fantasien näher an der gemachten als der gewollten Realität angekommen sind.

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