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„Harvest Time“: Charlotte Dos Santos und ihre neue Gänsehaut-Single

„Harvest Time“: Charlotte Dos Santos und ihre neue Gänsehaut-Single

Frisch von den Bühnen des Boiler Room Festivals und des Pitchfork Festivals Paris, veröffentlicht Charlotte Dos Santos jetzt ihre atemberaubende neue Single „Harvest Time“. Basierend auf reichen Klaviermelodien, mehrschichtigen Harmonien und unterlegt von pulsierenden Drums, wurde „Harvest Time“ von einer sehr turbulenten Zeit in Charlotte’s Leben inspiriert.


 
Sie erinnert sich den Song am 1. Januar geschrieben zu haben, “at a point in life where I was asking so many questions” – es fühlte sich richtig an, in das anhaltende Chaos einzudringen. “I used the etymology of a phoenix… Something in me died, but I was resurrected – it was a positive thing, a renaissance,” sagt sie. Das dazugehörige, sphärische Video entstand unter der Regie von Fiona Godivier, die zuvor unter anderem mit Joaquin Phoenix und Scarlett Johansson zusammengearbeitet hat.

Charlotte wuchs in einer kleinen Stadt in der Nähe von Oslo mit ihrer norwegischen Mutter und einem brasilianischen Vater auf – und löste allein dadurch fast natürlicherweise kulturelle Grenzen auf: Schon in ihrer Kindheit lernte sie eine Vielfalt an Musikstilen von Jazz, Hip-Hop über Latin Rhythmen und Flamenco bis hin zu afrikanischen und arabischen Melodien kennen. Längere Aufenthalte in Valencia, England und Berlin vertieften ihre reichhaltigen, künstlerischen Ansätze. Bevor sie ihr Musikstudium am Bostoner Berklee College of Music begann, kehrte sie zudem nach Brasilien zurück, um ihre Wurzeln zu ergründen.

Als unabhängige Produzentin, Sängerin und Komponistin übernimmt Charlotte die volle Verantwortung für ihre Kunst und verleiht ihr eine faszinierende Diversität: Während sie in einem Moment mit federleichtem Gesang verzaubert, reißt sie im nächsten durch vielschichtige, treibende Pianosounds mit. Ihr warmes, emotionales und jazziges Songwriting verbindet dabei nahtlos die Themen Identität, Weiblichkeit und menschliche Beziehungen. Musik ist dabei auch körperlich einer der wichtigsten Bestandteile ihres Lebens: “I have synaesthesia,” erzählt sie lächelnd, “so when I write, the process is very visceral and visual. I work with a feeling.“

Seit ihrer von der Kritik hochgelobten Debüt-EP „Cleo“ 2017 hat sie sich die Anerkennung von medialen Größen wie The Fader und Pitchfork verdient, eine begehrte COLORS-Session aufgenommen, war als Newcomerin des Jahres für den norwegischen Grammy Award nominiert und zählt Tom Misch, Raphael Saadiq und Outkasts Big Boi zu ihren Fans.

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08.03.2020 Berlin – Baketown


Presse & Photocredit: Caroline International

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