Derzeit startet US-Sängerin Bebe Rexha auch bei uns richtig durch. Das Duett zwischen US-Pop-Superstar Bebe Rexha und dem Country-Duo Florida Georgia Line ist eine der überraschendsten Kollaborationen des Jahres. Im nächsten Monat erschein nach den beiden EP’s „All Your Fault: Pt. 1“ und „All Your Fault: Pt.2“ endlich das langerwartete Debütalbum „Expectations“.

Im Rahmen der aktuellen Promo-Tour durch Europa, haben wir Bebe Rexha in Köln zum Interview getroffen und die Sängerin ganz privat erlebt. Was wir neben ihrem Lieblingsgetränk (Apfelschorle) und ihrer Lieblingsserie „Ru Paul’s Drag Race) noch erfahren haben, erfahrt ihr im aktuellen Wortwechsel:

 


Hallo Bebe, willkommen in Deutschland!

Danke.

Du warst ziemlich viel unterwegs in den letzten Tagen und hast dein Album promoten, bist du gerne in Europa?

Ja, machmal wenn das Wetter schön ist.

Und gefällt dir Deutschland?

Ja! Ich mag es hier.

Dein Debütalbum „Expectations“ erscheint bereits nächsten Monat! Worum geht es im Detail?

Hm, ich denke ich wollte mein Album „Expectations“ (Erwartungen) nennen, weil im Leben vieles unerwartet geschieht. Immer wenn man denkt, dass das Leben eine bestimmte Richtung einschlagen wird, oder dass man sich in eine Person verlieben wird, oder das irgendetwas passiert, wird in den meisten Fällen immer genau das Gegenteil davon eintreten. Manchmal ist das besser für dich, machmal aber auch schlechter. Ich wollte es eben auch „Expectations“ nennen, weil ich im Leben einiges erwartet habe, was schlussendlich aber nicht passiert ist.

Und denkst Du, dass es im Zusammenhang mit dem Album etwas gibt, das deine Fans nicht erwarten werden?

Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Es gibt auf diesem Album so viele Facetten. Und jedes Mal, wenn man denkt man hat herausgefunden was den Fans gefallen könnte, ist es immer das exakte Gegenteil von dem was gut ankommt. Ich weiß nicht was meine Fans erwarten.

Deine aktuell erfolgreichste Single „Meant To Be“ kam bereits vor sieben Monaten heraus, bekam aber erst in diesem Jahr viel Aufmerksamkeit und ist mittlerweile der Song, mit der längsten Zeit an der Spitze der US-Country-Charts gesungen von einer Frau. Wie fühlt sich dieser Erfolg für dich an?

Es ist so cool! Es ist total interessant und absolut unerwartet, denn ich hätte niemals gedacht, dass ich jemals einen Pop-Country-Song haben werde. Es ist wirklich großartig. Ich denke der Song gibt den Leuten eine Form von Hoffnung und ich glaube auch, dass es das ist was die Menschen jetzt brauchen. Ein Gefühl von Hoffnung, von Sicherheit. So ein Gefühl das man hat, wenn man ganz beruhigt und sorgenfrei einschläft. Außerdem ist es besonders, weil es Frauen im Business in den USA nicht immer leicht haben. Frauen haben dort nur einen Marktanteil von 20% im Radio.

Du sprichst von Pop-Country, magst aber angeblich gar keine Kategorien in der Musik und noch weniger in eine Schublade gesteckt zu werden. Wie würdest du deine Musik denn selbst beschreiben?

Ich bin definitiv ein wenig irre und mache einfach was ich will, denn allen voran bin ich eine Songwriterin und habe deshalb viele Freiheiten. Aber mit meinem Album das bald erscheint, wird es eine andere Seite geben und einen eigenen, einzigartigen Sound. Und ich hoffe, dass die Menschen damit endlich meinen Stil verstehen.

Denkst Du denn, dass Du dich seit deinen Anfängen deiner Musik, bis zum heutigen Tag sehr verändert hast?

Ich denke, dass ich mich in einem konstanten Wandel befinde und trotzdem immer ich selbst bleibe. Ich verändere mich einfach immer.

Und neben deinem neuen Album, wird es ab dem 11.05 auch noch einen Zusammenarbeit namens „Girls“ mit Rita Ora, Cardi B und Charli XCX geben…Magst und darfst du mir etwas darüber erzählen?

Es ist ein großartiger Song, so viel ist sicher. Er ist inhaltlich sehr wahr und ich hoffe sehr, dass die Fans den Song genauso sehr lieben werden wie wir. Jede von uns hat einen unfassbar tollen Teil dazu beigetragen. Mal schauen wie es wird…

Wo wir gerade bei Zusammenarbeiten sind – Du hast einige sehr erfolgreiche Songs für andere Künstler geschrieben. So z.B „The Monster“ von Eminem und Rihanna. Bereust du es manchmal, irgendeinen dieser Songs nicht selbst gesungen zu haben?

Definitiv nein! In der Zeit, in der ich „The Monster“ geschrieben habe, war ich einfach nicht in der Lage den Song zu singen. Ich hatte kein Plattenlabel, ich hatte kein Geld und keine Möglichkeit die Songs zu veröffentlichen. Damals war es einfach besser für mich die Titel weiterzugeben und nicht bloß Künstler sondern auch Songwriter zu sein. Und nun ist die Zeit für meine eigenen Tracks gekommen.

Und so als Songwriterin, gibt es da eigentlich auch irgendeinen Titel, den Du gerne geschrieben hättest?

Ich wünschte sehr, dass ich die Idee zu „Wrecking Ball“ von Miley Cyrus gehabt hätte.

Wenn man so viel erlebt und viel herum kommt, dann häufen sich die Erinnerungen, doch was war der beste Moment bisher?

Ich war schon immer ein großer Fan von Pharrell. Und bei einer Award-Verleihung habe ich dann einmal Pharrell Williams höchstpersönlich getroffen. Und er sagte mir, dass er ein Fan von mir und meiner Musik ist. Das war so verrückt, weil ich seit jeher zu ihm aufgeschaut habe.

Und gibt es für die Zukunft auch noch Wüsche für Zusammenarbeiten, die sich bisher nicht erfüllt haben?

Na selbstverständlich gibt es die. Ich würde eines Tages sehr sehr gerne mit Beyonce arbeiten. Man weiß ja nie. Dann würde ich gerne was mit Christina Aguilera machen, die ja jetzt ebenfalls neue Musik veröffentlicht. Ich weiß nicht. Ich bin ein Fan von so vielen tollen Musikern. Coldplay wären ebenfalls noch sehr cool. Ich schaue wohin mich der Weg führt.

Bei so vielen großen Namen, gibt es da eigentlich noch Momente in denen du richtig aufgeregt bist?

Aufgeregt? Hmm..? WENN ICH ESSE. (lacht) Ich bin einfach gerne Zuhause und esse. Und dann verlasse ich auch nicht mehr das Haus. Ich freue mich meine Mutter und meinen Hund zu sehen. Ich schaue dann gerne TV-Shows oder Filme, auf meinem Laptop. Ich liege den ganzen Tag mit meinem Hund im Bett und bestelle Essen.

Solltest du dein Bett dann irgendwann wieder verlassen, was steht als nächstes an? Planst Du eine Tour?

Ich hoffe dass eine Tour im nächsten Jahr klappt. Und ich werde weiter mit dem Album arbeiten und viele neue Musikvideos dazu drehen, auch wenn das immer viel Arbeit bedeutet. Ich war z.B noch nie in Indien, Australien und Japan und würde in Zukunft gerne dort mit meiner Musik auf Tour gehen. Jetzt konzentriere ich mich erstmal auf gute Musik, gutes Essen und ein viele Reisen und Sightseeing.

 



Autor und Foto: Dominik Huttner

One thought on “Im Wortwechsel mit BEBE REXHA”

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