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Im Wortwechsel mit KIERON

Im Wortwechsel mit KIERON

„Realize This Time“ wird die erste Single aus seinem kommendem Album sein.


Ein Artikel von Sarah Kaiser – Auf der A40 ist schon wieder Stau, als ich mitten im Berufsverkehr Richtung Essen fahre. Dort treffe ich mich mit Kieron. Der Vollblutmusiker, der ebenfalls aus dem Ruhrgebiet stammt, ist momentan im Studio und nimmt dort sein erstes eigenes Soloalbum auf. Für THE MELLOW MUSIC durfte ich exklusiv Tonstudioluft schnuppern und beim Videodreh dabei sein. Ich habe ihm über die Schulter geguckt und konnte ihm so auch ein paar Fragen entlocken.

Wann bist du mit der Musik angefangen oder wie bist du dazu gekommen?

Kieron: Musik spielte immer schon eine große Rolle für mich. Ich habe mit 5 Jahren angefangen Geige zu spielen, dann kam Keyboard und Gitarre dazu. Eigentlich kann ich mit fast jedem Instrument etwas.

Du hattest viele eigene Bands, singst auf großen Events oder bei Hochzeiten. Warum möchtest du jetzt solo durchstarten?

Kieron: Man muss sich immer auf andere verlassen. Man geht voran und andere ziehen nicht im selben Tempo mit, das nervt meistens. Ich wollte jetzt einfach mal etwas machen, das zu 100% ICH bin, mit all den musikalischen Stilen und Elementen, die ich liebe.

Das hört sich sehr vielversprechend an. Wie ist es dann jetzt dazu gekommen ein Album aufzunehmen?

Kieron: Eigentlich schiebe ich meinen Traum schon seit Jahren vor mir her und nun ist es der dritte Anlauf und bisher passt alles sehr sehr gut.

Wie würdest du deinen Musikstil beschreiben?

Kieron: Gut 🙂 HAHA :). Nee echt schwer zu beschreiben. Ein bisschen von allem oder von vielem was ich mag. Eine Mischung aus Pop, Rock und House-Elementen. Wichtig für mich ist es, dass es einfach ein guter Song ist.

Schreibst du alle deine Texte selber? Was verarbeitest du damit und wer oder was inspiriert dich?

Kieron: Ja, ich schreibe alle meine Texte ausschließlich alleine. Es ist das Beste, die eigenen Emotionen oder Sichtweisen über verschiedene Themen in einen Song zu packen und zu verarbeiten.

Mit wem hast du schon alles zusammen gearbeitet?

Kieron: Ich habe schon mit vielen nationalen aber auch internationalen Künstlern zusammen gearbeitet. Chris Cornell von ist da wohl jemand, auf den ich stolz bin.

Und wie ist es zu der Zusammenarbeit mit Philipp Evers von KUULT gekommen und warum ausgerechnet dort im Studio und mit ihm? Und wie läuft es so?

Kieron: Er wurde mir empfohlen und wir haben uns verabredet um zu schauen, wohin die Reise geht. Bei diesem Gespräch haben wir nicht lange rumgefackelt. Wir haben noch nicht mal die Ideen, die ich fertig hatte aufgenommen, sondern haben unvoreingenommen Stile verglichen und direkt etwas Neues gemacht und hatten noch am selben Abend den ersten neuen Song entwickelt. Und genauso perfekt läuft grad die gesamte Produktion weiter.

Wie wird denn dann deine erste Singleauskopplung heißen und wann können wir damit rechnen?

Kieron: „REALIZE THIS TIME“ heißt genau dieser Song und er ist in den letzten Zügen, so dass er bald veröffentlicht werden kann.

Oh ja super! Da freuen wir uns! Dein Album und alle Deine Song werden ja in Englisch sein, kannst Du schon mal erzählen, worum es in dem ersten Song „Realize This Time“ geht?

Kieron: Ich versuche die Texte und Bilder, die mir durch den Kopf gehen immer so zu schreiben, dass jeder etwas für sich selbst interpretieren kann und das ist gar nicht so einfach. Im Wesentlichen geht es darum, dass man nie aufgeben soll, an sich glauben und sich gegenseitig bestärken soll.

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Lieber Kieron, Du bist ja echt extrem fleißig. Hut ab, was Du alles neben Deinem eigentlichem Hauptberuf so schaffst. Vor kurzem hast Du auch schon Dein erstes Musikvideo zum Album fertig gedreht. Bei dem Dreh durfte ich ja dabei sein und was ich gesehen habe, fand ich total professionell und authentisch. Wann wird es genau erscheinen?

Kieron: Es ist noch nicht ganz fertig. Da fehlt der letzte Feinschliff und dann kann es losgehen. Wann genau kann ich grade nicht einschätzen, es wird auf jeden Fall nicht mehr lange dauern.

Die Finanzierung der Album-Produktion soll über Crowdfunding passieren? Wann und wo startet das und auf was dürfen sich deine Fans, außer auf ein fertiges Album freuen?

Kieron: Auch das ist momentan noch alles im Aufbau und soll zusammen mit dem Video starten. Ich bin sehr gespannt, ob dieser Plan aufgeht, denn da hängt die Existenz des Werkes dran. Aber wir haben so einiges geplant, auch ganz exklusive Sachen, die es nur für das Crowdfunding geben wird. Nun ja, ich hoffe es wird gefallen, so dass ich wieder oft genug live spielen kann.

Live hört sich sehr gut an. Wann kann man dich mal wo sehen? Oder wird es Tour-Termine zum Album geben?

Kieron: Das liegt alleine an dem Interesse der Leute. Wenn es auf große Resonanz stößt, dann auf jeden Fall eine eigene Tour 🙂

Was sind deine musikalischen Ziele und wo siehst du dich in 5 Jahren?

Kieron: Mein Ziel ist es, weiterhin die Freude an der Musik zu haben und Menschen damit zu bewegen und das natürlich gerne vermehrt mit meinen eigenen Songs. Und dann werde ich in 5 Jahren noch ein Album machen 🙂

Kieron, ich bedanke mich bei Dir, dass Du Dir die Zeit genommen hast und ich bei der Entstehung Deines Albums Dir über die Schulter schauen durfte. Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg bei der weiteren Produktion!


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Fotos: Sarah Kaiser

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