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HUGAR mit Live-Streaming-Konzert aus dem Nordischen Haus in Reykjavík

HUGAR mit Live-Streaming-Konzert aus dem Nordischen Haus in Reykjavík

Das isländische, neoklassische Post-Rock-Duo Hugar veröffentlichte am 24.04.20 eine neue Single mit lyrischem, kontrapunktischem Klavierspiel und kündigte für Herbst 2020 das Album „The Vasulka Effect: Music for the Motion Picture“ an.
Heute, am 20.05.20 um 20.00 Uhr, streamen sie live ein Konzert aus dem Nordischen Haus in Reykjavík bei dem sie neue und unveröffentlichte Musik aus ihrem kommenden Album The Vasulka Effect vorstellen.


Hugar wollten im Frühjahr 2020 auf Tournee gehen, um ihr Album Varða fortzusetzen, aber aufgrund der Weltsituation wurden die Shows auf den Herbst verschoben. In der Zwischenzeit werden sie im Nordischen Haus in Reykjavík eine Sondervorstellung geben, die live in die ganze Welt gestreamt wird. Das Nordische Haus wurde von dem finnischen modernistischen Architekten Alvar Aalto entworfen. Bei der Live-Aufführung werden sie neue und unveröffentlichte Musik aus ihrem kommenden Album The Vasulka Effect spielen. Das vollständige Konzertvideo wird nach der Live-Aufführung verfügbar sein.



Hinter der Band „ Hugar“ verbergen sich mit Pétur Jonsson und Bergur Þórisson zwei der einflussreichsten und talentiertesten Musiker Islands. Der klangmalerischer Genre-Mix der jungen Multi-Instrumentalisten lässt sich grob umschreiben, in dem man auf Künstler wie Sigur Ros, Björk, Ólafur Arnalds oder Jóhann Jóhannsson verweist, mit denen sie bereits gearbeitet haben. Bergur unterstützte Ólafur Arnalds bei der Komposition der Musik für die BBC-Erfolgsserie „Broadchurch“, editierte die Aufnahmen von „Sigur Rós“ für die Produktion des Soundtracks zu „Black Mirror“, war Musical Director und Recording Engineer bei der Produktion des aktuellen Björk Albums und Leiter von Björks Live-Band.

Ihr genreübergreifender Sound ist einer Mischung aus Klassik, Jazz, Indie, elektronischer Musik und Postrock. 2014 veröffentlichten die beiden Musiker aus Seltjarnarnes, einer kleinen Gemeinde außerhalb von Reykjavík, ihr Debütalbum „ Hugar“ als kostenlosen Download. Die Musik ihres 2019 veröffentlichten Albums „ Varða“ bestand aus Bläser- und Streicherflächen, durchsetzt mit Gitarrenklängen und Synthesizersounds, unterlegt von elegischen und pulsierenden Grooves. Sie ernteten dafür internationales Lob und erzielten 52 Millionen Streams! Das neue Album T he Vasulka Effect: Music for the Motion Picture ist wesentlich elektronischer und birgt instrumentale Klangwelten aus knisternder Electronica, Ambient und Neo-Klassik. Das Album entstand aus der Musik, die Hugar für den Dokumentarfilm über die Videokunst-Pioniere Steina und Woody Vasulka komponierten, aber es wuchs darüber hinaus: zu einem eigenständigen Album mit 20 Songs.

Die erste Single “ Faded Reflection“ ist ein hypnotisches Geflecht aus lyrischem kontrapunktischem Klavierspiel. Dazu das Duo: “ Nachdem wir die Filmmusik für die Dokumentation über Steina & Woody Vasulka, die Pioniere der Videokunst, komponiert hatten, ließen wir uns weiter von ihrer Geschichte, Wärme, Kreativität, Kunst und bahnbrechenden Technologie inspirieren, also arbeiteten wir weiter an der Musik. Daraus wurde das Album geboren. Faded Reflection schöpft aus ihren New Yorker Jahren, als sie den legendären Kunstraum The Kitchen gründeten und ihren Platz in der reichen New Yorker Kunstszene jener Zeit fanden“. „Faded Reflection“ ist die erste von vier Singles, die in diesem Jahr erscheinen. Am 8. Mai wird sie im Rahmen eines Livestream Konzertes, welches Hugar auf ihren Social-Media-Kanälen übertragen wird, zur Aufführung kommen.

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Wegen der Verschiebung der Europatournee von April auf Oktober 2020 freut sich das Duo, ihren Fans einen Vorgeschmack auf das kommende Album präsentieren zu können.


09.10.20 Kosice, Slovakia @ Tabacka
10.10.20 Budapest (Vác), Hungary @ Garden Wonder
12.10.20 Tallinn, Estonia @ Jazzkaar Fest
15.10.20 Dornbirn, Austria @ Spielboden
16.10.20 Munich, Germany @ Heppel & Ettlich
17.10.20 Bratislava, Slovakia @ Nova Cvernoka


Presse: BALLYHOO MEDIA / Foto: Inga Lilja Birgisdottir

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