Das vergangene Jahr war für den jungen Musiker Hugo Helmig sehr spannend. Nachdem er für mehrerer Wochen die dänischen Charts angeführt hatte, erreichte er nun die Top 3 in einem der größten Musikmärkte der Welt: Deutschland.

Die deutschen Radiosender haben sich direkt in den erst 19-jährigen Dänen verliebt. In den vergangenen Monaten kletterte seine Debüt-Single „Please Don’t Lie“ in die deutschen Airplay-Charts und erreichte dort sogar den dritten Platz.

Nach seiner erfolgreichen Tour mit Stops in Hamburg, Köln, Berlin und München, haben wir Hugo für unseren Wortwechsel ein paar Fragen stellen dürfen.


Deine Hit-Single „Please Don’t Lie“ erfreut sich allergrößter Beliebtheit und ist sehr erfolgreich. Lügst Du denn selbst auch niemals? Nicht Mal eine kleine Notlüge?

Vielleicht eine kleine Notlüge hier und da, aber in den meisten Fällen kläre ich die Dinge im Nachhinein auch wieder auf.

I see you’re on vacation – It really looks nice“, (Ich sehe Du bist im Urlaub – Es sieht sehr nett aus) – Was ist dein perfekter Urlaubsort für eine „nice looking vacation“?

MÁLAGA! Ich habe dort mit meiner Familie gelebt, als ich noch jünger war. Ich war auch auf einer spanischen Schule. Ich liebe es, wenn ich dorthin zurück komme, denn mit den Straßen, dem Essen und den Menschen dort verbinde ich viele schöne Erinnerungen.

I want you out on the dance floor – Ain’t that what you came for“ (Ich möchte dich auf der Tanzfläche sehen – Ist es nicht das, wofür du gekommen bist?) Welcher Song bringt dich zum tanzen und ist derzeit ständig auf Repeat?

Das ist eine sehr schwierige Frage und ich weiß nicht ob ich mich festlegen kann, da ich eigentlich andauernd und ununterbrochen Musik höre. Aber da ich mich hier und heute entscheiden muss, sage ich „Let Me“ von ZAYN.

When you’re posing for a perfect picture while you hide behind your pretty smile“ (Wenn du für ein perfektes Bild posierst, während du dich hintern deinem hübschen Lächeln versteckst) – Bist du selbst aktiv auf sozialen Medien, welche ist deine liebste Plattform und was denkst du über Selfies?

Ja, also ich bin hauptsächlich auf Instagram unterwegs, habe aber auch eine Facebook Fanpage.

Okay, genug der peinlichen Fragen die Bezug auf deine Songtexte nehmen…! Deine erste eigene EP heißt ‚Promise‘, aber was ist mit einem Album? Gibt es diesbezüglich schon Neuigkeiten für deine Fans?

Es gibt leider noch keinen konkreten Termin für ein Album, aber ich schreibe viele neue Songs und bin zwischen den einzelnen Konzerten so oft wie möglich im Studio. Schon bald kommt meine neue Single und hoffentlich erscheint mein Debütalbum noch vor Weihnachten.

Wer oder was hat dich zu deiner EP inspiriert?

Es ist kompliziert und zu schwierig eine einzige Inspirationsquelle zu nennen, da dies von Tag zu Tag wechselt. An manchen Tagen stehe ich im Studio und mir fliegen die Worte und Ideen einfach so zu und an anderen Tagen scheint es fast unmöglich die richtigen Worte, Töne und Akkorde für meine Songs zu kreieren. Doch dann lasse ich mich von Künstlern wie John Mayer, Justin Bieber, Prince, Post Malone, Bruno Mars und Shawn Mendes bei meiner Arbeit inspirieren.

Gibt es einen besonderen Moment in deinem Leben, der dich darin bestärkt hat Musiker zu werden, oder war dies schon immer dein Wunsch?

Ich mache bereits Musik, so lange ich zurückdenken kann. Ich habe es schon immer geliebt zu singen! Und als ich ungefähr 6 Jahre alt war, habe ich mit dem Klavierspiel angefangen. Irgendwann später kam dann auch noch die Gitarre dazu. Aber ich glaube, für mich war eigentlich immer klar, dass ich irgendwann mal Musiker werde.

Du bist für den dänischen Preis „Ibyen Prisen 2018“ nominiert – Wie fühlt sich das an?

Es ist immer ein tolles Gefühl für einen Preis nominiert zu werden und natürlich noch viel besser, wenn man am Ende auch noch gewinnt. Aber wie dem auch sei, es ist immer schön, wenn die harte Arbeit die man macht wahrgenommen und belohnt wird.

„Please Don’t Lie“ wurde über 2.000 Mal pro Woche von ca. 100 verschiedenen deutschen Radiosendern gespielt. Steigt der persönliche Leistungsdruck, wenn man von den Medien so sehr gelobt wird?

Ich glaube ich tendiere dazu, mich selbst enorm unter Druck zu setzen. Ich versuche jedoch immer, mich und meine Musik nicht davon beeinflussen zu lassen, was irgendwer über mich schreibt. Doch ja, es kann manchmal schon ziemlich hart sein.

Zu guter letzt, touren in Deutschland, bist Du da besonders aufgeregt?

Ich liebe es! Die Menschen in Deutschland sind immer so unglaublich nett und bodenständig und es war ein unfassbar tolles Erlebnis, einige meiner deutschen Fans persönlich zu treffen. Es ist so ein merkwürdiges Gefühl für mich, in den unterschiedlichsten Ländern auf Tour zu gehen, aber ich bin sehr glücklich darüber, dass die Menschen meine Musik anhören möchten und meine Shows besuchen. Und ich kann es kaum abwarten wieder hierher zurück zu kommen.





Autor: Dominik Huttner Foto: Hugo Helmig Facebook (Link)

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