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Im Wortwechsel mit AXEL VINDENES

Im Wortwechsel mit AXEL VINDENES

Axel Vindenes ist von der Muse geküsst. Nicht nur mit seiner Band Kakkmaddafakka, die seit Jahren die europäische Indie-Szene aufmischt, sondern auch als Maler, Rapper und seit Neustem auch als Solo-Musiker stellt er sein Talent erneut unter Beweis. 

Ein Artikel von Sara Städler – Der Norweger ist Künstler, mit jeder Zelle seines Körpers. Sara hat ihn anlässlich des Release seiner Single «Yesterday», die am 28.8. erscheint, zum Skype-Interview getroffen. 

Hallo Axel! Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, um mit mir über deine bevorstehenden Releases zu sprechen. Ich habe mir die Demos der Vorab-Singles angehört und war begeistert davon, mit dir in einem Interview über deine Solo-Musik sprechen zu dürfen. 

Axel Vindenes: Das ist toll! 

Die Musik von Kakkmaddafakka begleitet mich schon seit vielen Jahren und ich finde es immer sehr interessant, wenn Mitglieder einer Band, die man schon gut kennt, eigene Wege gehen. 

Axel: *nickt zustimmend* 

Wie ist es dir in den letzten Monaten ergangen? Hat die diesjährige Krise einen Einfluss auf die Produktion deiner Musik gehabt? 

Axel: Nicht wirklich. Ich bin einfach sehr traurig darüber, dass wir nicht in der Lage sind, Konzerte zu spielen. Das war bis jetzt die längste Zeit in meinem Leben ohne Konzerte. Das ist nicht ideal als Musiker. Andererseits muss ich aber auch sagen, dass ich es geniesse, etwas Freizeit für mich zu haben und nicht jedes Wochenende irgendwo hinfliegen zu müssen. Es ist schön, dass ich mich entspannen kann. Ich habe Zeit, um mich auf meine Malerei und auf die Zeit im Studio, die Aufnahme meiner Songs zu fokussieren. Ich finde es fragwürdig, dass eine Regierung Konzerte verbieten kann. 

An welchem Punkt deiner Karriere war für dich klar, Solo-Musik aufzunehmen und zu veröffentlichen? 

Axel: Ich habe sehr viel Zeit damit verbracht, Musik für Kakkmaddafakka zu machen, mein Bruder Pish (Pål Vindenes, Anm. der Autorin) hat auch den Solo-Weg eingeschlagen. Ich habe einfach gespürt, dass es für mich auch an der Zeit ist, mit meiner Solo-Musik die Welt zu beeindrucken. Damit möchte ich den Leuten zeigen, wie die Musik klingt, wenn ich meine Bedürfnisse berücksichtige. In meinem Solo-Projekt entscheide ich alles und ich möchte der Welt endlich zeigen, wie sich das anhört. Ich möchte Musik in dem Stil machen, der mir gefällt. Weisst du, was ich meine? 

Ja, auf jeden Fall! 

Axel: Ich kann mich vielen Musikstilen hingeben. Doch auf diesem Projekt wollte ich etwas erschaffen, von dem ich weiss, dass das wirklich Axel-Musik ist. 

Also ist deine Solo-Musik “100 Prozent-Du”.

Axel: Ja, genau! 

Beim Durchhören habe ich festgestellt, dass der Stil deiner Songs meiner Meinung nach in die Richtung der neusten Releases von Kakkmaddafakka geht. Ist es «100 Prozent-Axel», der die aktuellen Kakk-Sounds beeinflusste oder war es die Entfaltung der Band, die dich inspirierte? 

Axel: Das ist schwierig zu sagen. Wie du weisst, bin ich ein grosser Teil von Kakkmaddafakka, also stammen viele der neuen Songs aus meiner Feder. Lass es mich so sagen: Die Kakkmaddafakka-Musik ist so, wie sich die Musik mit Gitarren anhören würde. Auf den Axel Vindenes-Songs hört man viel eher den Einfluss vom Programmieren, vom Computer. Ich habe auch einen sehr guten Produzenten, welcher auch die Kakkmaddafakka-Musik produziert. Die Axel-Songs hätten genauso gut auch Kakk-Songs sein können, aber dann hätten wir sie mit mehr Gitarren und sonstigen Instrumenten aufgenommen. 

Ah, alles klar! Es ist toll zu hören, dass du dich jetzt mehr verwirklichen kannst – was sich auch durch deine Gemälde zeigt, die du schon seit einigen Jahren malst. 

Axel: Ich werde heute übrigens noch eine Katze malen! 

Schön, dann hast du also noch vielversprechende Pläne für heute.

Axel: Ja, wir werden sehen. Ich arbeite auch viel in meinem Garten in letzter Zeit. Es nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Aber es macht Spass, das Leben auf diese Art und Weise. Obwohl man keine Konzerte spielen kann, gebe ich jeden Tag mein Bestes, um den Tag so gut wie möglich zu nutzen. 

Ich kann sehr gut nachvollziehen, was du meinst. Zeigen die Malerei und das Musizieren Ähnlichkeiten für dich auf oder unterscheiden sich die beiden kreativen Prozesse eher? 

Axel: Ich denke, die Prozesse helfen sich gegenseitig. Die Malerei hilft mir, mich besser mit der Musik auseinanderzusetzen und die Musik hilft mir, mich in der Malerei zu verbessern. Ich habe das Glück, gute Gemälde sowie gute Songs machen zu dürfen. Dafür bin ich dankbar. 

Was hat die Leidenschaft in dir entfacht, mit Öl zu malen? Hast du schon als Kind gemalt? 

Axel: Nein, ich habe erst 2013 mit der Malerei angefangen. Seitdem bin ich regelrecht süchtig danach. Ich male mit Öl, weil ich mich gerne den Meistern der Malerei annähern möchte. Ich versuche, zeitlose Kunst zu erschaffen, ähnlich wie in der Musik. Ich möchte keinem Trend nachrennen. 

Wird wie bei Hus (Kakkmaddafakka, 2017) auch ein Gemälde von dir das Cover deines Albums zieren? 

Axel: Nein, ich denke dieses Mal nicht. Ich habe ja das Glück, einen schönen Körper und ein schönes Gesicht zu haben, warum also nicht dafür einsetzen? (lacht)

Um dem 100-Prozent-Du ein geeignetes Cover zu verleihen (lacht) 

Axel: Ja, genau! 

Dein Bruder Pish, hat sein zweites Album veröffentlicht, dein anderer Bandkollege und Frontsänger Stian hat auch ein Nebenprojekt als Sti Cobra am Start. Findest du, dass zwischen den Musikstilen eurer Soloprojekte ein grosser Unterschied bemerkbar ist? 

Axel: Ja, ich finde, die Styles sind schon ziemlich verschieden. Wir mögen alle dieselbe Musik und sind mit derselben Musik aufgewachsen, dennoch sind wir ganz verschiedene Menschen. Ich finde es schön, dass man das auch in unserer jeweiligen Solo-Musik heraushören kann, das gibt einen persönlichen Touch. Ich bin sehr dankbar dafür, in einer Band mit solch talentierten Musikern zu sein. Es ist auch herausfordernd, weil sie so gut in dem sind, was sie tun. Es macht mir Spass, jetzt etwas zu machen, das vollkommen meiner Vorstellung entspricht. 100 Prozent Axel. 

Jetzt ist die Zeit dafür gekommen! Und ich denke, dass die Leute da draussen sehr gespannt sein können. Mit deiner Solo-Musik erwartet sie viel Neues. 

Axel: Ja, ich arbeite wirklich intensiv daran, und ich hoffe, das Album wird gut. Dann möchte ich als DJ rumtouren und möglichst von Leuten eingeladen zu werden, um Konzerte auf ihren privaten Parties zu geben. 

So quasi Wohnzimmerkonzerte. 

Axel: Yeah, da wäre ich dabei. Aber wir werden sehen, was die Zeit bringt. Wenn ich alleine auftrete, ist das einfacher, da ich keine Gitarre oder die ganze Band mitbringen muss. Ich kann es kaum erwarten, live zu spielen. 

Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass du Konzerte und die soziale Interaktion vermisst. Ich habe auch noch nie so eine lange Zeit ohne Konzerte erlebt. Mein Kredo war immer, dass ich ohne Konzerte nicht glücklich sein kann, und doch schlägt man sich durch und arrangiert sich irgendwie. Je länger aber die Zeit ohne Konzerte vergeht, desto mehr vermisse ich sie, was sich wiederum negativ auf meine Laune auswirkt. Wie verkraftest du diese Zeit, in der es nicht oder kaum möglich ist, live zu spielen? 

Axel: Es ist nicht gut für mich und meine mentale Gesundheit. Wenn ich meinen Garten nicht hätte, wüsste ich nicht, was ich tun sollte. Ich habe begonnen, einiges in meinem Garten zu bauen… Das hilft mir. Ich war einerseits auch sehr müde nach den ganzen Konzerten, die wir gespielt hatten. Mein Körper war sehr erschöpft, nach 16 Jahren voller anstrengenden Tourneen. Mein Körper bekommt die wohlverdiente Erholung, das ist die positive Seite, darauf versuche ich mich in dieser Zeit zu fokussieren. Ich finde, die Leute sollten anfangen, Guerilla-Konzerte abzuhalten (lacht) 

In der Schweiz sind momentan Veranstaltungen bis 300 Personen erlaubt und es werden auch vereinzelt Konzerte abgehalten. Die Besucher müssen sich eintragen, damit das Contact Tracing aufrechterhalten werden kann und werden im Falle einer positiven Covid-Infektion benachrichtigt. Denkst du, das ist eine Möglichkeit, wie man wieder einigermassen zur Normalität zurückgelangen kann? 

Axel: Das klingt ja wie das Buch 1984 (von George Orwell, Anm. d. Autorin)! Ich weiss es nicht, aber ich denke, es wird vorerst die neue Normalität sein. Ich möchte den Leuten nicht aufzwingen, dass Konzerte stattfinden müssen, aber falls jemand ein Konzert organisieren möchte und einen Rockstar dafür braucht: I’ll be there! Ich bin ein Künstler und muss mich in dieser schwierigen Zeit auf meine Kunst besinnen. 

Und natürlich stützt du dich als Künstler darauf, dass du den Leuten etwas von dir zeigen möchtest und deine Kunst mit ihnen teilst. Für Bands und Menschen, die in der Musikindustrie arbeiten, ist diese Situation ein Desaster. 

Axel: Da hast du Recht! Viele, nein, alle meine Kollegen sind im Moment arbeitslos. Viele tolle, talentierte Menschen, die ihren Beruf nicht ausüben können. Auf die eine Seite möchte ich der Leader sein, der sagt «Scheiss auf das, was die Regierung sagt», aber andererseits möchte ich auch keine Revolution anzetteln und mich lieber auf die kreative Arbeit bei mir zuhause konzentrieren. Matisse hat ja zum Beispiel während des Krieges gemalt. Ich möchte das tun, was meine Helden taten. 

Hast du schon von dem Konzept der «Picknick-Konzerte» gehört? 

Axel: Nein, was ist das?

In Deutschland finden zurzeit einige Konzerte gemäss Corona-Richtlinien statt. Für die Band ist es so wie immer: Sie spielen Konzerte. Die Besonderheit ist: Das Publikum picknickt währenddessen und bleibt während des gesamten Konzertes auf der Picknickdecke. So kann das Social Distancing zu anderen Gruppen eingehalten werden und man kommt trotzdem in den Genuss von Live-Musik. Ich finde das einen sehr interessanten Ansatz und ich frage mich, ob das die Zukunft von Konzerten sein könnte, zumindest für die warme Jahreszeit?

Axel: Es ist ein sehr interessanter Ansatz, weil die Leute die Vorschriften so umgehen können. Ich finde, es ist alles viel komplizierter geworden, weil sich die Politik im Moment in alles einmischt. Ich glaube weiterhin an die Freude, ich gebe mich weiterhin der Malerei und der Musik hin. Die Picknick-Konzerte hören sich nach einer akzeptablen Idee an, aber es bedeutet auch, dass man die Regeln weitgehend akzeptiert… Man sollte einfach das Beste aus dieser Zeit machen, wie auch immer das gelingen mag. Der Sinn eines Konzertes ist es meiner Meinung nach, zusammen zu sein. 

…eine Familie zu sein.

Axel: Exakt. Um ein glückliches und langes Leben führen zu können, brauchen wir viele solcher Erfahrungen. 

Wir haben gemeinsam über die Quarantäne gesprochen, das Gefühl, seine Lieblingsaktivitäten nicht mehr ausführen zu können.. Ontas? (Kakkmaddafakka, 2020) war nebst einigen anderen Alben und EPs, die in dieser Zeit veröffentlicht wurden, mein Soundtrack zur Quarantäne und hat dazu beigetragen, dass ich nicht durchdrehe. Die Musik von dir und den anderen Jungs erinnert stark an vergangene, einfachere Zeiten, an unbeschwerte Konzerte. Ich finde, ihr seid mitunter die Besten darin, positive Gefühle durch eure Musik zu vermitteln. 

Axel: Vielen Dank! 

Lange Rede, kurzer Sinn. Ich wollte dich fragen, ob es ein bestimmtes Album gibt, das dich durch diese schwierige Zeit begleitet hat. 

Axel: Das gibt es tatsächlich. Ich muss sagen, dass ich einen neuen Künstler in dieser Zeit für mich entdeckt habe. Ich höre mir seine Musik täglich für mehrere Stunden an. Der italienische Sänger Roberto Murolo aus Napoli hats mir angetan. Wunderschöne Musik, sehr traditionelle italienische Musik… 

Ich habe noch nie von ihm gehört, das muss ich mal nachholen! 

Axel: Wirklich? Du in der Schweiz bist ja nicht weit weg von Napoli (lacht). Ich liebe seine Musik. Ich habe aber auch viel Ace of Base gehört. 

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Ace of Base, die schwedische Band aus den… Neunzigern, wenns mir recht ist?

Axel: Genau. Ich höre mir auch nur die Hits an, aber ich mag sie sehr. Der norwegische Sommer dieses Jahr ist sehr kalt, deswegen musste ich viel italienische Musik anhören, um mich an andere, wärmere Orte zu träumen. 

Das kann ich verstehen! Was wäre deine Traumdestination, wenn du jetzt irgendwo hinreisen dürftest? 

Axel: Oh, ich weiss nicht. Es wäre toll, ein Haus in Italien kaufen zu können. In Sizilien, mit meinen Freunden.. Ich habe viele Freunde, die in Sizilien wohnen. 

Ich kann mir gerade sehr gut bildlich vorstellen, wie du in einem Haus in Italien wohnst – deine farbenfrohen Gemälde im ganzen Haus verteilt, das Atelier voller Leinwände und Öl-Farben… 

Axel: Das ist der Plan! Ich möchte dort unten sein und mich während den Wintern in einem Haus in Italien meiner Malerei widmen können. 

Wow, das hört sich nach einem guten Plan an. 

Axel: Aber die Schweiz ist auch ein schönes Land! Ich würde auch gerne dort wohnen. Es ist auch Norwegen sehr ähnlich, finde ich. 

Wir haben keine Fjorde, aber…

Axel: Ihr habt keine Fjorde, aber die Berge, die Seen… Montreux und ein paar andere Orte um den Genfersee herum erinnern mich oft an Norwegen und auch an die Fjorde! Ein Ort, an dem glaube ich das grösste Festival stattfindet, könnte ich mir auch gut vorstellen, zu leben. Ist es St. Gallen? 

Das ist gut möglich! 

Axel sucht auf seinem Smartphone eine Aufnahme eines Live-Konzertes und findet nach kurzer Zeit heraus, welcher Ort es war:

Axel: St. Gallen, tatsächlich! Nach diesem Konzert haben die Leute viele Kakkmaddafakka-Songs gekauft und sie sind auf die Schweizer Hitliste gekommen, das weiss ich noch. Das Konzert machte sehr viel Spass. Die Schweiz ist ein super Land. 

Ja, ich hoffe, dass wir dich bald wieder hier haben können. 

Axel: Wir (Kakkmaddafakka, Anm. der Autorin) planen, nächstes Jahr wieder auf Tour gehen zu können. Als Comeback, sozusagen. Wir werden sehen. 

Ich denke, das einzige, was uns im Moment bleibt, ist positiv zu bleiben, das Beste daraus zu machen und zu hoffen, dass es bald wieder so normal wie möglich wird, auf Konzerte gehen zu können. Hoffentlich kannst du danach auf deine Solo-Tour gehen… Oder sogar davor! 

Axel: So schnell wie möglich! Ich möchte wirklich da draussen sein und die Leute (wieder) treffen. Aber zuerst muss meine Musik bekannt werden und ich brauche Hilfe von Leuten wie dir, um dies zu erreichen. Ich bin sehr dankbar, dass ich zu meiner Solo-Musik von euch interviewt werde. 

Ich bin auch sehr dankbar, dass du dir die Zeit genommen hast, mit mir so ausführlich über dein Leben, die Musik und die Kunst zu sprechen! Ich wünsche dir nur das Beste für deine Zukunft. 

Axel: Ich hoffe, dass wir uns eines Tages treffen, wenn ich wieder touren kann und danke auch dir. 

Eine kurze Frage zum Schluss: Warum sollten Menschen, die dich noch nicht kennen, deine Solo-Musik anhören? 

Axel: Wow, das ist eine gute Frage! Ich weiss sehr viel über Musik, da ich schon sehr lange musiziere. Ich mag es zu behaupten, dass ich ein Musik-Alchemist bin. Ich habe viel geübt, lange gelernt und denke, dass ich jetzt das Rezept perfektioniert habe und die Leute das mögen werden, was ich ihnen auftische. Ich muss da selbstbewusst sein (lacht). 

Ich denke, die Leute können dies heraushören und fühlen. Es ist schlussendlich dein Herzensprojekt und 100 Prozent-Du, also ergibt es auch Sinn, so stolz von seiner Kreation zu sprechen und 100% dahinter zu stehen. 

Axel: Genau. Ich hoffe, dies auch bald live zeigen zu können. Hoffentlich bis bald. Keep it real!

Danke dir für die guten Vibes. 

Axel: Ich finde, es dreht sich viel um die Ausstrahlung und um die richtige Rhetorik. «I come with peace and art and music», das repräsentiere ich. 

Ein wirklich schönes Schlusswort. Ich denke, ich schliesse hiermit unsere schöne Unterhaltung ab und bin gespannt auf die viele neue Musik, die du uns liefern wirst.  

Axel: Vielleicht werde ich sogar etwas an den Songs arbeiten. Tschüss, thank you und bye bye! 

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