Am gestrigen Samstag durfte man ab 20.00Uhr wieder die Tanzschuhe auspacken, denn Liveurope und Feine Gesellschaft luden erneut zur Indie Night ins FZW ein. Ein Format, welches in Wohnzimmerathmosphäre kleine Newcomer-Bands einlädt und Ihnen die Chance gibt, sich einem breiten Publikum zu präsentieren.

Den Anfang machte ‚Luka‘ aus den Niederladen. Die Sängerin beeindruckte mit ihrem handgemachten Stil das noch zaghafte Publikum und überzeugte relativ schnell, die Scheu abzulegen und einfach zu genießen. Märchenhaft und kraftvoll zugleich war der Auftritt und sorgte auch bei den nachfolgenden Bands für einen bleibenden Eindruck!

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Weiter im Programm ging es mit unseren Schützlingen von Seed To Tree. Ein unfassbar sympathisches, energetisches Bündel junger Musiker, die allesamt glücklich sind, Ihre Musik einem aufmerksamen Publikum vorstellen zu dürfen. Für Seed To Tree war es das letzte Konzert der aktuellen Tour, die sie in insgesamt zehn Städte führte. Der Abschluss wurde gebührend gefeiert und die Band gab nochmal alles für die Gäste im Dortmunder FZW. Uptempo Indie mit Folk Einflüssen, so lässt sich der Sound des Quartetts wohl am ehesten beschrieben. Die Begeisterung auf der Bühne jedenfalls schwappte unmittelbar aufs Publikum über und versetzte auch die Tanzmuffel in Bewegung.

Den Abschluss des Abends sollten Port Cities bilden die einen langen Weg aus Kanada auf sich nahmen, um auch in Deutschland Ihre Musik vorzustellen. Beginnend mit einem überdimensionalen Schwall an Nebel startete die Band in den ersten Song, als plötzlich…

STROMAUSFALL. Licht aus, Stille im Raum, dann verunsichertes Lachen der Gäste, bis eine Stimme über die Lautsprecher ertönte und darauf hinwies, dass alle Besucher das FZW sofort in Ruhe verlassen müssen. Feueralarm im Club…Das war wohl ein bisschen zu viel des Guten an der Nebelmaschine.

Zügig und ohne große Aufregung sammelten sich die Gäste im Hinterhof des FZW. Ein surrealer Moment und doch eine nette Gelegenheit näher zusammenzurücken. Not macht erfinderisch und so konnte man ganz charmant mit den Bands des Abends ins Gespräch kommen, oder andere Besucher kennenlernen, bis die anrückende Feuerwehr nach wenigen Minuten des Wartens Entwarnung gab.

Im zweiten Anlauf, konnten dann auch Port Cities ohne weitere Unterbrechungen das Set beenden und ihr jüngst erschienenes Debüt in der Indie Night zum besten geben. Eine Mischung aus aufregendem Pop, mit urbanen roughen Klängen. Mittlerweile 30.000 Hörer kann die Band monatlich für sich auf Spotify verzeichnen.

Und so ging eine weitere Runde der FZW Indie Night zu Ende. Ein Abend der sowohl für Bands als auch Besucher nicht alltäglich war und vielleicht so schnell nicht vergessen wird. Um Luka zu zitieren: „Dortmund was lit“.


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Autor:
Dominik Huttner Foto: Nina Paul