Ein „Urgestein“ der schwedischen Musikszene ist live zurück! Mit ihrem Style von Elektropop und Charme zeigt Robyn, dass sie eines definitiv noch kann und vielleicht besser denn je, ihre Fans begeistern. Das aktuelle Album „Honey“ mit im Gepäck, ist sie so auf großer Tour und macht auch gleich 4x Halt in Deutschland.


Ein Artikel von Nina Paul – Acht Jahre sind seit „Body Talk Pt. 1 & 2“ vergangen und immer noch erklingen die Songs in den Ohren. Vor ein paar Wochen brachte sie schon so großartig den Madison Square Garden in New York zum Beben und spätestens ab da wusste man, Robyn Is Back und dies selbstbewusster als je zuvor.

Nun ist sie live in Deutschland  angekommen. Gestern war der zweite Stopp hierzulande im Palladium in Köln angesagt. Ein großes Treffen von „älterern“ bis hin zu den „neueren“ Fans, wodurch zu einer bunten Mischung an Menschen kam, die an diesem Abend aber vor allem eines vereinte, dem Sound von Robin Miriam Carlsson, oder einfach nur Robyn. So war schon vor dem Konzert die Stimmung sehr ausgelassen und steigerte sich bis zum Höhepunkt kontinuierlich immer mehr.

Von den elektronischen Tönen eines Djs aufgewärmt, hüllte sich gegen 21 Uhr die in weiß eingehüllte Bühne in Nebel. Die ersten Klänge von „Send To Robyn Immediately“ erklangen und das Palladium in Köln war eingefangen.

Von Be Mine! bis Honey …

Robyn bot ihren Fans eine bunt gemischte Tüte aus ihrem Repertoire an Songs, wobei natürlich der Hauptaugen bzw. Ohrenmerk auf die Tracks von ihrem aktuellen Album „Honey“ lagen. So gab es ruhigere Töne, wie beim Titeltrack vom neuesten Werk bis hin zu „Dancing On My Own“. Die Füße waren heute auf jeden Fall sehr beschäftigt, da die Schwedin mit ihrem Beat genau den Nerv traf.

So zeigte sich das Publikum nicht nur sehr Tanzwütig, sondern auch Robyn selber. Diese drehte sich von einer Bühenseite zur anderen und zwischendurch gab es kurze Ausflüge nach vorne zum Bühnenrand.

Ganz in Weiß …

leider ohne Blumenstrauß, dafür aber im weißen kurzen Kleid, mit überdimensionaler Hand auf der Bühne, weißen Tüchern, Nebel und mit tollen Musikern wurde eine Show gschaffen, die etwas Großes an sich hatte. Alleine schon vom visuellen Auftreten wurde man so direkt am Anfang eingenommen.

Mit Kostümwechsel, einer singenden Fandgemeinde und ein paar Tränchen hat sich die Stimmung dann spätestens bei bei „With Every Heartbeat“ zum Höhepunkt katapuliert.

Robyn hat auf jeden Fall eines wieder geschafft, mit ihrer Musik Menschen einzufangen, zum Tanzen, Lieben und Lachen zu bringen und dabei sich selbst treu zu bleiben.


Foto: Nina Paul