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Halloweens & „Morning Kiss at the Acropolis“: Nostalgischer Indie-Pop

Halloweens & „Morning Kiss at the Acropolis“: Nostalgischer Indie-Pop

Wer The Vaccines und damit den Frontmann Justin Young schon länger verfolgt weiß, dass er schon an einigen Projekten und Bands mitgewirkt hat. Den ersten Erfolg konnte er als JayJayPistolet verzeichnen. Danach fand er sich in The Vaccines wieder, denen 2011 mit dem Album What Did You Expect From The Vaccines? der Durchbruch gelang. 


Ein Artikel von Carla Rosocha – Darunter der ikonische Song Wetsuit, eine der Festival-Hymnen der letzten Jahre. 2017 trat Timothy Lanham als Keyboarder der Band bei.

Gemeinsam schreiben er und Justin Young das vierte Album der Band, Combat Sports. Weil die Zusammenarbeit funktionierte, gaben sie Ende letzten Jahres ihr Spin-Off der Vaccines bekannt: Halloweens. (Für jeden der jetzt Angst bekommt – die Vaccines existieren weiterhin.)

Die Songs die Young und Laham für Halloweens geschrieben haben, sind anders. Das Genre nicht unbedingt, aber während The Vaccines sich dem Indie-Rock widmen, kann man die Musik der Halloweens vielleicht am besten als nostalgischen Indie-Pop beschreiben.

Morning Kiss at the Acropolis ist wie der Titel, bestückt mit Wortspielen und ausgelassenen Reimen über Europäische Städte: Über London, Paris und Athen. Die griechische Ästhetik liefert auch den Schauplatz des Albumcovers, sowie des Videos zu My Baby Looks Good.

Der Song ist bleibt hängen, nur weiß man nicht ob man tanzen oder weinen soll. Den Rest des Albums geht es dann referenzenmäßig noch über europäische Grenzen hinaus, in die USA oder nach Vietnam.



Es gibt drei Stücke am Klavier, Ur Kinda Man, Map of Vietnam und The Tower – alle sind sehr traurig, Ur Kinda Man am allermeisten. Youngs Stimme ist auf dem Song dramatisch deutlich, die kräftigen Klavierklänge unterstreichen dies noch.

Gleichzeitig sind die Texte oft ironisch und witzig – We DJed at the pizza shop, And just about survived the drop, But no one ordered rock and roll, With pineapple on top. (Pizza Shop by Poison Beret)

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Der Rest des Albums variiert zwischen Songs, bei denen man laut mitsingen und Pirouetten drehen will – Hannah, You’re Amazing oder Lady – zu langsameren Stücken wie Broken English, oder Corridors of Love.


Morning Kiss at the Acropolis reflektiert die Liebe Justin Youngs und Timothy Lahams zum Songwriting. 11-mal kluge Wortspiele, Synthesizer, und Keyboard-Melodien, die einen an verschiedenste Orten dieser Welt bringen.



Autorin: Carla Rosocha / Photocredit: Finn Constantine

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