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„I Don’t Pray“ von AVEC: Der Song der nie hätte erscheinen sollen

„I Don’t Pray“ von AVEC: Der Song der nie hätte erscheinen sollen

Der neue Song von AVEC hätte ursprünglich nie erscheinen sollen. Zu privat, zu persönlich ist der Stoff. „I Don’t Pray“ handelt nämlich vom tragischen Tod ihres geliebten Onkels, der Anfang 2020 viel zu früh mit 42 Jahren aus dem Leben gerissen wurde. Nun, mit einem Jahr Abstand, war AVEC in der Lage den Titel neu zu betrachten und kam zur Einschätzung diesen doch zu veröffentlichen und zu versuchen, damit auch ihre Trauerarbeit abzuschließen.

Kurz vor seinem völlig überraschenden Verscheiden konnte der junge Familienvater gerade noch in den letzte AVEC Longplayer reinhören. Seine Nichte hatte ihm das Album „Homesick“ noch vor dem offiziellen Erscheinungstermin zukommen lassen. Sie war stolz auf das Interesse des Onkels, der die junge Musikerin von Anfang an unterstützte und schon in ihren frühen Teenagerjahren als einer der Ersten ihr unglaubliches Potenzial erkannte. Doch das sollte ihr letzter Kontakt bleiben.

Die Familie der Oberösterreicherin war völlig unvorbereitet auf die Diagnose, dass eine zuerst als harmlos erachtete Krankheit einen schweren Verlauf nehmen würde und kaum Aussicht auf Heilung bestand. AVEC selbst stand völlig unter Schock und konnte sich nur mit dem helfen, das sie am Besten kann: Einen Song schreiben. Unter dem Eindruck dieses drohenden Szenarios entstand in kürzester Zeit der erste Teil von „I Don ‘t Pray“, mit der zentralen Textzeile „no I don’t pray, but tonight I do“ und der Hoffnung, dass sich doch noch alles zum Guten wenden könnte.

AVEC ist vielen bestimmt schon länger ein Begriff, in ihrer Heimat Österreich bereits ein Star und international aufstrebend. U.a. Gewinnerin des Music Moves Europe Talent Award (Singer/Songwriter) / Eurosonic Festival, dem Austrian Amadeus Music Awards (Alternative) und auch dem Hubert Von Goisern Kulturpreis.

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